Adler-Unionisten helfen Flutopfer Holger Walter in Bornheim-Walberberg

 

Waller, unser langjähriges Vereinsmitglied seit 1974 und Torwart von der C-Jugend bis zu den Alten Herren, ist durch das Unwetter und einem in der Geschichte seines Wohnortes einmaligem Ereignisses vorletzte Woche stark betroffen. Brittas und Holgers Wohnung in Walberberg wurde durch den Starkregen am 14.7.2021 geflutet und teilweise zerstört.

Wir möchten  einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Ich werde das Geld in einem Rutsch an Holger überweisen.

 

https://paypal.me/pools/c/8Bx0pOGOHw

Dieser Link führ Euch zu Paypal.

Wer dort nicht „zuhause“ ist, sollte einen Freund oder anderen  Paypal-Kundigen bitten, seine Spende zu überweisen.

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung mit der Bitte um eine Spende.

Im Namen des Vorstands

Peter Pomplun

 

Bei einem Besuch in Walberberg konnte ich mir ein Bild von dieser kaum vorstellbaren örtlichen Naturkatastrophe  machen. Durch einen unfassbaren Starkregen hatten sich im Waldgebiet oberhalb des Ortes große Wassermassen gesammelt, die schließlich dort nicht mehr gehalten werden konnten. Mit unglaublicher Gewalt rissen die Wassermassen eine bis zu fünf Meter tiefe und 20 Meter breite Schlucht in den Berghang und brachten einen tiefer liegenden Weiher zum Überlaufen.

 

Einen wahren Canyon  hinterließen die Wassermassen oberhalb des Ortes

 

Ungebremst schossen die Wassermassen danach durch Walberberg ins Tal, wo es am tiefsten Punkt das Haus von Holger Walter blitzartig flutete.  Holger wurde dabei in seinem Arbeitszimmer überrascht. Seine Lebensgefährtin war in einem Nebenraum als die Terrassentüren brachen und eine fast zwei Meter hohe Flutwelle in die Wohnung schoss. Nur mit Glück konnten sich beide aus den bis zur Decke gefluteten Räumen retten.

Der Schock war groß, aber groß war auch die Freude über die unfassbare Hilfsbereitschaft  von zahlreichen zum Teil unbekannten Helfern aus Walberberg. Sie schüppten unglaubliche Massen Schlamm aus dem Haus, entsorgten das komplett zerstörte Mobiliar und sorgten umfassend fürs leibliche Wohl. Zurück blieben kahle, durchnässte Räume ohne Fußböden und ohne Elektrik.

Der Wiederausbau ist nun angesagt und wird ohne Hilfe kaum zu stemmen sein!

H.Asche