Marcel Cornelißens Rückblick auf eine unglaubliche Saison – Die Neuen stellen sich vor – Vorbereitung Landesliga-Saison 22/23

 

 

Erste der DJK AdlerUnion Frintrop  –  Ein Rückblick der Superlative

 – Worte des Chefs – 

 

Kapitel 1: die Mannschaft

Im Rahmen des DFB‘s ist diese Bezeichnung eher weniger populär. Wenn eine Truppe aber alle Werte verkörpert, die man mit einer Mannschaft verbindet, darf man durchaus Positives damit assoziieren.

Die Zusammenstellung einer Mannschaft ist zu einem gewissen Teil Glücksspiel: Man kann sich vorbereiten, Gespräche führen, ob es am Ende funktioniert, weiß niemand. Wie sagt man so schön: Man kann den Leuten nur „vor‘m Kopp“ gucken. Die Vorsaison hatte nur 7 Spiele und aus diesen Spielen musste man ableiten, welche Spieler man noch braucht, um den nächsten Schritt zu machen. Dass dann nahezu alle Neuzugänge einschlagen, ist schon ein mittelgroßes Wunder. Der ein oder andere hatte Pech mit Verletzungen, hat sich aber durchgängig in den Dienst der Mannschaft gestellt. Das soll den Anteil der „alten“ Spieler in keiner Weise schmälern. Diese haben die neuen Jungs super aufgenommen und sind auch nach vielen Jahren im Verein das Rückgrat dieser Mannschaft und teilweise sogar des Vereins.

Auf jeden Fall hat diese Mannschaft als solche sich nie geschont. In nahezu allen Trainingseinheiten hatten wir eine beachtliche Anzahl an Spielern auf dem Platz, und die haben sich gepuscht, wie man es bisher selten oder gar nicht erlebt hat.

Diese Jungs nehmen alles an, was man ihnen mitgibt.

Diese Mannschaft hat sich in ganz vielen Bereichen weiterentwickelt.

Diese Mannschaft hat sich vor dieser Saison einen Leitfaden erstellt und diesen mit Leben gefüllt.

Diese Mannschaft ist etwas ganz besonderes und bleibt trotz aller sportlichen Ambitionen eine Wohlfühloase.

Diese Mannschaft hat den Support und den Applaus eines jeden Anhängers des Amateurfußballs verdient.

 

Kapitel 2: die Pokalrunde             

Angefangen mit dem „Endspiel“ um den Einzug in den Niederrheinpokal. Nach unfassbarem Spielverlauf in den letzten regulären Minuten, musste ein Freistoß innerhalb des Strafraums in der Verlängerung her, um durch Fabi Wiegel das 5:4 zu erzielen. Der Anfang einer grandiosen Reise.

Heimspiele am Wasserturm vor vielen hundert Zuschauern gegen die Oberligisten Ratingen und Baumberg. Insgesamt 240 Minuten Pokalfight, wie es sich jeder Anhänger des Underdogs wünscht. In diesen 240 Minuten schießen zwei Teilnehmer der Oberliga Aufstiegsrunde genau ein Tor. Da der Lange nicht nur Liga kann und die Truppe auch jeweils 120 Minuten im Tank hat, fahren beide Gegner nach Verlängerung als Geschlagene nach Hause. Die Videos nach diesen Spielen dürften immer noch Gänsehaut hervorrufen.

Es folgte ein Highlight der Vereinsgeschichte: eine Profimannschaft aus der Regionalliga am Wasserturm. Selbst der spätere Pokalsieger aus Straelen musste sich mächtig strecken. Zwar 82 Minuten überlegen, mussten die Gäste vom Niederrhein nach dem 1:2 aber nochmal ordentlich zittern, ehe es zum Sieg reichte. 1000 Zuschauer, Standing Ovations (was ohne Sitzplätze natürlich leicht ist) und eine lange Nacht im Turm. Der Stadtteil hatte sich in eine Mannschaft verliebt. Mit Recht.

Ach ja: Kreispokal…erste Runde den Landesligisten aus Steele rasiert um dann in Croatia zu verlieren. Der Pokal und seine eigenen Gesetze. Einmal zu unseren Ungunsten.

 

Kapitel 3: Der wilde Ritt durch die Meisterschaft

22.08.2021, erster Spieltag beim Lokalrivalen aus Unterfrintrop. 7:0 auswärts!! Ey Liga, wir sind dann mal da! Beim Blick auf die Vorberichte von ganz vielen Zeitungen aus der direkten Umgebung  unserer Ligarivalen vermisste man bei den Aufstiegsfavoriten den Namen Adler Union Frintrop. Einzig Kollege Voß von SCF hatte uns auf den Plan. Im Laufe der Vorrunde haben es ganz viele andere natürlich „immer gewusst“, aber was in dieser Meisterschaft passierte, konnte niemand vorhersehen. Vom ersten Spieltag an ritt die Mannschaft eine Welle. Highlights über Highlights, wie ein 5:0 beim direkten Verfolger in Ronsdorf. Beim späteren Vizemeister in Velbert gewann man 9:2, einzig Werden machte es einem richtig schwer, aber am Ende haben uns in engen Spielen die Standards gerettet. Auch hier kann man trainieren was und wie man will, am Ende kommt es auf die Schützen an und auch da hatten wir die besten.

Zum Ende der Hinrunde konnte nur Bayer Wuppertal einen Punkt ergattern. 14 Spiele, 40 Punkte, 54:8 Tore, 12 Punkte Vorsprung. Ein Wahnsinn, fast nicht mehr zu verbessern.

