Erste gewinnt gegen Bergisch Born – Zweite siegt 4 : 1 – Dritte nach 6 zu 1 Sieg Tabellenführer – Frauen mit Niederlagen

Adler Union I – SSV Bergisch Born I 3 : 2

Starke Antwort auf Velbert-Niederlage: Erste fährt wichtigen Heimsieg gegen Bergisch Born ein
Mit 3:2 (0:0) setzte sich die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop knapp gegen die Gäste vom SSV Bergisch Born durch, die in der bisherigen Saison noch nicht einen Zähler hatten liegen lassen. Das Team von Trainer Marcel Cornelißen, das erneut einige angeschlagene und verletzte Spieler ersetzen musste, agierte taktisch leicht anders als sonst und musste sich in der Anfangsphase der Partie noch finden. Mitte der ersten Halbzeit gab es dann erste bessere Torchancen im Anschluss an Standardsituationen. Unter anderem scheiterte Niclas Toepelt erst nach langem Einwurf an Gäste Keeper Gian-Luca Musset und wenig später nach Eckball von Fabi Wiegel an einem Spieler, der auf der Linie klärte. Immer öfter kam man in dieser Phase ins letzte gegnerische Drittel, zumeist fehlte jedoch der entscheidende letzte Pass. Defensiv hatte man weitestgehend alles im Griff. Einzig ein Abseitstor gelang den Gästen: eine sehr knappe, aber wohl richtige Entscheidung.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Adler Union einen perfekten Start. Tommy Groll startete ein Solo und bediente Lennart Dickmann, der im Strafraum die Ruhe behielt und eiskalt zum 1:0 versenkte (50‘). Kurz darauf gab es einen Schockmoment am Wasserturm. Born-Spieler Jan Prein verletzte sich schmerzhaft an der Schulter und musste sofort mit dem Krankenwagen abgeholt werden. An dieser Stelle: im Namen von Adler Union beste Genesungswünsche an den Verteidiger! Das Spiel war durch die notärztliche Behandlung auf dem Feld eine ganze Weile unterbrochen, sodass es quasi eine zweite Halbzeitpause gab. Erwähnenswert ist an dieser Stelle sicherlich auch die Reaktion von Tommy Groll, der im Moment der Verletzung frei auf das gegnerische Tor zulief. Obwohl er dem Tor hier sehr nahe war, hielt er an und spielte den Ball ins Aus, um dem Spieler eine Behandlung zu ermöglichen. Ein großartiger Fair-Play Akt.
Nach dieser längeren Unterbrechung wurde es hektisch. Erst erwischte Adler Union den besseren Start und baute die Führung aus. Lennart Dickmann krönte nach Doppelpass mit Tommy Groll seine starke Leistung und legte uneigennützig auf Yannick Reiners quer. Der Torjäger vom Dienst vollendete zum 2:0 (55‘). Nun rannte Bergisch Born an und zeigte, warum sie bisher jedes Spiel der Saison gewinnen konnten. Dass Innenverteidiger Julius Funke-Kaiser mit seiner Zweikampf- und Kopfballstärke in dieser Phase verletzt ausgewechselt werden musste, sorgte zusätzlich für Verunsicherung in der Frintroper Hintermannschaft. Zunächst war Adler Union bei zwei Pfostenschüssen und einer Parade von Max in der Beek noch im Glück, wenig später setzte es aber den Doppelschlag und Bergisch Born kam zum Ausgleich. Dustin Köhler traf zunächst per Freistoß und kurz darauf mit einem abgefälschten Schuss ins kurze Eck (75‘, 80‘). Nun war das Spiel an Dramatik und Hektik kaum zu überbieten. Während alle dachten, dass die Elf vom Wasserturm jetzt in sich zusammenfällt und das Spiel sogar noch verlieren kann, setzte sich Geburtstagskind Marcel Jankowski auf der linken Seite durch und legte den Ball klug in den Rückraum. Dort wartete Simon Wanning, behielt die Ruhe, verzögerte und versenkte eiskalt zum 3:2 (82`). Leider verhielt sich der Gast in diesem Moment keineswegs so fair wie Adler Union es vorher getan hatte. Born-Kapitän Carmelo Salpetro attackierte Niclas Toepelt abseits des Jubel-Geschehens mit einem üblen Tritt, der bei Soccerwatch klar zu sehen ist, dem Schiedsrichter aber leider entging. Für einen Mannschaftskapitän schlichtweg peinlich und zum ansonsten überaus fairen Spiel absolut nicht passend. Es folgte eine Abwehrschlacht, in der hinten bei den Adleranern jedoch nicht mehr viel anbrannte. Auf der anderen Seite hatte Marcel Jankowski nach Traumpass von Felix Ohters sogar die Gelegenheit auf 4:2 zu stellen, scheiterte jedoch an Torwart Musset. Somit blieb es beim 3:2 Heimsieg.
Insgesamt ein verdienter Heimsieg, in dem das Team allerdings erneut eine Schwächephase nicht verhindern konnten. Es spricht für die Moral und Qualität der Mannschaft, dass man auf diese Phase schnell mit einem Tor antworten konnte, jede Woche wird das allerdings nicht funktionieren. Daran gilt es nun zu arbeiten. Nächste Woche spielt Adler Union erneut zu Hause, dann gegen SSVg Heiligenhaus (11 Uhr, Frintroper Str. 306). Ein Gegner, der bisher einer Wundertüte gleicht. Siegen gegen starke Mannschaften folgten teilweise unerwartete Niederlagen. Egal welches Gesicht der Gast den Frintropern zeigen wird, das Team von Trainer Marcel Cornelißen sollte gewarnt sein. Nur mit einer konzentrierten Leistung wird man das Spiel gewinnen und den Anschluss an die oberen Plätze halten können.
Tore: Dickmann (50‘), Reiners (55‘), Köhler (75‘, 80‘), Wanning (82‘)
Adler Union: in der Beek, Heine, Toepelt, Funke-Kaiser (66‘ Jankowski), Schäfers, Brechmann, Wanning, Dickmann (61‘ Ohters), Wiegel, Reiners (85‘ Kretschmann), Groll

