Erste schlägt sensationell Tabellenführer Mintard 4:0 - Zweite und Dritte siegen ebenfalls- Vierte unterliegt Tura II - Frauen II spielen 0:0

23.10.2017 - 05:52 von Stefan K.


Adler Union I - BW Mintard  4:0

 

 

Erste liefert Galavorstellung und besiegt Spitzenreiter Mintard

 

Mit 4:0 (1:0) besiegte die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop Tabellenführer BW Mintard und springt damit auf den sechsten Tabellenplatz. In einem bereits in der Anfangsphase von viel Kampf und harter Zweikampfführung geprägtem Spiel waren es bereits früh die Frintroper, die zu klareren Abschlussgelegenheiten kamen. Unter anderem verpasste Yannick Reiners eine Hereingabe von Marcel Jankowski am zweiten Pfosten denkbar knapp. In der Defensive stand Adler solide, was neben dem sicheren Auftreten der Viererkette insbesondere auch Philipp Schäfers und Philipp Brand zuzuschreiben war, da die beiden in Manndeckung Matthias Lierhaus (15 Tore) und Marco Brings (8 Tore)– Mintards geniale Offensivkünstler – aus dem Spiel nahmen.

 

Auch auf dem Weg nach vorne blieben die Adleraner gefährlich und wurden dann wenige Minuten vor dem Pausenpfiff dafür belohnt. Nach Balleroberung durch Christopher Voß und dessen Zuspiel auf Marcel Jankowski reichte ein einfacher Doppelpass mit Spielmacher Timo Lindemann, um die Mintarder Abwehrreihe auszuhebeln und Marcel Jankowski erneut freizuspielen. Dieser sah sich nun allerdings einer äußerst schweren Abschlusssituation gegenüber, da er einerseits noch relativ weit weg vom Tor stand und andererseits der Winkel immer spitzer wurde. Seine Lösung für dieses Problem war in Idee und Ausführung genial: Er lupfte den Ball aus etwas mehr als zwanzig Metern über Mintard-Schlussmann Haas  eiskalt zum 1:0 – ein Traumtor (42´). Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel erwarteten alle die wütende Aufhholjagt des Tabellenführers, doch es waren wiederum die Frintroper, die sich gegen früh hochstehende Mintarder die besseren Gelegenheiten erarbeiteten. Nach Lindemann-Flanke nutzte Yannick Reiners seine gesamte Physis, klemmte den Ball mit der Brust und schloss aus der Drehung in Mittelstürmer-Manier eiskalt zum 2:0 ab (56´). Wenig später konnte Yannick Reiners sogar den Doppelschlag perfekt machen, als er sich nach einer Lindemann-Ecke mit dem Kopf gegen Mintard-Keeper Haas durchsetzte und zum 3:0 einnetzte (59´). Mintard warf nochmal alles nach vorne, doch an diesem Tag war die Defensive der Elf von Trainer Matthias Hülsmann zu wach und zu konsequent im Zweikampfverhalten, als das der Tabellenführer hier nochmal hätte rankommen können. Alle Mitarder Angriffe endeten spätestens in den Armen des wie immer souveränen Adler-Schlussmannes Cedric Scheffler. In der Nachspielzeit setzte dann Jonas Rübertus nach Zuspiel von Yannick Reiners den Schlusspunkt und machte mit einem Schuss ins lange Eck den 4:0-Heimsieg perfekt (90´).

 

Fazit: Mit 20 Zählern steht die Mannschaft nun auf Platz 6 der Tabelle. Eine top Ausgangssituation, um in die nächsten Spiele zu gehen, die es wie letzte Woche bereits angekündigt durchaus in sich haben. Aber das Team hat gezeigt, dass es nicht nur gegen gute Mannschaften bestehen kann, sondern, dass ihm gute Gegner sogar in Teilen zu liegen scheinen. Bevor mit Vogelheim, Genc Osman und Vierlinden die Gegner von ganz oben kommen, folgt am kommenden Sonntag jedoch erstmal das Verfolgerduell mit Steele, die mit 18 Punkten in direkter Schlagdistanz zu den Frintropern stehen. Ein überaus wichtiges Spiel, dessen Ausgang wiederum zu einer Standortbestimmung innerhalb der Tabelle führen wird.

