Erste u. Zweite bleiben ungeschlagen – Vierte siegt ebenfalls – Frauen I mit Niederlage – Frauen II spielen 0:0

Tusem Essen I  – Adler Union I  2:3

 

Erste siegt in Tusem und festigt Platz 1

Nachdem man am vergangenen Sonntag gegen einen aggressiv verteidigenden und gut spielenden Gegner aus Mülheim 07 nicht über ein 2:2 hinauskam, zeigte die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop die richtige Reaktion und ging beim 2:3 (1:1) Sieg auswärts bei Tusem Essen im sechsten Auswärtsspiel  zum sechsten Mal als Sieger vom Platz. Dabei erwischte die Elf vom Wasserturm einen nahezu perfekten Start und ging bereits früh in Führung. Spielmacher Timo Lindemann bediente auf der rechten Seite mit einem sehenswerten Diagonalball Marcel Jankowski. Dessen Hereingabe konnte Marcel Ptach nur nach vorne Abprallen lassen und Torjäger Yannick Reiners war wie gewohnt zur Stelle und stellte auf 1:0 (6´). In der Folge entwickelte sich ein äußerst hektisches Spiel. Tusem setzte Adler Union früh unter Druck und erzwang viele lange Bälle und kam durch eine ganze Reihe von Standards zu Gelegenheiten, das Spiel auszugleichen. Die beste davon nutzte Joshua Windelschmidt per Kopf, nachdem die Frintroper einen Eckball zunächst verteidigt, dann aber nicht klar genug geklärt hatten (19´). Bis zur Pause blieb das Spiel offen mit Chancen auf beiden Seiten. Auf Frintroper Seite scheiterte Yannick Reiners im Abschluss und schoss nach starkem Steilpass von Maxi Rustemeyer knapp rechts am Tor vorbei. Auf Tusem Seite wurde Tobias Emler in letzter Sekunde von Yannick Reiners geblockt, der somit den Pausenrückstand verhinderte.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der Gastgeber den besseren Start und belohnte sich für seinen Aufwand mit dem 2:1, das erneut Joshua Windelschmidt nach einem Eckstoß gelang (62´). Nun allerdings löste Tusem sein Pressing ein wenig auf, stand tiefer und die Frintroper wurden von Minute zu Minute stärker. Timo Lindemann bediente mit seinem Steilpass Marcel Jankowski, der den Ball gewohnt sicher im kurzen Eck zum 2:2 Ausgleich versenkte (69´). Es folgten eine ganze Reihe von Chancen, die das Team von Trainer Matthias Hülsmann zunächst jedoch nicht nutzen konnte: Timo Lindemann lupfte den Ball zunächst freistehend übers Tor und als er dann wenige Minuten später ins Tor traf, zählte der Treffer nicht, da Yannick Reiners zuvor im Abseits gestanden haben sollte. 10 Minuten vor dem Ende klappte es dann aber doch noch mit dem Führungstreffer: Jonas Rübertus flankte von der rechten Seite hoch Richtung Elfmeterpunkt, wo Yannick Reiners am höchsten sprang und den Ball wuchtig ins Netz köpfte (80´). Es folgte die nun zu erwartende Schlussphase in der Tusem mit letzter Kraft nochmal alles nach vorne warf und sich für Adler Union glänzende Räume zum Kontern ergaben. Trotz bester Gelegenheiten der Frintroper das Spiel hier zu entscheiden und auf 2:4 zu stellen blieb es beim 2:3 Endstand.

Das Team vom Wasserturm steht nun mit beeindruckenden 29 Punkten aus 11 Spielen mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Bezirksliga Gruppe 6 – weiterhin eine unumstritten tolle Momentaufnahme. Möchte man dort verweilen und weiterhin ungeschlagen bleiben, sollten in den nächsten Wochen jedoch wieder Leistungssteigerungen von Nöten sein, denn zuletzt ließ man die spielerische Leichtigkeit aus Vorbereitung und Saisonstart des Öfteren vermissen. Der nächste Gegner am kommenden Sonntag (11 Uhr, Frintroper Str. 306A) heißt Kupferdreh Byfang. Der Aufsteiger ist überaus gut in die Saison gestartet und befindet sich derzeit auf einem starken vierten Tabellenplatz. Ohne Frage sollte den Frintropern hier also erneut alles abverlangt werden.