 

Von Jonas Rübertus

 

Adler Union II – SG Altenessen I  4 :1

 

Erneut musste die Abwehr umgestellt werden. Es fehlten immer noch Guss (krank) Wiecek (gesperrt), eine Unterstützung von der Ersten war nicht möglich. Dazu ging Häde leicht angeschlagen ins Spiel und neben den Langzeitverletzten mussten wir immer noch auf Dräger und Espenhahn verzichten. Die angeschlagenen Rotthäuser und Schöneweiß konnten zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen. So musste der vielseitige Lütkeniehoff in die Innenverteidigung und Goik erneut auf die ungeliebte Position im Sturmzentrum.

In der ersten Hälfte konnten wir unsere sicherlich bessere Veranlagung nicht aufs Feld bekommen. Wir waren spielerisch und in den Zweikämpfen nicht präsent genug und in den meisten Aktionen gedanklich langsamer als Altenessen.

Der nicht unverdiente Rückstand resultierte aus einem haarsträubenden Abspielfehler auf Scheffler, der heute für uns das Tor hütete, da auch Opitz verletzt ausfiel.

Eben diesem Scheffler hatten wir es auch zu verdanken, dass es in Hälfte eins nicht noch schlimmer kam. Einmal parierte er glänzend einen gefährlichen Schuss, einmal kam er gedankenschnell aus dem Tor und rettete.

Nach vorne ging wenig (unsere hoch veranlagte Offensive mit Tabara / Konrad / Kalaf / Goik konnte sich nur sehr selten in Szene setzen). Dennoch waren wir zweimal frei durch, in beiden Situationen entschied der Schiedsrichter jedoch zumindest fragwürdig auf Abseits. In der 38. Min. vergab Konrad noch auf ziemlich arrogante Weise einen Elfmeter nach Foul an Kalaf. Somit ging es mit einem verdienten Rückstand in die Halbzeit.

In der Halbzeit wurden dann die beiden immer noch angeschlagenen Spieler Rotthäuser (für den Gelb-Rot gefährdeten Yeter) und Schöneweiß (für Konrad) eingewechselt. Letzterer sollte schließlich dem Spiel die entscheidende Wendung geben.

Wir zeigten eine etwas bessere Leistung, brachten aber auch in der kompletten zweiten Halbzeit nicht unser Leistungsvermögen auf den Platz.

Der Ausgleich gelang Tabara in der 56. Minute mit einem fulminanten Schuss aus 16 Metern nach Vorlage von Schöneweiß, nur eine Minute später fast die Führung, Kalaf zielte jedoch knapp drüber.

Wenige Minuten später war es dann aber soweit, Schöneweiß traf nach einem langen Einwurf volley zum 2-1 aus ähnlicher Position wie zuvor Tabara. Danach musste auch Häde verletzt vom Platz, für ihn gab Büddeker auf ungewohnter Position ein starkes Debüt in der Innenverteidigung.

Danach war mehrfach Glück und erneut der starke Scheffler notwendig um das 2-1 zu halten. Ein Ausgleich der Altenessener lag mehrfach in der Luft und wäre auch nicht unverdient gewesen.

Eine Kontersituation führte dann zur Entscheidung, als Schöneweiß mustergültig Kalaf bediente. Dieser umspielte den Torwart und traf zur Entscheidung.

Zehn Minuten vor dem Ende noch das 4-1. Schöneweiß verwandelte einen Elfmeter, als Schwarze (von Dluzewski freigespielt) nur durch ein Foul gestoppt werden konnte.

Eine sicherlich durchwachsene Leistung, mit einem durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte auch verdienten Sieg, der jedoch um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.

Wir müssen uns deutlich steigern um im nächsten Spiel am Mittwoch den 7. Oktober um 18:45 h beim FC Saloniki (BSA Bäumighausstr./Hövelstr.) zu bestehen.

Aufstellung AdlerUnion:

Scheffler / Häde (60. Min Büddeker) / Lütkeniehoff / Pösz / Storek / Yeter (46. Min Rotthäuser) / Schwarze / Kalaf / Tabara / Konrad (46. Min Schöneweiß) Goik (80. Min Dluzewski)

Tore: 0-1 10. Min / 1-1 Tabara 56. Min / 2-1 Schöneweiß (60. Min) / 3-1 Kalaf (80. Min) / 4-1 Schöneweiß (86. Min)

 

Von Sven Schöneweiß

 

Adler Union III – TuS Holsterhausen III  6 : 1

 

FCS Möncengladbach Frauen I – Adler Union Frauen I  3 : 2

ESG 99/06 Frauen I –  Adler Union Frauen II  6 : 1