Erste siegt auswärts in RWS Lohberg - Zweite untreliegt SGS II 2:1 - Dritte u. Vierte siegen - Frauen 1 verlieren 3:0 u. Frauen 2 siegen

15.10.2017 - 19:32 von Stefan K.


RWS Lohberg I  -  Adler Union I  0:2


 

Erste beendet Mini-Krise und siegt in Lohberg

 

Mit 0:2 (0:0) siegte die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop auswärts bei RWS Lohberg und schiebt sich dadurch auf Platz 7 der Tabelle. In einem hart umkämpften und ziemlich zerfahrenen Spiel konnte das Team von Trainer Matthias Hülsmann nicht wie bereits einige Male in der Saison mit schnellem Kombinationsspiel glänzen; stattdessen waren auf der Lohberger Asche andere Qualitäten gefragt: Kampf um zweite Bälle, Einsatzwille und Laufbereitschaft waren die entscheidenden Tugenden, um gegen robust und selbstbewusst auftretende Lohberger zu gewinnen.

 

In der ersten Halbzeit waren es jedoch zunächst die Gastgeber, die insbesondere im Kampf um zweite Bälle den etwas fitteren und wacheren Eindruck machten. Adler kam in dieser Phase kaum aus der eigenen Hälfte raus und wurde durch anlaufende Lohberger früh unter Druck gesetzt. Bis auf einen Abschluss von Yannick Reiners nach Zuspiel von Felix Ohters gab es keine gefährlichen Torannäherungen auf Seiten der Gäste. Defensiv standen die Frintroper insgesamt kompakt und ließen wenn dann meistens Abschlüsse aus der zweiten Reihe zu. Falls es doch mal gefährlich fürs Frintroper Gehäuse wurde, war Cedric Scheffler zur Stelle und hielt die Mannschaft mit starken Abwehraktionen im Spiel.

 

Nach dem Pausenpfiff änderte sich an der kämpferischen Art des Spiels eher wenig. Jedoch waren die Adleraner nun in der Lage, mehr zweite Bälle zu erobern und etwas konsequenter nach vorne zu spielen. Trotzdem festigte sich spätestens Mitte der zweiten Halbzeit der Eindruck: Dieses Spiel wird entweder torlos ausgehen oder durch einen individuellen Fehler oder Standard entschieden werden. Dieser klassischen Fusßballweisheit rechtgebend, kam es dann auch exakt so: Ein Eckball von Felix Ohters landete im Rückraum vor den Füßen von Jan Cassola. Dieser bediente den rechts im Strafraum freistehenden Christopher Voß und nach dessen Hereingabe lauerte Yannick Reiners genau da, wo ein Stürmer stehen muss und erzielte das extrem wichtige 1:0 (73´). Es entwickelte sich eine Abwehrschlacht, in der die Frintroper es nicht nur schafften keine Großchancen mehr zuzulassen, sondern durch einen Konter auch noch das Spiel entscheiden konnten. Christian Büttner nutzte in der 90. Minute seine Physis und Laufstärke, setzte sich gegen zwei Lohberger durch und vollendete seinen Vorstoß mit einem flachen Abschluss ins lange Eck (90´).

 

Fazit: Ein schmutziger Sieg, der sicherlich vom Spielfeldrand aus alles andere als schön anzusehen war, für die Frintroper aber trotzdem nach zuletzt einem Unentschieden und zwei Niederlagen aus 3 Pflichtspielen extrem wichtig ist. Es folgen extrem interessante Wochen bis zur Winterpause, in denen sich für Adler Union zeigen wird, wo die Reise in dieser Saison hingeht. Nächsten Sonntag kommt Liga-Primus BW Mintard an den Wasserturm, anschließend fährt man nach Steele und bis zum Winter warten dann unter anderem mit Genc-Osman, Vierlinen und Vogelheim weitere hochklassige Gegner aus dem oberen Drittel. Es gilt nun, das aus dem Auswärtssieg gewonnene Selbstvertrauen mitzunehmen und den bevorstehenden Aufgaben zwar mit Respekt, aber dennoch mit breiter Brust zu begegnen.

