Cornelißen zum Stand der Dinge – AdlerUnion praktisch aufgestiegen – Begeisterung im Bayer Sportpark – Zweite verkauft sich trotz widriger Umstände beim Favoriten überraschend gut – Dritte mit Auswärts – Kantersieg – Frauen ohne Probleme gegen Überruhr

Der Aufstieg ist nun nicht mehr zu verhindern  –   AdlerUnion darf feiern

 

Nun wurde auch das letzte von den Adlern bis dato noch nicht geschlagene Ligateam besiegt und gleichzeitig der einzige Punktverlust in der laufenden  Meisterschaft mehr als wett gemacht. Dieses und der nach menschlichem Ermessen nicht mehr in Frage stehende Aufstieg der Ersten in die Landesliga wurde dann auch in Wuppertal von der Mannschaft und den gefühlt und gehört unzähligen mitgereisten Adlerfans ausgiebig gefeiert. Wie die Mannschaft in der gesamten Saison, hatten diesmal die ausgelassen feiernden Adleranhänger/innen die absolute Stimmungshoheit im Bayer-Sportpark. Offiziell gefeiert und geehrt wird dann am Turm. Man kann gespannt sein, wie dann erst die Post abgeht.

 

Erste siegt in Wuppertal  5: 1 – die Adler fliegen in die Landesliga

Weit über 100 Adler-Union-Anhänger hatten den weiten Weg nach Bayer Wuppertal auf sich genommen an dem Tag, an dem die Elf vom Wasserturm die Chance hatte, den Aufstieg in die Landesliga endgültig festzumachen. Die erhoffte Schützenhilfe von Germania Wuppertal in deren Gastspiel bei Velbert 2 blieb jedoch aus, sodass das Team nur faktisch und nicht final rechnerisch aufsteigen konnte. Dennoch hoch motiviert startete das Team von Trainer Marcel Cornelißen ins Spiel, spielte jedoch eine ungewohnt fehlerhafte und unkonzentrierte Anfangsphase, an dessen Ende das Heimteam nach schönem Solo von Yousef Rasoli sogar in Führung ging (13‘). Die Frintroper hatten diesen Weckruf jedoch gehört und wurden nun nach und nach besser. Wenig später belohnte man sich für die Leistungssteigerung mit dem Ausgleich. Nach Balleroberung im Spielaufbau der Gäste passte Timo Dapprich auf Felix Ohters, der lässig zum 1:1 einschob (20‘). Nun hatte Adler Union Chancen und ging noch vor der Pause in Führung. Elias Brechmann wurde im gegnerischen Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht und Torjäger Yannick Reiners verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:2 (44‘).
Im zweiten Spielabschnitt wurde der Druck des Gastes von Minute zu Minute größer und das Spiel wurde schnell entschieden. Yannick Reiners schickte Tommy Groll, der von halb links ins lange Eck zum 1:3 traf (54‘). Wieder nur zehn Minuten später köpfte Yannick Reiners eine Flanke von Jonas Rübertus zum 1:4 in die Maschen (65‘). Kurz darauf war Jonas Rübertus erneut auf der rechten Seite an der Grundlinie und legte auf Tim Bönisch, der mit einem satten Linksschuss das 1:5 besorgte (74‘). In der Folge wäre auch ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen, doch Adler Union ließ weitere beste Gelegenheiten auf Tore liegen, sodass es am Ende beim verdienten 1:5-Auswärtssieg blieb.
Rechnerisch ist das Team vom Wasserturm noch nicht aufgestiegen – faktisch jedoch schon. Alle sieben ausstehenden Spiele müssten die Frintroper verlieren, parallel müsste Velbert 2 alle Spiele gewinnen und Adler Union mit 8:0 schlagen. Da dieses Szenario niemand für realistisch hält, wurde gestern bereits entsprechend gefeiert. Die Busse von Fans und Mannschaft fuhren nach Abpfiff Richtung Turmstübchen, wo das Team bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam mit den Fans feierte. Ein Erlebnis, das jeder Spieler und Fan dieses großartigen Vereins so schnell sicher nicht vergessen wird. Erneut bedankt sich die Mannschaf bei den vielen mitgereisten Zuschauern, die das Team während der ganzen Saison auf den weiten Fahrten im Bergischen Land unglaublich unterstützt hat. Ihr seid überragend!
Das Team hat im Saisonverlauf weiterhin Ziele. Auf keinen Fall möchte man zulassen, dass nach dem Erfolg nun ein Leistungseinbruch folgt. Eine ungeschlagene Saison ist weiterhin möglich und man hat eine Verantwortung gerade gegenüber denjenigen Mannschaften, für die es noch um viel geht. Hier möchte man sich sicherlich nicht am Ende der Saison Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen. Weiter geht es für Adler Union mit dem Nachholspiel beim ASV Mettmann am Mittwoch (11.05., Hasseler Str. 99 40822 Mettmann).
Tore: Rasoli (13‘), Ohters (20‘), Reiners (44‘, 65‘), Groll (54‘), Bönisch (74‘)
Adler Union: N. Reiners, Rübertus, N. Toepelt, Engelberg, Bönisch, Ohters, Büttner (74‘ Uehmann), Brechmann (77‘ Schäfers), Groll (60‘ L. Toepelt), Dapprich (68‘ Wiegel), Y. Reiners (68‘ Wischnat)