 

Tore: Jankowski (42´), Reiners (56´, 59´), Rübertus (90´)

 

Adler Union: Scheffler, Voß, Cassola, Brand, Rübertus, Schäfers, Rustemeyer (46´Toepelt), Büttner, Reiners, Jankowski (87´Rotthäuser), Lindemann (78´ Ohters)

 

von Jonas Rübertus






 

Adler Union II -  Tus Holsterhausen 4-0 (2-0)

 

Mit 4-0 gewann unserer Erste sensationell gegen den Spitzenreiter Mintard, da wollten wir im Anschluss natürlich nachlegen.

Leider mussten wir krankheitsbedingt kurzfristig auf Wiersch verzichten, auch Tabara fehlte am heutigen Tage nochmal.

Nachdem wir in den letzten Wochen leider unnötig haben Punkte liegen lassen, nahmen wir uns diesmal vor dem Spiel vor, dass jeder für den andren einsteht.

Zudem wollten wir zunächst hinten sicher stehen und nach vorne kontrollierte Angriffe vortragen.

Zum ersten Mal ging es voll auf was man sich vorgenommen hatte.

Wir standen hinten sicher. Ostermann vertrat Wiersch gut und auch die Doppelsechs mit Klos und Funke-Kaiser fand sofort ins Spiel und entschied die wichtigen Zweikämpfe für sich.

Nach vorne setzten wir vereinzelte Nadelstiche, wenn die Holsterhauser Mannschaft aufgerückt war und waren dabei nicht berechenbar, da wir sowohl links mit Ostgathe und Harders, als auch über rechts mit Häde und Pösz für Gefahr sorgten.

Ein wunderschöner Angriff führte zur Führung, als Harders, welcher später das Spiel entscheiden sollte, über links von Ostgathe geschickt wurde. Er setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und flankte auf die andere Seite, wo Pösz auf Maurer ablegte, welcher wunderbar unten rechts einschob.

Kurze Zeit später klärte Ostermann einen Angriff der Holsterhauser auf Harders, welcher nach einem 60 Meter Sprint auf und davon lief und eiskalt zum 2-0 Halbzeitstand vollendete.

Unmittelbar nach der Pause fast eine Kopie des zweiten Tores. Diesmal gewann der starke Häde den Luftkampf, und legte für Harders auf, welcher wieder allein aufs Tor zulief und erneut traf.

Nur zwei Minuten später ließ der für den entkräfteten Mauerer in der Halbzeit eingewechselte Schöneweiß die Holsterhauser Abwehr alt aussehen und traf zum 4-0.

Das Spiel somit in der 55. Minute bereits entschieden. Bis Dato die beste Saisonleistung.

Danach ließen wir etwas die Zügel schleifen und verwalteten nur noch das Ergebnis.

Da unsere Abwehr (Ortenreiter / Boemer / Ostermann) am heutigen Tag aber sehr sicher stand ließen wir bis zum Abpfiff keine klare Chance für den Gegner zu.

Den auch in dieser Höhe verdienten Sieg erspielten:

Sen / Pösz / Ortenreiter / Ostermann / Klos / Funke-Kaiser / Ostgathe (72. min Bornholdt) Häde (65. min Büddeker) / Maurer (46. min Schöneweiß) Harders / Blachmeyer

 

von Sven Schöneweiß



 

TuS Helene II - Adler Union III  3:6

 

Bor ey – was für ein Warmmachprogramm. Da haben sich die Jungs ja mal was richtig Gutes einfallen lassen. Ich hätte keine 5 Minuten durchgehalten, was allerdings auch kein Wunder ist.

 

Liegestütze, dann Widerstandssprints mit explosiven Kniebeugen oder schnellen Schrittfolgen wie Side-Steps. Dann Sprint-Serien, wie 15 Läufe in jeweils 18 Sekunden, anschließend Kraftübungen, die jeweils ein hohes Maß an Koordination erfordern. Besonders schwierige Variante: Augen schließen, Übungen einbeinig oder auf instabilem Untergrund ausführen.

 

Und immer begleitet vom lauten kollektiven Geschrei, welches dem Haka-Tanz der Maori alle Ehre gemacht hätte.