 

Adler Union: Scheffler, Voß, Cassola, Brand, Rübertus, Schäfers, Lindeman (Toepelt 55´), Büttner, Reiners, Ohters (Grzenia 87´), Wiegel (Rustemeyer 55´)

 

Tore: Reiners (73´), Büttner (90´)

von Jonas Rübertus


 

SG Schönebeck II - Adler Union II  2:1


 

In der ersten Hälfte verpassten wir es deutlich in Führung zu gehen. Wir waren klar besser, versäumten es aber erneut in Führung zu gehen. Wir vergaben zweimal alleine vor dem Tor.

 

Die Leihgabe aus der Ersten, Schneemann, zeigte in der ersten Hälfte eine starke Leistung.

 

Wie aus dem Nichts die Führung für Schönebeck, welche Harders sofort nach der Pause egalisieren konnte.

 

Die zweite Halbzeit war vom Niveau her die schlechteste der Saison und zwar auf beiden Seiten. Die Schönebecker verdienten sich den Punkt mit zunehmender Spieldauer.

 

Das es sogar drei wurden, lag an einem Tor aus dem Gewühl heraus, welches wir hätten verhindern müssen. Es passt allerdings momentan zu unserer Situation und ist nicht nur Pech.

 

In den folgenden Wochen geht es erstmal darum wieder gute Spiele zu zeigen und nicht ganz unten reinzurutschen.

 

von Sven Schöneweiß


 

Adler Union III - Juspo Altenessen I  4:2

 

Der goldene Herbst. Ach wie schön die Sonne vom Himmel strahlte. Die orangenbraunen Blätter glänzten an den Bäumen. Und der Gedanke vom Duft vom feuchten Waldboden …

 

Man hatte den Drang, unbedingt nach draußen zu wollen. Wann konnte man schon in den letzten Jahren Mitte Oktober mit T-Shirt und kurzer Buxe auffen Platz stehen ?

 

Das alles können wir dem Hurrikan Ophelia verdanken, der in Florida mit seinen extremen Winden von über 120 Stundenkilometern in Richtung Azoren zog und die warme tropische Luft bis nach Frintrop drückte. Herrlich.

 

Apropos drückende Winde – die Serie an Magen- und Darmerkrankungen war Gott sei Dank abgeklungen. Allerdings drängten sich nunmehr andere Malläste in den Vordergrund. Prellungen, Zerrungen und chronische Entzündungen der Libido. Mike Ostermann und ich konnten zwar 16 Spieler stellen, aber mindestens 7 waren davon angeschlagen. Und das ausgerechnet gegen eine der besten Offensivmannschaften und Angstgegner Juspo Altenessen I.

 

 

Back to the roots – wieder mit Libero und klassischen Manndeckern. Dazu eine Doppelsechs und eine Doppelzehn.
Anfangs sah es auch gut aus für die Mannen von AU3. Der Ball lief gekonnt durch die eigenen Reihen, auch wenn ein paar Stockfehler den Gesamteindruck störten.
Die Warnung vorm besten Torjäger der Liga, Matthias Garcia Legaz und dem Kick and Rush der Gäste verpuffte in der 20. Minute. Legaz wurde steil geschickt und mit enormer Geschwindigkeit eilte er am herausstürmenden Torwart Calvin Momoh vorbei. 0:1. Keine 60 Sekunden später das 0:2. Zack, Peng, Bumms – ein Schlach inne Fresse mit der flachen Hand.
Jetzt ersma schütteln und sammeln.
Es galt nun die Devise, sich nicht hängen zu lassen und Widerstandstand zu leisten. Leider sprang der Funke nicht ganz bei allen über, zu viele Bälle wurden leichtfertig hergegeben oder erreichten nicht den Mitspieler, sodass unnötige Wege gegangen werden mussten.

So benötigte AU3 schon die Künste von Paul Woidich, der mit seiner ganzen Erfahrung eine Fehlstellung des Torhüters erkannte und eine gewollte Flanke abgewichst zum 1:2 ins Tor drosch. Eine Minute vor der Halbzeit, dass sollte Hoffnung machen.

 

 

Optimistisch ging es in die zweite Hälfte. Der Wille war zu erkennen. In der 50. Minute dann wieder ein Steilpass von Juspo mit enormen Packingwerten. Calvin Momoh eilte in Neuer Manier heraus, kam aber den einen berühmten Schritt zu spät. Er schepperte 30 Meter vor dem Tor mit voller Wucht mit dem Stürmer zusammen, der sich mehrfach überschlug und schmerzverzerrt liegen blieb. Rote Karte! Na bravo!
Tobias Graven als Keeper rein und Dustin Aker geopfert. Simon Debold rein, der David Fiedler ersetzte. Jetzt wird es in Unterzahl doppelt schwer, offensiv Akzente zu setzen.