 

von Jonas Rübertus

 

Weniger zum Feiern zumute war heute einmal mehr der Zweiten. Mit 2:5 wurde die Partie gegen den Liga – Zweiten verloren. Durch den Punktgewinn von Niederwenigern und Saloniki rückt die prekäre Zone immer näher. Trotzdem zollte der Trainer seinen Mannen ein großes Kompliment für den mutigen und durchaus erfolgreichen Kampf beim Top-Team der Liga. 

 

Erfreuliches wiederum zeichnet sich beim Kampf der Dritten um einen der Aufstiegsplätze ab. Mit 9:0 siegte das Team bei Croatia II und rückte damit auf einen einzigen Punkt an die Aufstiegsränge ran.

 

Bayer Wuppertal  –  AdlerUnion Frintrop  1:5(1:2)

1:1(20.)1:3(54.) Groll, 1:2 (44.), 1:4(55.) Y.Reiners, 1:5(74.) Bönisch

Theorie und Praxis. In der Theorie kann DJK Adler Union Essen-Frintrop e.V. noch abgefangen werden. Dazu müssen die Adlerträger alle restlichen sieben Spiele verlieren und den direkten Vergleich gegen SpVG Velbert mit 8 Toren Unterschied verlieren, die Reserve des Oberligisten alle anderen Matches auch gewinnen.

In der Praxis hat die Mannschaft von Marcel Cornelissen heute bei Bayer Wuppertal gespielt. Der Tabellenführer geriet mit 1:0 in Rückstand, als die junge Elf der kleinen Werkself über die rechte Angriffsseite durchkam. Doch Felix Ohters nutzte eine Unaufmerksamkeit der jungen Bayerkreuzträger zum Ausgleich. Nach einem klaren Foul an Elias Brechmann versenkte Yannick Reiners noch vor der Pause den fälligen Penalty zur Führung.

In der zweiten Halbzeit klare Dominanz der Adlerträger, die von knapp 200 Fans aus Frintrop lautstark unterstützt wurden. Die Außenbahnen über den großartigen Jonas Rübertus und Tommy Groll fuhren Angriff auf Angriff auf des Gegners Tor. Reiners, Groll und Tim Bönisch sorgten für den 1:5 Endstand. Eiertanz ist keine Frintroper Stärke, um heissen Brei reden auch nicht. Geschäftsführer Stefan Köther hisste die Meisterschaftsflagge.

 

Die Adler fliegen in die Landesliga. Das ist keine Arroganz, das ist Praxis mit allem Respekt vor den anderen Teams der Bezirkliga Gruppe 3 am Niederrhein. Aus 21 Spielen 61 Punkte bei 11 Gegentoren ist die Revanche für das Remis im Hinspiel gegen Bayer Wuppertal gelungen. Ein bisschen Feiern ist wohl erlaubt. Und das taten die Frintroper heute, die extra mehrere Busse gechartert hatten. Das Trainerteam Marcel Cornelissen und Uwe Delfs bekam die obligatorischer Stauder-Dusche. 🧨 Pyro wurde gesichtet. Am Frintroper Wasserturm im rot-weißen Kernland hofft man jetzt für den RWE am kommenden Samstag. Nach der Feier ist vor der Feier..

AB

Für AdlerUnion I  am Ball: N.Reiners, N.Toepelt,  Rübertus, Brechmann, Groll, Y.Reiners, Ohters, Dapprich, Bönisch, Engelberg, Büttner – L.Toepelt, Wiegel, Schäfers, Uehmann, Wischnat

 

So sieht`s der Head Coach:

