1. schlägt den SCF – 2. mit weiterem Kantersieg – 4. schlägt den BVA – 1. Frauen verlieren in Oberhausen – 2. besiegen die ESG

AdlerUnion I           –  SC Frintrop                  4:2 (3:1)

AdlerUnion II          – SC Türkyemspor II     12:0 /4:0)

AdlerUnion IV          – BVA III                          2:0

Arm. Klosterhardt   – AUF Frauen I                3:0 (1:0)

ESG 99/06                –  AUF Frauen II              3:4 (1:2)

 

AdlerUnion II vs Türkiyemspor II 12-0 (4-0)

 

Wir steigen souverän auf und die Türken steigen ab. Genau dieser Zweiklassenunterschied war auf dem Platz zu sehen. Zur Halbzeit führten wie 4-0, es hätten aber auch nochmal so viele Tore sein können. Insbesondere Dräger scheiterte mehrfach in aussichtsreicher Position.  In der zweiten Hälfte folgten weitere acht Tore, bei ebenfalls keineswegs vernünftiger Chancenverwertung. Der beste Mann auf dem Platz war der türkische Torwart und es gibt auch in dieser Klasse gute Schiedsrichter.

Auffälligster Akteur in den eigenen Reihen war Goik mit sieben Treffern und dies obwohl er am heutigen Tage mannschaftsdienlich agierte.

Den nächsten Pflichtsieg fahren wir am Sonntag 26.05.2019 um 11:00 h an der Haedenkampstr. gegen den Holsterhauser SV ein, obwohl uns weder die Asche noch die Uhrzeit liegt.

Aufstellung AdlerUnion:

Opitz / Blackmeyer / Thiesling / Küch / Rotthäuser / Häde / Ostgathe / Harders / Schöneweiß (60. min Roderigo 70. Min Dehn) Dräger (60. Min Bornholdt) Goik

 

Tore AdlerUnion:

Goik (7) / Dräger / Bornholdt / Schöneweiß / Blackmeyer / Häde

 

 

Erste gewinnt Frintroper Derby und knackt 60-Punkte-Marke

 

Mit 4:2 (3:1) gewann die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop das Derby vor heimischer Kulisse gegen SC Frintrop. Dabei legte das Team von Trainer Matthias Hülsmann einen furiosen Start hin und überrollte die Gäste in der Anfangsphase förmlich. Bereits nach einer Minute klingelte es zum ersten Mal. Marcel Jankowski wurde auf der rechten Seite freigespielt und flankte das Leder flach auf den zweiten Pfosten. Dort lauerte Malte Schneemann und schob zum 1:0 ein (1´). Wenige Momente darauf beinahe die Kopie des ganzen. Diesmal bediente Marcel Jankowksi Timo Lindemann, der mühelos und gewohnt sicher zum 2:0 versenkte (3´). Wieder nur kurz darauf dann sogar das 3:0. Wieder über die rechte Seite, diesmal jedoch nach Flanke von Jonas Rübertus stand Torjäger Yannick Reiners goldrichtig und veredelte einen schönen Angriff mit einem satten Volleyschuss (8´). Leider verfiel man nach dieser überragenden Anfangsphase in Lethargie und ließ die Gäste zu einfach wieder ins Spiel finden. Reid Osei verkürzte nach einer schönen Kombination seitens SC auf 3:1 (23´). Mit diesem Resultat ging es dann in die Pause, weil sowohl Adler Union als auch SC Chancen ausließen, weitere Treffer nachzulegen.

Nach dem Seitenwechsel schockte SC die noch schlafenden Adleraner früh und kam per Foulelfmeter von Andreas Kewe zum 3:2 Anschlusstreffer (48´). Von nun an entwickelte sich ein absolut offenes Spiel, in dem beide beste Chancen liegen ließ. Auf Seiten von SC Frintrop vergaben Reid Osei und Gino Seggio gute Gelegenheiten gegen den stark spielenden A-Jugend-Torwart Nils Reiners, der aufgrund der Verletzungen von Cedric Scheffler und Andreas Droll einsprang.  Bei Adler Union schoss Yannick Reiners nur hauchzart am linken Torpfosten von SC vorbei und Jonas Rübertus scheiterte mit seinem Abschluss am stark reagierenden Fathi Abdesslam Ajbilou. So blieb es lange beim 3:2, ehe Maxi Rustemeyer das Spiel wenige Augenblicke vor Schlusspfiff entschied. Nach Zuspiel von Faruk Kuduzovic versenkte er den Ball sicher im kurzen Eck zum 4:2 Endstand (90´).