 

Und plötzlich machte es klick, ein Schalter wurde umgelegt und auf einmal wurde gegrätscht, gekämpft und motiviert. Brust raus und nach vorne denken. Simon war keine 2 Minuten auf dem Platz, da wurschtelte er den Ball im Sechszehner gefühlte hunderte mal hin und her, um ihn schlussendlich doch zum 2:2 im Tor unter zu bringen. Da kriegst Du als Trainer Puls und Hypertonie.
Noch war eine halbe Stunde zu spielen, Juspo Altenessen ließ konditionell stark nach und AU3 witterte eine Chance, trotz Dezimierung mehr als einen Punkt zu holen.

 

Im Laufe der nächsten Minuten wurden Großchancen durch Simon Debold und Wladimir Klass vergeben - das Runde wollte einfach nicht in das Eckige.

 

Bernd Wecks hatte dann in der 78. Min. die Schnauze voll. Unser Auswahlspieler vom SG Freren schnappte sich die Murmel an der Mittellinie, ließ alle Verteidiger wie Statisten stehen und schob gekonnt ins untere rechte Eck ein. Der Jubel war riesengroß. Jetzt spielte nur noch eine Mannschaft, nämlich AU3. Trotz guter Möglichkeiten fiel aber nicht das erlösende Tor, um den Sack zu zumachen. Juspo war nun stehend ko.

 

„Schiri pfeiff ab!“, grölte es aus allen Kehlen. Die 3 Minuten Nachspielzeit waren längst rum. Aber ich glaube, der Schiri hatte Mitleid mit Simon Debold. Er ließ so lange spielen, bis er doch noch sein zweites Tor erzielen konnte. Denn direkt nach dem Lupfer aus 40 Metern an oder über dem Torwart vorbei, beendete er das Spiel zum 4:2 Endstand.

Fazit:
Jetzt denkt jeder, nun kommen so Sprüche wie: „Gut für die Moral !“ oder „Tolle geschlossene Mannschaftsleistung!“

 

Stimmt zwar alles, nur würden es die Trainer von AU3 gerne sehen, wenn von der ersten Minute an so viel Enthusiasmus und Willensstärke gezeigt würde. Dann könnte ich beim nächsten Spiel gegen TuS Helene II. ein paar Bluthochdrucktabletten weglassen und den Nachmittagsspaziergang in der sonnendurchfluteten Gruga besser genießen.

Es spielten:

 

Julian Adams, Dustin Aker, Paul Boes, Simon Debold (60. Min.), David Fiedler, Tobias Graven (52. Min.), Wladimir Klass, Marc Kobjolke, Andre Kraft, Calvin Momoh, Niklas Nübel (74. Min.), Philipp Rustemeier, Bernd Wecks, Jonas Weitzel, Yanneck Weitzel, Paul Woidich.

 

 

 

Ralf Pohl


 

Adler Union IV - DJK Dellwig II  5:0

Wiedergutmachung stand auf dem Plan!
Wenn man die letzten drei 3 Partien Revue passieren lässt, ist 1 Punkt aus 3 Spielen einfach zu wenig. Die Teambuilding-Abende mit 1-2 Bier zu viel als Ausrede zu benutzen, wäre zu einfach. Wir mussten die Spielformvariante á la "Pep Guardiola" wieder verinnerlichen und einfach den Ball und daraus resultierend den Gegner laufen lassen.
Mit 4 Punkten aus den letzten 3 Spielen reiste DJK Dellwig II. an den Wasserturm.
"Die Abwehr ist offen wie ein Scheunentor." 
"Das haben die noch lange nicht gewonnen."
"Der Torwart fällt wie 'ne Bahnschranke"
Das könnten die Fussballphrasen gewesen sein, die der Trainer von DJK Dellwig seinem Team mit auf dem Weg gegeben hat, nachdem er uns die letzten beiden Heimspiele beobachtet hat.