Tore: Reiners (6´, 80´), Windelschmidt (19´, 60´), Jankowski (69´)

Adler Union: Scheffler, Rübertus, Voß, Toepelt, Küch (46´Büttner), Gözey, Schäfers, Jankowski, Lindemann (90´Cassola), Rustemeyer (74´Wiegel), Reiners

 von Jonas Rübertus

 

TuS Helene I – Adler Union II  1:1

 

SC Türkiyemspor III – Adler Union IV  1:3

 

Adler Union Frauen I – SV Schonnebeck Frauen I  0:2

 

Der Knoten will einfach nicht platzen – Adler Union Frintrop verliert mit 0:2 gegen die Spvg Schonnebeck
Die Adler-Damen hatten sich an diesem Sonntag viel vorgenommen: An die Leistung der letzten Spiele anknüpfen und gegen Schonnebeck drei Punkte an den Wasserturm holen. Das Team um Tanja Mohr und Thomas Höfs wusste von der harten Spielweise und den schnellen Stürmerinnen des Gegners. Adler wollte unbedingt dagegenhalten – leider blieb es nur beim Wollen.
In der ersten Halbzeit wurde die neuformierte Abwehr, Laura Kesper ersetzte die urlaubsreife Jana Holländer und U17-Spielerin Leonie Kattner … die erkrankte Laura Weitzel, trotz Vorwarnung das ein oder andere Mal kalt erwischt und durch lange Bälle in die Schnittstellen überlaufen. Erschwerend hinzu kam, dass Adler keinen Zugriff auf die Partie im Mittelfeld bekam, zu wenig Laufbereitschaft an den Tag legte und viele Fehlpässe spielte. Die Schonnebeckerinnen zogen ihr Spiel und ihr harte Spielweise durch, woraus auch Adlers schlecht Zweikampfbilanz resultierte.
Resultat: Zwei Gegentore aus vier schnellen Angriffen in den ersten 20 Minuten. Danach zog sich Schonnebeck etwas zurück und verteidigte hart. Leider ließ der Schiedsrichter viel zu viele der nickeligen Foulspiele und die teilweise übertriebene Härte des Gegners ohne Konsequenz weiter laufen. Mit dem Ergebnis: drei angeschlagene Spielerinnen und ein verletzungsbedingter Wechsel zur Halbzeit auf Seiten von Adler.
In der zweiten Halbzeit dann ein anderes Bild: Es spielte eine konzentrierte und motivierte Frintroper Mannschaft. Die Zweikämpfe wurden besser angenommen und die Abwehr optimierte ihr Stellungsspiel. Adler erspielte sich einige schöne und gefährliche Angriffe und Torchancen, die jedoch von der gut mitspielenden Schonnebecker Torhüterin vereitelt wurden oder durch eigenes Unvermögen ins Leere liefen. Mehr als 25 Minuten ging dieser Sturmlauf auf das gegnerische Tor, der Anschlusstreffer wäre mehr als verdient gewesen.
Mit fortschreitender Spielzeit wurde das Spiel von Schonnebeck immer härter. Die Folge war erneut ein verletzungsbedingter Wechsel. Die ruppige Gangart wurde leider auch in der zweiten Halbzeit vom Schiedsrichter unterbunden, so dass kurz vor Schluss auch noch Andrea Jakubeit mit Verdacht auf Nasenbeinbruch vom Platz musste.
Fazit des Spiels: Endstand 0:2. Keine Punkte, aber dafür vier weitere verletzte Spielerinnen im sowieso schon angeschlagenen Kader. Jetzt heißt es, Mund abwischen und weiter kämpfen – mit Moral und Teamgeist.

 

Adler Union Frauen II – TuS E.-West 81 Frauen II  0:0