Schwere Verletzungen überschatten das Remis der AI – BI und U15 I unterliegen dem RWE – CI spielt sich ins Pokal-Halbfinale – BII weiter im Höhenflug

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Das AUF-Junior/innen WE vom 17./18.11. im Überblick

Der bevorstehende Volkstrauertag bereicherte den Jugendspieltag bereits mit allen A- und B-Meisterschaftsspielen. So traf am Samstag unsere AI bereits in der Leistungsklasse auf den SVA, einer auf dem Papier lösbare Aufgabe. Nach der äußerst unglücklichen Niederlage in der Hubertusburg am Vorwochenende, waren drei Punkte fest eingeplant. Als dann die Adlerunionisten nach einer guten halben Stunde bereits mit 2:0 führten, schien alles in erhofften Bahnen zu laufen. Doch nach einer weiteren halben Stunde hatte der Außenseiter aus Burgaltendorf ausgeglichen. Durch   die zweite schwere Verletzung eines Adleraners (Florian Staad verletzte sich mutmaßlich am Kreuzband nachdem bereits Philip Kriege frühzeitig mit Handbruch ausscheiden musste) wurde schließlich  die Schlussoffensive so behindert, dass sich die Gäste den  Auswärtspunkt bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr nehmen ließen.

Beiden Verletzten gelten die herzlichsten Genesungswünsche !!!

Dagegen war die BI in der Hoffnung, nur nicht zu deutlich zu verlieren, zum ungeschlagenen RWE an die Seumannstraße gefahren. In der ersten Hälfte schien sich diese Hoffnung auch noch zu erfüllen. Denn erst in der 27. Minute gelang es dem Torschützen vom Dienst Timur Kesim , die Rot-Weißen in Führung zu schießen. Dass es beim Spielstand von 0:1 bis zur Halbzeit blieb, war für die Adler schon aller Ehren wert !! Doch nach der Pause brachen dann doch die Tordämme. Am Ende stand dann eine klare 0:9-Niederlage, die das Team allerdings nicht aus der Kurve schleudern sollte!!

Die BII und die BIII schlugen sich derweil mehr als achtbar: Mit einem souveränen 10:0 fertigte die BII am Krausen Bäumchen den Jungjahrgang des ESC 06 ab und bewies einmal mehr ihre diesjährige Ausnahmestellung in der Normalgruppe. Und auch die BIII machte am Samstag Freude. Mit 3.0 dominierte sie das Spiel gegen den SC Phönix 1 und hat bei einem Spiel weniger nun die Chance, sich im Mittelfeld zu etablieren.

Im Viertelfinale des Kreispokals wurden unsere CI-Kicker vom ESC 06 Rellinghausen erwartet. Nach dem Tabellenstand beider Teams eigentlich eine klare Sache. Gegen den in der Leistungsklasse abgeschlagenen ESC sollte ein sicherer Sieg drin sein. Doch es kam einmal mehr anders. Denn wie aus dem Nichts gingen die bis dahin völlig harmlos spielenden  Rellinghauser in der 8. Minute gegen sehr sehr ersatzgeschwächte Adlerunionisten  in Führung, und es dauerte bis zur 38. Minute, bis die Adler ausgleichen konnten. Danach spielten an sich nur noch unsere Turmkicker, und als zehn Minuten Später die Führung gelang und weitere zehn Minuten später auf 3:1 erhöht wurde, war der Drops gelutscht. Der  völlig überflüssiger Anschlusstreffer der Platzherren machte dann die Sachen am Ende noch unnötig spannen. Mehr aber auch nicht. Nun erwartet unsere CI, hoffentlich in stärkster Aufstellung am 28. 11. Die Niederrheinligisten der SGS am Turm. Nach dem deutlichen 14:0 der SGS gegen Leithe in ihrem  Viertelfinale gegen Leithe, Tabellenfünfter in der Normalgruppe,  sicherlich eine hohe Hürde.

Währenddessen unterlag die CIII in Freundschaft der Turngemeinde auf der Hädenkampasche mit 1:4, und auch die DI und die DIV verloren in aller Freundschaft. Mit 0:1 unterlag die stark ersatzgeschwächte DI in Rüttenscheid dem VfL 07, und auch die DIV musste im Krupppark den TuRanern mit 2:4 den Sieg überlassen. Dagegen bezwang ebenfalls in einem Freundschaftsspiel die E IV den VSV II  mit  4:2! Bereits am Freitag unterlag die EI am Turm der Spvg. Steele mit 2:4.

Um Meisterschaftspunkte  spielten am Samstag unsere Mädchen. Dabei verpassten die U10-Mädchen bei 3:6 beim Tabellenprimus  Lankern den Sprung an die Tabellenspitze. Zuvor hatten sich bereits die U15-Mädchen in der Leistungsklasse mit einer 0:2-Niederlage von RWE überholen und von der Spitze verdrängen lassen.