Bei bestem Fussballwetter pfiff Torsten Helbig die Partie pünktlich um 15 Uhr an.
Vor 35 Zuschauern gab es kein langes abtasten und die Bloch Truppe hebelte die hoch stehende Vierkette in der 4. Minute aus und " netzte " zum 1:0 ein.
Umso mehr rieben sich die Zuschauer in der 14. Minute die Augen, als Mathijs Krebs nach Vorarbeit von Marc Tingler das 2:0 für die Hausherren erzielte.
Um es mit den Worten von Werner Hansch zu sagen: 
"Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein."  ;-)
Die Mannen vom Wasserturm pressten weiter energisch, erkämpften sich frühzeitig die Bälle und erhöhten nur 3 Minuten später zum 3:0 und weitere 3 Minuten später zum verdienten 4:0.

Wahnsinn! Wahnsinn! Was geht denn hier ab?", Nach 20 Minuten waren die Dellwiger, zerlegt, filetiert, seziert.
Spätestens jetzt war ein Dellwiger auf Betriebstemperatur: DER Trainer.

Halbzeit-Fazit: Was für ein Spiel, was für ein toller Auftritt der AU 4 .Die Mannen von Denis Bloch zeigen sich hier spiel- und kombinationsfreudig und lassen die Dellwiger nicht ins Spiel kommen.

Wer nun dachte, dass die Dellwiger endlich wach waren, sah sich allerdings weiterhin getäuscht.
In Minute 47, nach einer einstudierten Freistoßvariante, traf Marvin Löwenberg  mit seinem 2 Treffer des Tages zum 5:0.
Bereits vor dem Seitenwechsel und dem schnellen Tor nach der Halbzeit, war für die Dellwiger klar, dass gegen Adler Union Frintrop 
IV. heute kein Kraut gewachsen war.
Die erste Halbzeit war sehr laufintensiv und dementsprechend wurden Spieler seitens AU 4 
positionsgetreu gewechselt.

Die 3 Aus - Einwechslungen und mangelnde Konzentration brachten Dellwig jetzt mehr Spielanteile, die sie aber nicht effektiv nutzen konnten bzw. scheiterten am gut aufgelegten Torwart.
Dellwig mühte sich zwar nach Kräften, aber die 
AU 4 Truppe behielt aber jederzeit die Kontrolle über das Spiel und brachte nach dem 5:0 ihren fünften Saisonsieg am Ende souverän über die Zeit.

Nächste Woche geht es nach TuRA  II.,  die aktuell die zweitbeste Abwehr und den zweitbesten Sturm der Liga stellt. Wenn wir dort auch so engagiert und konzentriert zu Werke gehen, könnten wir für eine Überraschung sorgen.

1:0 Löwenberg
2:0 Krebs
3:0 Oynhausen
4:0 Krebs
5:0 Löwenberg

Aufstellung: Jakubeit,Lingen,Blackmeyer,Rehberg,Westkamp,Tingler,Löwenberg,Krebs,Oynhausen,
Ostermann, Quest

Frank Oynhausen #13

 

 

Adler Union Frauen I - SpVgg Steele Frauen  0:3

 


Wie erwartet spielte sich die Partie in der Hälfte der Adler Mannschaft ab; diese verteidigten das Ganze in der ersten Hälfte ziemlich gut und konnte auch einige Angriff in die Steeler Hälfte bringen. Kurz vor der Halbzeit (45.min) landete ein Schuss der Gäste dann doch im Adler-Tor. Adler versuchte, wie in der Vorwoche, dagegen zu halten, bekam aber mit der ersten Standardsituation in der 48. min das 0:2. Danach hätte Adler noch den Anschlusstreffer erzielen können, hatte aber etwas Pech im Abschluss. Die Schlusspunkt der Partie setzen die Gäste in der 78.min zum 0:3.
Fazit: Auch ohne Sieg eine Leistungssteigerung zur letzten Woche. Wenn Adler es jetzt schafft, im nächsten Spiel an den Einsatzwillen anzuknüpfen, kommen auch wieder Punkte dazu.

Aufstellung: Jasmin, Maren, Laura W., Laura K., Ramona, Lena, Katja, Saskia, Alex, Tanja, Charline
Bank: Lisa (77. min für Saskia), Jana, Nadine (81.min für Tanja), Anne (85.min für Alex)

 

Adler Union Frauen II - BG Überruhr Frauen  3:1

 

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