Erste zieht souverän ins Achtelfinale beim Preußen-Cup ein - Erste verpasst Coup gegen Niederwenigern knapp und trennt sich torlos

26.07.2017 - 07:54 von Stefan K.


Adler Union I - SG Altenessen 2:0


Mit einem nie gefährdeten 2:0-Sieg über SG Altenessen zieht die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop ins Achtelfinale des Preußen-Cups ein. Am Ende schließt das Team von Trainer Matthias Hülsmann die Gruppe sogar als erster ab, da der Landesligist aus Niederwenigern (der aufgrund des besseren Torverhältnisses theoretisch erster gewesen wäre) überraschend zurückzog und die Teilnahme am Turnier damit beendete.


Die im Vergleich zum letzten Sonntag mal wieder kräftig umgekrempelte Elf vom Wasserturm versuchte gegen die Altenessener gleich das Kommando zu übernehmen, tat sich aber in der Anfangsphase noch mit den Bedingungen auf dem nicht einfach zu bespielenden Ascheplatz schwer. SGA verlegte sich aufs Verteidigen und setzte aus einer geordneten Defensive heraus Nadelstiche, die die Frintropper Defensive und Torwart Daniel Löhr, aber vor keine großen Probleme stellten. Es dauerte bis zur 16. Minute bis Adler Union das erste Mal gefährlich vors gegnerische Tor kam. Nach einem ordentlichen Angriff über die linke Seite kam Simon Geiger aus dem Rückraum zum Schuss und prüfte Torwart Lüke, der mit seiner Parade die Führung zunächst verhinderte. Bei der darauffolgenden Ecke war es dann aber soweit: der mit aufgerückte Christopher Voß kam nach der Flanke von Timo Lindemann zum Kopfball und nickte wuchtig zum verdienten 1:0 ein (17´).


In der Folge versuchte Adler natürlich nachzulegen, jedoch stockte das Kombinationsspiel im letzten Drittel vor des Gegners Tor (sicherlich auch teilweise dem Platz geschuldet), sodass weitere Gelegenheiten nur mühsam erspielt wurden. Kurz vor der Pause gelang es dann aber doch noch die Führung auszubauen: Jan Cassola schickte Timo Lindemann mit einem Zuckerpass in die Schnittstelle vors gegnerische Tor, wo dieser die Nerven behielt und sicher zum 2:0 einschob (29´). Im zweiten Durchgang blieben die Frintropper weiterhin dominant, verpassten es aber aufgrund der ausbaufähigen Chancenverwertung das Ergebnis deutlicher zu gestalten, sodass das 2:0 auch gleichzeitig der Endstand war.


Das Team trifft im Achtelfinale Sonntag nun auf Bezirksliga-Aufsteiger Phönix (11 Uhr, Seumannstraße 2-6), die in ihrer Gruppe hinter Frohnhausen den zweiten Platz belegt hatten. Zwei Wochen vor Ligastart sicherlich ein wichtiger Test unter Wettkampfbedingungen, bei dem die Mannschaft unter Beweis stellen kann, dass Sie bereit ist für die neue Spielzeit.


Adler Union: Löhr, Voß, Funke-Kaiser, Cassola, Grzenia, Geiger (45´Bremer), Schneemann (31´Kerkhoff), Lindemann, Rustemeyer (31´Espenhahn), Ohters, Wiegel (45´Rübertus)

Tore: Voß (17´), Lindemann (29´)


von Jonas Rübertus


Adler Union I  -  Sportfr. Niederwenigern  0:0

 

Gegen den Landesligisten SF Niederwenigern stand für die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop ein echter Härtetest im zweiten Gruppenspiel des Preußen-Cups an. Der Gegner, der zurzeit in mehreren dem Preußen-Cup ähnelnden Turnieren unterwegs ist, wirkte müde und einfallslos gegen die gut organisierte Adler-Defensive und kam aus dem Spiel heraus kaum zu Torchancen. Die einzige Ausnahme dabei blieb der ansatzlose und brandgefährliche Volley-Schuss von Kapitän Lümmer, der das Aluminium des Adler-Gehäuses testete (12´).

Ansonsten verteidigte die Mannschaft rund um die heute bestens aufgelegte Viererkette um Niclas Toepelt, Philipp Brand, Christian Büttner und Niklas Bremer (31´Cassola) alles souverän weg. Wurde es bei Standards oder seltenen Ausnahmen aus dem Spiel heraus dann doch gefährlich, sorgte der aufgrund der angespannten Torwartsituation aushelfende Mario Opitz dafür, dass die Null stehen blieb. Ein Lob für gute Defensivarbeit gilt dabei auch dem Mittelfeld und der Offensive, die sehr geschlossen und diszipliniert gegen den Ball arbeiteten und Niederwenigern oft zu langen Bällen zwangen.

Neben der guten Arbeit in der Defensive versuchten die Frintropper immer wieder über Nadelstiche, den Gegner auszukontern und über schnelles Spielen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Daraus ergab sich Mitte der zweiten Halbzeit dann sogar noch die Gelegenheit, dass Spiel für sich zu entscheiden. Felix Ohters überwand mit einem genialen Steilpass die Abseitsfalle des Gegners und Timo Lindemann lief zusammen mit Malte Schneemann völlig allein auf das gegnerische Tor zu. Leider lief bei dieser Riesengelegenheit dann alles schief, was nur schief gehen kann. Das Abspiel von Lindemann kam einen Bruchteil zu früh und Schneemann traf den Ball am zweiten Pfosten nicht richtig, sodass der Ball übers Gehäuse flog (45´). Kurz vor Schluss kam dann sogar erneut die Gelegenheit, die drei Punkte einzufahren. Aber nach gutem Zuspiel von Niclas Toepelt zog Niederwenigern-Innenverteidiger Feldmann die Notbremse gegen den eingewechselten Olivier-Joel Kerkhoff - fraglich bleibt warum er dafür nur die gelbe Karte erhielt (59´).

Alles in allem ein sehr gelungener Auftritt der Elf von Trainer Matthias Hülsmann, die jetzt mit einer guten Ausgangslage in das letzte Gruppenspiel gegen SG Altenessen geht (Fr. 18:30, Seumannstraße 2-6). Sollte dort das Ticket fürs Achtelfinale gelöst werden, geht es dann am folgenden Sonntag schon weiter!

Adler Union: Opitz, Brand, Bremer (31´Cassola), Toepelt, Grzenia, Schäfers, Schneemann (54´Kerkhoff), Büttner, Rustemeyer (31´Wiegel), Ohters, Lindemann

 

beobachtet von Jonas  Rübertus

Keine Kommentare News empfehlen Druckbare Version nach oben