Große Erleichterung und Jubel am Turm – Erste beendet Saison ohne Niederlage – Dritte steigt auf – Zweite rettet die Klasse

SC Sonnborn  –  AdlerUnion Frintrop I 0:2(0:0)    (1)

0:1(80.), 0:2(90.)  Y. Reiners

Sieg zum Abschluss – Erste gewinnt letztes Auswärtsspiel

– Jonas Rübertus –

Mit 0:2 (0:0) gewann die erste Mannschaft von Adler Union Frintrop ihr letztes Auswärtsspiel beim SC Sonnborn und erreichte somit im letzten Spiel die 80-Punkte-Marke. Dabei tat sich das Team von Trainer Marcel Cornelißen in Abschnitt eins schwer und kam nur selten zu Torchancen. Tim Bönisch setzte einen Freistoß an den Pfosten und traf nur wenige Momente später erneut das Aluminium. Der Gastgeber, den im letzten Spiel der Saison nur ein Sieg vor dem Abstieg retten konnte, kämpfte aufopferungsvoll und bereitete Adler Union Probleme. Mit zunehmender Spieldauer jedoch merkte man, wie beim Gegner Kräfte und Glaube schwanden und dass die Frintroper das Spiel unbedingt noch gewinnen wollten. Yannick Reiners scheiterte nach Flanken zweimal knapp und Timo Dapprich schoss aus 20 Metern ein Stück zu weit nach rechts. Auch der Versuch von Felix Ohters nach Vorlage von Tommy Groll wurde kurz vor der Linie geklärt, sodass es lange beim 0:0 blieb. So dauerte es bis kurz vor Schluss, ehe der Torjäger vom Dienst zur Stelle war. Der eingewechselte Lennart Dickmann setzte sich durch und fand Yannick Reiners, der aus 16 Metern kühl zum 0:1 einschob (80‘). Quasi mit dem Abpfiff erhöhten die Frintroper nochmal. Jonas Rübertus flankte von rechts, Yannick Reiners nahm den Ball runter und versenkte zum 0:2 Endstand (90‘).
40 Punkte in der Hinrunde, 40 in der Rückrunde. Eine historische Saison geht zu Ende, an die man sich am Wasserturm noch lange erinnern wird. Das Team bedankt sich noch einmal bei den vielen Fans, die die Mannschaft auf sämtlichen Fahrten kreuz und quer durchs Bergische Land unterstützt haben. Eure Unterstützung hat entscheidend zu diesem Titel beigetragen.
Großes Lob gebührt außerdem nach dieser Saison dem Trainer Marcel Cornelißen. Bereits während der Corona-Zwangspause verlor er nie den Glauben an das Projekt Adler Union, installierte binnen weniger Tage ein Online-Training, verpflichtete neue Spieler und verlor nie den Kontakt zur Mannschaft. Er forderte das Team in jeder Trainingseinheit mit einer Übungsvielfalt, die keiner von uns Spielern in seiner Karriere bisher kennengelernt hat (bis heute zweifle ich daran, dass wir je eine Übung doppelt gemacht haben). Die unglaublichen Erfolge in Meisterschaft und Pokal sind zu großen Teilen auch seiner herausragenden Fußballkompetenz und seinem einzigartigen Einsatz zu verdanken.
Ein weiteres großes Dankeschön gehört dem Team hinter dem Team. Co-Trainer Uwe Delfs, Athletik-Trainer Mirko Küch, Torwart-Trainer Marcus Günther, sportlicher Leiter Hansi Wüst, Betreuer Bene Schneemann sowie die Physiotherapeut*innen Detlef Schallock und Leandra Gottschling haben allesamt einen überragenden Job gemacht und der Mannschaft somit die Möglichkeit gegeben, diese großartigen Resultate zu erzielen. Leider wird Uwe Delfs das Team nach einem Jahr als Co-Trainer wieder verlassen. Uwe fand schnell Anschluss am Wasserturm und hatte immer einen sehr guten Draht zur Mannschaft. Er war derjenige, der die Mannschaft vorm Spiel heiß machte und immer wieder die passenden motivierenden Worte für das Team fand. Wir wünschen Uwe für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Wie am Ende einer jeden Saison gibt es auch einige Abschiede auf Spielerseite, die das Team zu verkraften hat. Abdullah Gökcer Kürklü verlässt das Team in Richtung Victoria Buchholz. Ebenso wird Luca Heine in der kommenden Saison für Preußen Essen spielen. Beide kamen sportlich in dieser auf allen Positionen so stark besetzten Mannschaft zuletzt leider eher selten zum Zug, zeigten jedoch immer vollen Einsatz unter der Woche und halfen dabei, das unglaublich hohe Trainingsniveau von Adler Union aufrecht zu erhalten. Außerdem wird Philipp Schäfers nach 20 Jahren Adler (Union) Frintrop den Verein in Richtung Heisingen verlassen. Philipp durchlief die komplette Jugendabteilung von Adler Frintrop. Von den Mini-Adlern bis zur A-Jugend trug er das Frintroper Trikot mit Stolz und wurde bereits als 18-Jähriger in den Kader der ersten Mannschaft aufgenommen. Dort endgültig angekommen avancierte er früh zum Führungsspieler und führte die Mannschaft des Öfteren sogar als Kapitän aufs Feld. Mit großem Willen und jeder Menge Leidenschaft kämpfte er im Zentrum um jeden Ball und spulte mit seiner Pferdelunge unzählbare Kilometer für das Team ab. Zuletzt trat er fußballerisch bereits etwas kürzer, um für sein Lehramtstudium wertvolle beruflichen Erfahrungen zu sammeln. Der Verein und die Mannschaft bleiben Philipp für seinen Einsatz zu großem Dank verpflichtet. Wir alle und insbesondere seine engsten Verbündeten aus dem „harten Kern“, hoffen von Herzen, dass wir eines Tages wieder gemeinsam am Wasserturm mit ihm Fußball spielen.