 

U19 mit unglaublichem Verletzungspech

nur 2:2 gegen Burgaltendorf

 

Endlich wieder drei Punkte wollte die U19 von Adler Union gegen den früheren Pokalgegner SV Burgaltendorf am Wasserturm holen. Trotz des Umstandes, dass die U19 durch verletzte und kranke Spieler mit nur einem einsatzfähigen Feldspieler auf der Reservebank starten mussten, lief es von Beginn an richtig gut. Linus erzielte mit einem unhaltbaren Freistoß aus 35 Metern in den Winkel in der 21. Minute das 1:0 und Simon legte, ebenfalls mit einem Weitschuss in der 32. Minute zum 2:0 nach. Trotz weiterer guter Einschussmöglichkeiten durch Niko und einem erneuten Freistoß von Linus und einem Nachschuss, den der Torwart von Burgaltendorf gerade noch halten konnte, gab Burgaltendorf nicht auf und verkürzte direkt im Konter in der 37. Minute zum 2:1. Dieser Treffer lähmte die U19 und Burgaltendorf machte Druck und übernahm bis zur Halbzeit das Geschehen im Mittelfeld. Nach der Pause entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe und es gab Chancen auf beiden Seiten. Völlig freistehend konnten Leon und Yassin den Ball nicht im Tor der Burgaltendorfer unterbringen. Jetzt entschied der Schiedsrichter spielentscheidend konsequent gegen Adler Union und zeigte nach einem klaren Foul an Tim im Strafraum nicht auf den Elfmeterpunkt und entschied im Gegenzug nach einem Pressball außerhalb des Strafraums zum Erstaunen der Zuschauer in der 63. Minute auf Freistoß für Burgaltendorf. Der Freistoß wurde scharf vor das Frintroper Tor geschossen, Nils erhielt in dieser Situation von einem hereinstürmenden Stürmer, trotz seiner Körpergröße, einen Tritt gegen den Hals und Burgaltendorf brachte den Ball über die Torlinie. Statt Foul im Fünfmeterraum gegen den auf dem Boden liegenden Torhüter zu pfeifen, erkannte der Schiedsrichter auf Tor für Burgaltendorf, 2:2. Nachdem die U19 bereits in der ersten Hälfte Philipp mit einer Hüftprellung und einem gebrochenen Handgelenk ersetzen mussten, erlitt nur Sekunden nach dem Ausgleich Florian in einem Zweikampf eine derart schwere Knieverletzung, die zu einer nahezu 30 minütigen Spielunterbrechung führte. Mit dem Rettungswagen, der auf das Spielfeld fahren musste, musste Florian ins Krankenhaus gebracht werden. Die Spieler beider Mannschaften waren sichtlich geschockt und der Trainer von Adler Union plädierte verständlicherweise dafür, dass Spiel, 16 Minuten vor Schluss, abzubrechen. Burgaltendorf witterte jedoch offensichtlich die Chance das Spiel noch mit einem Sieg beenden zu können und forderte den Schiedsrichter auf, das Spiel fortzusetzen. Nach Wiederanpfiff spielte Adler Union wütend nach vorne und gab den Burgaltendorfern die Antwort auf das fehlende Fair-Play-Verhalten. Es spielte nur noch die U19 in einer bemerkenswerten Trotzreaktion. Leider, es gibt anscheinend keinen Fußball-Gott, reichten die guten Chancen nicht zum verdienten Sieg für Adler Union, sondern nur zu einem Lattentreffer und kurz vor Schluss zu einem Pfostenschuss von Tim. Das Spiel endete mit einem 2:2 und zwei schwerverletzten Spielern, denen auch von hier aus gute Besserung und eine baldige Genesung und Rückkehr in den Kader gewünscht wird. Durch die Pokalniederlage hat die U19 in der nächsten Woche spielfrei, bevor es zur Revanche zum FC Kray in 14 Tagen geht.

GB

 

Unglücklicher Positionstausch und Platzverweis kippen       eine   gute taktische Leistung

Mit mehr als 30 minütiger Verspätung pfiff der Schiedsrichter das Spiel an der BSA Seumannstraße zwischen RWE II und den B1 Junioren von Adlerunion Frintrop an.

Bei der Aufstellung der Teams offenbarte sich dem Szeneinsider, dass das Trainertrio von Adlerunion mit dem 4-5-1 System Beton an mischen wollte.