Wir sind natürlich überglücklich, dass wir das Ganze so frühzeitig feiern können. Auch, wenn der Aufstieg noch nicht 100 % rechnerisch feststeht, sind wir in Wuppertal faktisch aufgestiegen. Und die Mannschaft hat es sich auch verdient, dies zu feiern. Die liefern seit Mai 2021 eine überragende Performance ab, die bis heute noch nichts an Dynamik und Begeisterung verloren hat. Das schließt mein Trainer und Betreuerteam mit ein, auch meine Kollegen haben sich gefühlt alle nochmal gesteigert und noch mehr investiert um das Ziel zu erreichen. Hut ab vor dem ganzen Verein, der geschlossen hinter der Mannschaft steht. Jetzt gibt es noch genügend Ziele die wir angehen können und die wir erreichen wollen. Angefangen damit, dass wir Mittwoch in Mettmann auch rechnerisch alles fix machen wollen.
M.Cornelißen

 

 

Tgd Essen-West  –   AdlerUnion Frintrop II 5:2(3:0)

3:1 (57.)Grabenkamp, 5:2(67.) Schwarze

Mit einer außergewöhnlich engagierten und mutig kämpfenden  Rumpfmannschaft reiste die Zweite zum Top-Team der Kreisliga zur Keplerstraße. Zielsetzung für die Mannschaft, in der der größte Teil durch Verletzungen, Sperren und berufliche Verhinderung fehlte war, bei der Turngemeinde nicht zu deftig unter die Räder zu kommen. Nach zwölf Ausfällen traten gerade noch 13 Männer den Weg nach Holsterhausen an. Zwei Spieler stießen noch im laufenden Spiel dazu. Dass dieses Spiel auch in Bestbesetzung kaum zu gewinnen sein dürfte, war zuvor schon klar. Aber wie die verbliebenen 13 diese undankbare Aufgabe angingen und bewältigten war aller Ehren wert.  Dabei begann die Partie mehr als unglücklich als die Turngemeinde sportlich grenzwertig die Verletzung von Häde bereits nach 12 Minuten zur 1:0-Führung nutzten.  Das 0:3 zur Pause gegen das stärkste Ligateam war dann auch deutlich freundlicher als zu erwarten. Großartig, wie sich das mutige Rumpfteam in Durchgang zwei verkaufte und obwohl nach einer Gelb-Roten Karte für die letzte halbe Stunde dezimiert, in den  zweiten 45 Minute ein 2:2 erkämpfte. Trotz der Niederlage nur lobende Worte des Trainers für sein dezimiertes Fähnlein der Aufrechten. Wäre klasse, wenn für die letzten entscheidenden Begegnungen sich der Kader wieder füllen würde !!

Für AdlerUnion II am Ball: Tenie, Pösz, Schwarze, Häde, Kalaf, Milz, Szmelter, Espenhahn, Rustmeyer, Wiegel, Janfelder – Grabenkamp, Ostermann, Tabara

 

NK Croatia II  –  AdlerUnion Frintrop III  0:9(0:4)

0:1 (5.), 0:3(18.), 0:5(55.) Dräger, 0:2(15.) Grabenkamp, 0:4 (24.)Carel, 0:6(64.), 0:9(88.) Werner, 0:7(75.), 0:8(80.) Löwenberg

Nach der Blitzführung durch Dräger in der fünften Minute stellten die AdlerUnionisten bereits nach 24 Minuten mit vier Treffern und ohne Gegentreffer auf Sieg. Nach einer schöpferischen halbstündigen Torflaute setzte startete wiederum Dräger die zweite Torwelle. Das 9:0 entspricht auch in dieser Höhe den Realitäten auf dem Platz in Unterfrintrop.  

Für AdlerUnion III am Ball: Lpczyna, Becker, Lingen, Grabenkamp, Kriege, Löwenberg, Berger, Glaubitz, Scharwacht, Carel – Al Hishmawi, Cebek, Werner

 

 

AdlerUnion Frauen  –  SV Teutonia Überruhr 5:0(3:0)

1:0(5.), 4:0(60.) Fernges, 2:0(7.) Gaspers3:0(21.) Funke-Kaiser, 5:0(63.) Kesper

Mit einem Doppelschlag in den ersten 10 Minuten machten die Adlerinnen klar, wer am vergangenen Donnerstag am Turm das Sagen haben würde. Wie die Feuerwehr starteten die Frauen der DJK AdlerUnion in das Nachholspiel gegen die Blau-Gelben von der Ruhrhalbinsel. Bereits zu Pause hätte das Torverhältnis der Turmkickerinnen ergeblich verbessert werden Können. Doch auch mit dem 3. Treffer nach 21 Minuten konnte man zufrieden sein. Mit zwei weiteren Treffern in Halbzeit zwei rundeten die Adlerinnen einen nie gefährdeten Sieg ab, der sie weiter in Schlagdistanz zur Vizemeisterschaft hält. 

 

Für AdlerUnion am Ball: Hegh, Holsmann, Fernges, Lukas, Wellm, Kesper, Schulte, Döring, Funke-Kaiser, Barakat, Gaspers – Buchmann, Strauß