Adler Union: Scheffler, Rübertus, N. Toepelt, Büttner, Bönisch, Brechmann (15‘ Ohters), Wischnat (66‘ Engelberg), L. Toepelt (66‘ Schneemann), Groll (77‘ Dickmann), Dapprich (66‘ Uehmann), Reiners

SC Sonnborn  –  AdlerUnion I 0:2(0:0)      (2)

 

0:1(80.), 0:2(90.)  Y. Reiners

Für die Adler ging es am letzten Spieltag in erster Linie darum, den Nimbus der Unbesiegten zu wahren und sich auch gegenüber den mit dem SC Sonnborn gefährdeten Mannschaften fair aus der Bezirksliga zu verabschieden. Einmal mehr war auch in Sonnborn eine Niederlage kein Thema, doch das Siegen machten die Wuppertaler den Adlern doch schon erheblich schwerer als beim 3:0-Heimsieg am Turm in der Hinserie. Sonnborn stemmte sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Abstieg und kämpfte  bis zum Ende um und gegen  jeden Ball. Mit einem Doppelschlag in der Schlussphase beendete dann schließlich Yannik alle Sonnborner Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Gleichzeitig schoss er sich zusammen mit dem Borner Di Donato an die Spitze der Torjäger 2021/2022! Respekt! Eine halbe Kanone ist ihm sicher !!

 

Für AdlerUnion am Ball: Scheffler, Toepelt, Rübertus, Brechmann, Groll, Y.Reiners, Dapprich, L.Toepelt, Bönisch, Büttner, Wischnat – Ohters, Schneemann, Dickmann, Engelberg, Uehmann

 

Der Trainer kurz und bündig:

„Das war eine zähe Angelegenheit. Für den Gegner ging es um alles und die haben sich wirklich in jeden Schuss und Zweikampf geworfen. Das hat es uns schon schwer gemacht. Am Ende gewinnen wir aber verdient. Schade, dass dem Langen noch ein Tor gefehlt hat. Am Ende natürlich eine überragende Saison.“

 

 

Vogelheimer SV II   –    AdlerUnion Frintrop II  3:3(1:0)

1:1(57.) Schraven, 3:2(EM 83.) Schöneweiss, 3:3( 84.) Kalaf

Nach Herzschlagfinale Klasse gerettet

 

Mit einem 3:3 in fast letzter Minute der Saison rettete sich die Zweite in die nächste A-Liga-Saison. Die Führung der ebenfalls gefährdeten Gastgeber glich Torgarant Schraven nach knapp einer Stunde aus. Doch nachdem Hussein Alliu innerhalb von 10 Minuten auf 3:1 für die Vogelheimer stellte, schien die Partie verloren. Zur Freude der zahlreichen Adleranhänger sorgte dann ein Doppelschlag durch Schöneweiss und den unermüdlich kämpfenden Kalaf  für den 3:3 Endstand. Was für ein Herzschlagfinale!!  

Für AdlerUnion am Ball: Opitz,  Pösz, Guss, Schwarze, Schraven, Schönneweiss, Büddeker, Kalaf, Funke-Kaiser, Wannimg, Quildidies –  Gabor Goik, Rotthäuser, Angellos, 

 

Ballfreunde Bergeborbeck II  –  AdlerUnion III  1:15(1:7)erspielte sich AdlerUnion 30:1, 0:3, 0:8,0:12   Grabenkamp, 0:2, 0:4, 0:10 Carel, 0:5, 0:7, 0:11, 0:13, 0:14 Berger, 0:6 Löwenberg, 0:9 Lingen, 1;15 Schikowaski

Es ist vollbracht !!

Endlich ist es Wirklichkeit geworden!! Die Dritte verlässt die Kreisliga C!!  Mit einem sagenhaften und unglaublich torreichen Endspurt erstpielte sich  die Dritte den Auftieg in die B-Liga. Auch auf Ballfreundes Roter Asche ließ sie nicht den Hauch eines Zweifels daran, dass sie die Chance auf die Vizemeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga B wahrnehmen würden. Mit vier Toren zeichnete sich heut Grabenkamp zum Goalgetter des Tages aus!

Ausführlicher Bericht folgt….

Für AdlerUnion am Ball: Lapczyna, Lingen, Grabenkamp, Carel, Kriege, Löwemberg, Berger, Glaubizu, Dräger, Becker, Scharwacht – Engemann, Hinz, Cebek, Schikowski

 

Unvergessliches  an der Hagenbecker Bahn