RWE dominierte das Spiel und Adlerunion verschob taktisch sehr diszipliniert, sodass RWE kaum in das letzte Drittel zum Torabschluss vorstoßen konnte. In der 27. Minute war es dann eine kleine Unkonzentriertheit bei Adlerunion, die RWE  zum 1:0 nutzte. Das 1:0 war gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

In Halbzeit 2 erwischte RWE den besseren Start und erhöhte mit einem Doppelschlag innerhalb von 5 Minuten auf 3:0. Das Trainerteam von Adlerunion agierte mit einem unglücklichen Positionswechsel auf dem Platz, der zur Folge hatte, dass die Ordnung ganz verloren ging. Ein etwas übermotivierter verbaler Wortwechsel innerhalb von Adlerunions Reihen brachte schließlich dem Mittelfeldspieler die Erfahrung, dass man auch nicht jedes Schimpfwort seinem eigenen Mannschaftskollegen an den Kopf werfen darf. Dieses Verhalten wertete der Unparteiische als respektlos, bestrafte ihn zwar regelkonform, aber ein wenig überzogen, mit einem Platzverweis und besiegelte Adlerunions Schicksal. Am Ende stand es 9:0 für RWE II.

Die Niederlage war aus Frintroper Sicht zwar zu erwarten, wichtig war jedoch die Erkenntnis, dass Adlerunion über 40 Minuten eine taktisch überaus disziplinierte Mannschaftsleistung gezeigt hat.

 

Für Adlerunion spielten:

Fröhlich, Schröder, El-Awad, Grabenkamp, Wenzel, Alameddine, Hussein, Eilfeld, Nazarov, Bozkurt, Hoymann, Smirnov, Klostermann, Mohrmann, Galatola und Lajgi

 

MG

 

 

U19 verliert nach toller Aufholjagd das Spitzenspiel

 

Unsere U19-Mädchen haben sich nach einer Reihe ordentlicher bis manchmal auch sehr guter Spiele in die Spitzengruppe der Liga vorgearbeitet. So fuhren wir aus einer guten Position und mit viele Selbstvertrauen zum Spitzenreiter Grün Weiß Lankern (bei Bocholt). Die grünweißen Mädchen spielen einen geradlinigen Offensivfußball mit abgeklärten Stürmerinnen und starker Chancenverwertung (72 Tore aus 7 Spielen). Defensiv sind sie allerdings verwundbar, so war bspw. das Spitzenspiel der Grünweißen gegen Wuppertal mit 6:6 ausgegangen, gegen den U17-Niederrheinligisten Bocholt hatten sie 2:2 gespielt!

In der ersten Halbezeit zeigten sich unsere Mädchen gegen diesen abgeklärten Gegner viel zu naiv und zu langsam im Umschaltspiel. Immer wenn Lankern den Ball hatte, kam unser Mittelfeld nicht hinter den Ball und so gab es ununterbrochen 30 Meter vor unserem Tor Spielsituationen mit 3 gegen 3. Auch wenn Lotte zentral sowie Doro und Teresa auf den Außenverteidigerpositionen viele Zweikämpfe gewannen und insgesamt hohen kämpferischen Einsatz zeigten, wurde unsere Abwehr doch in den ersten 20 Minuten viermal überlaufen. Zweimal konnte Muriel retten, zweimal nicht. – 0:2. Wir stellten um, brachten Lara als gelernte Stürmerin in die Rechtsverteidigerrolle (weil wir allen anderen Mädchen Spielpraxis auf ihrer besten Position geben wollten). Die nahm die Aufgabe auch gut an, war präsent im Zweikampf und sicher im Aufbauspiel. An unserem Grundproblem änderte das aber nichts: Die Abwehr verteidigte ständig 3 gegen 3 ohne Absicherung und wurde weiterhin ein ums andere Mal überlaufen – 0:4 bis zur 26. Minute. Das Spiel änderte sich erst grundlegend als zunächst Jasmin (22.) und dann Patty (30.) in die Mannschaft gekommen waren. Nun sicherte Patty gegen den Ball vor der Abwehr ab und wir standen viel stabiler, konnten selber einige Angriffe starten. Noch vor der Halbzeit verbaselten wir allerdings zwei Torchancen allein vor der Torhüterin und gingen mit 0:4 in die Pause.

Die neue Formation startete auch in Halbzeit zwei und konnte sich nun zunehmend Feldüberlegenheit erarbeitet und ließ hinten nichts mehr anbrennen. So kamen wir Tor um Tor heran. Jasmin konnte jeweils schöne Angriffe in der 48. und 52. Minute abschließen: 2:4 das Spiel war wieder völlig offen. Unsere Mädchen wollten irgendwie den Ausgleich erzwingen. Wir blieben am Drücker, hatten Torchancen, aber gleichzeitig ging wieder die Absicherung verloren. Das Spiel wogte hin und her. Hinten konnten wir manchen Angriff erst in letzter Not 30 Meter vor unserem Tor stoppen. Dann erzielte Jasmin gar das 3:4 und unsere Mädchen hatten mehrfach die Chance zum Ausgleich, doch Lena, Maxi, Lara und wieder Jasmin hatten kein Schussglück. Das Spiel ging nun endgültig mit offenem Visier rauf und runter – letztlich mit dem glücklicheren Ende für Lankern. Aber das 5:3 für die Grünweißen endschied noch nicht das Spiel, auch nicht das 6:3, denn unsere Mädchen gaben nicht nach – konnten allerdings den Ball nicht mehr über die Torlinie bringen.