Stark angefangen, aber ebenso stark nachgelassen. So könnte das Fazit für das Derby insgesamt ausfallen. Trifft dieser Satz vielleicht sogar nicht nur auf das Spiel, sondern auch auf die gesamte Saison der Adleraner zu? Zwei Spieltage vor Schluss lässt sich nur schon mal so viel sagen: der zweite Tabellenplatz und damit die Chance zur Aufstiegsrelegation ist rechnerisch unmöglich und nicht mehr zu erreichen. Auch wenn vor der Saison niemand am Wasserturm so vermessen gewesen wäre, den Aufstieg mit dieser jungen Mannschaft als Ziel auszusetzen, so hatte sich der ein oder andere nach dem tollen Sommer und Herbst mit stellenweise überragenden Spielen sicher ein wenig mehr erhofft.

Muss man daher nun konsterniert reflektieren, dass die Mannschaft in der Entwicklung stehen geblieben ist, weil es für ganz oben immer noch nicht reicht und man auch nicht wesentlich mehr Punkte holen wird als in der vergangenen Saison? Nur wenn man die schweren Umstände der ablaufenden Saison außer Acht lässt. Im Fußballsport sollte es nicht darum gehen permanent Ausreden für schlechte Leistungen zu suchen, doch das Verletzungspech, das Adler Union in dieser Saison heimsuchte, ist wirklich mehr als überdurchschnittlich gewesen: Julius Funke-Kaiser, der in der Rückrunde der letzten Saison die Hintermannschaft stabilisierte, verpasste mit seiner Schambeinentzündung beinahe die ganze Saison; Elias Brechmann, der sich in der Hinrunde als A-Jugendlicher zum absoluten Shooting-Star und wichtigen Leistungsträger im zentralen Mittelfeld entwickelte, verpasste erkrankt den missglückten Endspurt der Hinrunde und am Fuß verletzt quasi die ganze Rückrunde; Murat Gözey, der in der Vorbereitung aus dem nichts auftauchte und in der Hinrunde alle 18 Spiele absolvierte, musste die Rückrunde wegen einer Hauterkranknung komplett absagen; Stürmer Yannick Reiners riss sich im zweiten Spiel nach der Winterpause das Kreuzband an und fehlte der Mannschaft ebenfalls  über zwei Monate schmerzlich; Tommy Groll der ihn zunächst gut ersetzte wurde wenig später in Velbert auch brutalst ausgeschaltet; hinten raus kam noch die Knieverletzung  von Fabian Wiegel hinzu, der nach überragenden Spielen in der Halle auf einmal zum Leistungsträger auf der für ihn neuen Linksverteidigerposition wurde. Hinten raus erwischte es auch die vielseitig einsetzbaren Niclas Toepelt und Jan Cassola, die die Verletzungen auf vielen Positionen zuvor aufgefangen hatten.  Auch wenn einzelne Verletzte sicher nicht als Ausrede zählen, wäre es wohl mehr als unmenschlich von einer jungen Mannschaft zu erwarten, auch unter diesen Umständen so durch die Liga zu gehen wie man es bis November getan hat. Zur Vorbereitung sollten (Stand jetzt) alle wieder einsteigen können. Nachdem man also die letzten Spiele bei Phönix und gegen Mülheim 97 hinter sich gebracht hat, heißt es also wieder: Volle Konzentration und voller Einsatz für die neue Spielzeit!

Tore: Schneemann (1´), Lindemann (3´), Reiners (8´), Osei (23´), Kewe (48´), Rustemeyer (90´)

Adler Union: N. Reiners, Rübertus, Voß, Büttner, Quildies, Schäfers, Kuduzovic, Jankwoski (20´ Rustemeyer), Lindemann (46´Madalin), Y. Reiners

 

 

AUF– 1. Frauen unterliegen in Oberhausen

Bei sehr warmen sonnigen Wetter spielten die Adlerdamen am vergangenen Sonntag bei der Arminia Klosterhardt.

Nach einem sehr guten Anfang mit einigen Möglichkeiten, die jedoch häufig nur am Pfosten oder in den Händen der gegnerischen Torhüterin landeten, übernahmen die Gastgeber mehr und mehr seine Favoritenrolle. Durch eine kleine Unsicherheit fiel in der 28. Min dann der Gegentreffer. Trotz des Gegentreffers versuchten die Frintroperinnen wieder ihre spielerische Linie zu finden. Dies gelang jedoch leider nur in Ansätzen.

Nach dem Seitenwechsel verschärfte der Gegner seine Bemühungen und führte verdient durch einen Doppelschlag 3:0. Adler konnte sich dann nur noch gelegentlich befreien, aber keine Torchancen mehr kreieren. So blieb es am Ende bei einem 3:0 für Arminia Klosterhardt.