 

Zum Schluss ein Kraft- und Athletikzirkel aus 8 bis 12 Übungen ohne große Pausen. 40 Sekunden Belastung, nur 20 Sekunden Pause. Die Schweißperlen schossen auf den nassen Rasen auf der BSA Hövel-/Bäuminghausstraße. Wow und Hut ab, wenn ich einen hätte!

 

Dann drehte ich mich um und beobachtete die Spieler von AU3, die sich neben den Assindia Cardinals  aufwärmten. Das sah jetzt zugegebener Maßen ein wenig anders aus!

 

 

 

Dennoch ging es hochkonzentriert ins Spiel gegen TuS Helene II., die als Tabellenvorletzter nach 9 Spielen bereits 56 Gegentreffer kassierten. Aber gerade solche Gegner sind erfahrungsgemäß immer sehr schwer zu spielen.

 

Da kam es doch sehr gelegen, dass Wladimir Klass nach 5 Minuten den 1:0 Führungstreffer erzielte. Ein Blitzsauberes Eigentor in der 15. Minute brachte Adler Union mit 2:0 in Front und sollte eigentlich für etwas mehr Ruhe sorgen. Aber in der Folgezeit kam es vermehrt zu linken Foulspielen und anderen verbalen Unsportlichkeiten auf Seiten von Helene. Auch das 3:0 durch Yannick Darowski in der 35. Minute ließ die angespannte Atmosphäre nicht deeskalieren. AU3 ließ sich nicht beirren und erspielte sich immer mehr Chancen. Eine davon nutzte das Kopfballungeheuer Niklas Nübel zum 4:0 in der 38. Minute. Das 4:1 für Helene II. mit dem Pausenpfiff ist eher unter der Rubrik Unfall einzustufen. Ein schneller Angriff von Helene über die Außenbahn mit einer scharfen Hereingabe in den Fünfmeterraum konnte Philipp Rustemeier leider nur unglücklich am verdutzt dreinschauenden Keeper Tobi Graven abfälschen.

 

 

 

Nach der Pause beruhigte sich die Lage ein wenig. AU3 ließ die Zügel ein wenig zu locker und wurde prompt in der 55. Minute mit den 4:2 (Foulelfmeter) bestraft. Allerdings wurde der Helene Stürmer 2 Meter vor dem 16 ner gefoult, das konnte ich noch trotz meines hohen Alters aus gut 60 Metern Entfernung erkennen.
Jetzt war aber der Wurm drin im Kunstrasen. Wie beim Ping Pong ging es dann immer wieder in unsere Hälfte. TuS Hellene II. bekam Oberwasser und AU3 fing an zu schwimmen. Mit dem 4:3 in der 62. Minute wurde es noch mal unnötig spannend gemacht.

 

Aber im Stile einer Spitzenmannschaft erhöhte Andre Kraft in der 65. Minute mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke auf 5:3.

 

In der Folgezeit hätte es aber noch ein paar Mal im Tor der Gastgeber rappeln müssen, das 6:3 durch Simon Debold in der 82. Minute war dann aber der letzte Treffer in diesem Spiel.

 

 

 

Fazit:

 

Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen müssen und 3 Gegentore sind einfach zu viel.

 

Und - ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, dass manche Mannschaften durch absichtlich unsportliches Verhalten versuchen, sportliche faire Mannschaften einzuschüchtern, um so deren Spielkonzept zu durchkreuzen.

 

Sehr wahrscheinlich hatten die zu oft beim Spiel der Essen Assindia Cardinals gegen die Bonner Gamecocks abgeschaut. Der arme Quaterback der Bonner wurde mehrfach unsanft von der Defense der Cardinals durch ein „Tackle“ (engl. für Umhauen) gebremst. Nur hatten unsere Spieler keinen Helm auf oder sonstige Schutzkleidung an!

 

Es spielten:

 

Julian Adams, Paul Boes (ab 62. Min.), Yannick Darowski, Simon Debold (ab 36. Min.), David Fiedler, Tobias Graven, Wladimir Klass, Marc Kobjolke, Andre Kraft, Florian Matthei, Niklas Nübel, Philipp Rustemeier, Jonas Weitzel, Yanneck Weitzel (ab 74. Min.)


 

Tura 86 II - Adler  Union IV  5:1

 

TuS Helene Frauen - Adler Union Frauen II  0:0

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