So traten wir also mit einer 3:6-Niederlage die Heimreise an. Nach dem Verlauf der zweiten Halbzeit war mehr möglich. Aber wir gönnen den Grünweißen nach deren überzeugenden ersten Halbzeit natürlich den Sieg und nehmen für uns mit, dass sich die Mädchen trotz des negativen Spielverlaufs nie hängen ließen und in der zweiten Halbzeit als Team noch mal alles reingeworfen haben.

 

PCW

 

 

U15 verliert erneut knapp gegen ein Spitzenteam

 

Nach überzeugenden Spielen in den letzten Wochen hatte unsere U15 diesmal RWE zu Gast. Die Rot-Weißen gehören nach dem enttäuschenden Vorjahr diesmal wieder zu der Spitzengruppe der Liga, sind bisher ungeschlagen und hatten bisher in jedem Pflichtspiel mindestens drei Tore geschossen. Unsere Mädchen mussten neben Jouline, Claudia und Michelle, die sich in der U17 festgespielt haben, weiterhin auf Lene verzichten. Zudem fiel kurzfristig Lina aus und auch Caro sagte am Freitag ab – Fieber. Also: Das letzte Aufgebot und nur eine Ersatzspielerin.

Wir hatten bisher in dieser Saison gruppentaktisch nur offensive Themen erarbeitet und wollten nun trotzdem daraufsetzen, hinten diszipliniert zu stehen. So erklärten wir bspw. Emilie die Rolle einer klassischen Abräumer-Sechs. Unsere Mädchen begannen konzentriert, Nadine dirigierte gewohnt souverän die Abwehr, Joyce und Jessica stellten die Außenbahnen zu und in der Vorwärtsbewegung sollte Dilara die Bälle festmachen und dann gemeinsam mit Lea die Stürmerinnen einsetzen. So entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften im Mittelfeld ordentliche Ballstafetten zeigten, sich aber nie entscheidend vor das gegnerische Tor spielen konnten.

 

Schon nach 14 Minuten mussten wir Lea wegen Übelkeit vom Feld nehmen. Nun gelang es unserer Mannschaft nur noch selten, den Ball zu kontrollieren, in den eigenen Reihen zu halten oder gar Gefahr vor das gegnerische Tor zu tragen. Entsprechend erarbeitete sich RWE nun eine Feldüberlegenheit, die dann auch mal zu Torabschlüssen führte. Insgesamt konnte sich dann RWE in der ersten Halbzeit 5:1 Torschüsse und eine 2:0 Halbzeitführung erarbeiten. Angesichts unserer übersichtlichen Offensivleistung eine verdiente Führung, vielleicht ein Tor zu hoch.

In der zweiten Halbzeit schlichen sich auf beiden Seite Nachlässigkeiten im Defensivverbund ein. Zudem agierten unsere Mädchen in der Vorwärtsbewegung etwas mutiger. So kamen wir durch Yasmin (freistehend vor der Torhüterin nach schönem Solo), Miriam (bestätigte ihre aufsteigende Form), Dilara, Annabell (erstmals in der Startelf und überzeugend) und Nadine zu Torgelegenheiten, die allerdings alle ungenutzt blieben. Auch RWE konnte trotz zahlreicher Torabschlüsse das Ergebnis nicht mehr verbessern, weil Ella im Tor wie ein Magnet alle Bälle anzog – und wenn der Magnetismus mal nicht funktionierte wurde eben dem Ball hinterhergeflogen.

So ist das manchmal im Fußball: In der ersten Halbzeit 2 Tore bei 5:1 Torchancen für RWE, in der zweiten Halbzeit bei 8:5 Torchancen gar kein Tor. Gleichwohl war das Ergebnis, letztlich 2:0 für RWE, natürlich gerecht. Wir lassen nach der Niederlage die Köpfe nicht hängen, im Gegenteil: Unsere Truppe hat sich in Abwesenheit von einer Reihe von Leistungsträgerinnen teuer verkauft und bewegt sich weiterhin im Verfolgerfeld der Spitzengruppe. Und in den nächsten Wochen werden wir auch offensiv wieder besser Fußball spielen.

 

 

PCW