Dann der schwere Start in die Vorbereitung. Immer mal wieder Corona, zwischendurch Verletzungen, von denen man lange Zeit komplett verschont wurde. Trotzdem: Wieder Derby, wieder 4:0. Nicht so viel Glanz und Gloria, aber die Mannschaft als Einheit und als Maschine, die alles niedermäht. Die ersten fünf Spiele sollten die Richtung vorgeben und fünf später war eigentlich klar: Es geht nur noch um das Wann des Aufstiegs. Sechs Spieltage vor Schluss sollte es so weit sein. Theoretisch fehlte irgendwie noch ein Punkt, praktisch war man aufgestiegen mit einem 5:1 bei Bayer Wuppertal. Anfangs verhalten gefeiert, brach sich die Begeisterung dann doch ihren Weg zu Mannschaft und Anhang. Drei Tage später war es dann auch mit dem zweiten Unentschieden der Saison bei den Underdogs vom ASV Mettmann in Stein gemeißelt, dass man aufsteigt.

Manche Mannschaften lassen dann schleifen, ganz wenige ziehen brutal durch. Umso bemerkenswerter, dass man nach dem Spiel in Mettmann genau 0 weitere Punkte hat liegenlassen. Es waren zwischendurch enge Spiele wie in Bergisch Born oder gegen Velbert 2, aber am Ende hat man alles gewonnen, obwohl die Truppen gegen uns hochmotiviert waren. Daher am Ende der Rückrunde: 14 Spiele, 40 Punkte, 59:12 Tore und damit ein Tor besser als in der historischen Hinrunde.

Insgesamt: 28 Spiele, 80 Punkte, 113:20 Tore. Beste Abwehr, Bester Angriff, Beste Hinrundenmannschaft, Beste Rückrundenmannschaft, Bestes Heimteam, Bestes Auswärtsteam, Fairste Mannschaft, Meiste Zuschauer. Also mehr geht nicht.

 

Kapitel 4: Dank und Ausblick:

Die Erzählungen zeigen es: es war in jeglicher Hinsicht historisch. Der größte Dank eines jeden Freunds des Vereins geht an diese Mannschaft. So viel Herz und Charakter sind sehr ungewöhnlich und alles, was ihr erreicht habt, habt ihr euch verdientermaßen erarbeitet.

Dazu Dank an mein Trainer- und Betreuerteam. All diese Jungs waren immer da, haben alles von den Spielern ferngehalten und einen riesengroßen Anteil an all diesen Erfolgen.

Danke an Vorstand und Fans: Es waren immer Ansprechpartner da, der Vorstand machte möglich, was möglich war. Die Zuschauerzahlen sind bei uns überragend. Viele Leute kommen und gratulieren, viele nette Gespräche, das macht einfach Spaß. Und denkt auch bitte an diese Zeit zurück, wenn wir nächste Saison auch mal verlieren 😉

Ab dem 12.Juli geht es für uns in die Vorbereitung auf die Landesliga. Brutal schwer, das weiß man jetzt schon. 14 Teams, 4 Absteiger, das ist krass. Wir können versprechen, dass wir wieder alles reinhauen werden, wir machen noch einen Schritt mehr als jetzt und vielleicht kann man mit Herz und Leidenschaft gegen die „großen Jungs“ mithalten. Es sind 26 Pokalspiele und die können wir ja. Außerdem seht ihr fast alle Aufstiegshelden wieder und einige ganz junge, interessante Jungs.

Freut euch drauf. Nach drei Wochen Freude und Feierei kommen wir wieder und dann Vollgas unterm Wasserturm.  Für den Verein!

 

 

 

Die Neuen am Turm

Zu den aus der AUF-Jugend wechselnden Luca Bergermann, Jan Nübel und Tim Petrat 

stoßen sieben ehrgeizige junge Fußballer aus der Region zur Ersten

 

 

 

Luca Pirredda

In der Jugend spielte Luca bei RWE und RWO

Er wechselt jetzt von Arminia Klosterhardt an den Wasserturm

 

Lennart Espenhahn

Erste Fußballschritte machte Lennart im italienischen Terni. 

Nach der 2. Station Blau-Weiß Fuhlenbrock wechselte Lennart in die Jugend des MSV Duisburg.

Danach ging’s über Unterrath und die Rhenania zum Wasserturm

 

Jan Swoboda

Bei Grün-Weiß Holten lernte Jan die Grundlagen des Fußball

Nach den Stationen Arminia Lirich und Sterkrade ’72 wechselt er zum Wasserturm

 

 

Nils Ruf

 Start bei der SG Linden-Dahlhausen. Dann spielte er die Jugend bei RWE und der SG Wattenscheid 09

Nach einer Fußball-Pause geht’s nun weiter bei den Frintroper Adlern

 

 

Niclas Baldus

Niclas startete bei der  SGS. In der Jugend  spielte er  in Schalke, bei RWE und RWO.

Danach ging’s zurück an die Ardelhütte.

Aus der A-Jugend der SGS wechselt er nun zum Wasserturm

 

Nicolas Strömann

Die ersten Fußballjahre verbrachte Nicolas bei den Osterfelder Adlern. 

Über Klosterhardt und den Vogelheimer SV wechselt er nun zum Wasserturm

 

 

Maximilian Tißen

Nach dem Start beim SC Frintrop und der weiteren Ausbildung bei GSG Duisburg spielte er in der

U14-Nachwuchsrunde beim ETB

Über die Stationen Burgaltendorf und Union Velbert kommt er zurück in die Heimat 

 

 

 

Saisonvorbereitung 2022/23

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Vorbereitung Stand 21.06.