Der Felix (neuer Bericht), das Trainerteam und die Mannschaft begeistert vom Trainingslager – Dritte begeistert in Heimaterde – Vorschau auf Erste/Zweite

Ein perfektes Training-Wochenende 

 

So er erlebte es der Felix:

Am vergangenem Freitag machte sich die Erstvertretung auf dem Weg ins zweite Trainingslager nach 2021, diesmal ging es ins niederrheinische Goch nahe der niederländischen Grenze. Die Mannschaft profitierte hier von hervorragenden Gegebenheiten mit Blick auf Verpflegung, Zimmer und Ausstattung in Form von einem Fitnessstudio, Schwimmbad, Massageraum sowie einer Sauna. Die Zimmerbelegung wurde im Vorfeld vom Coach gelost – „zufällig“ befanden sich die Partylöwen Nici Toepelt und Marius Rotter gemeinsam auf einem Zimmer.

Nachdem am Freitag alle Spieler eingetroffen waren, folgte eine kurze Besprechung zwecks Ablauf und Regeln, ehe es nach einem zünftigen Buffet zur ersten Trainingseinheit auf Naturrasen kam, in der ordentlich gearbeitet wurde. Abgerundet wurde der erste Tag durch einen entspannten Ausklang in der hauseigenen Bar.

Der Samstagmorgen begann für einige motivierte Spieler mit einem Aufgalopp durch die Ortschaft um 07:30. Die Motive hierfür waren unterschiedlich – Vortäuschen von Ehrgeiz, Ausschwitzen, die anstehende Mannschaftsrats- und Kapitänswahl und somit aktiver Wahlkampf. Das Gros der Mannschaft lebte hingegen das Mantra „es hat sich noch keiner ins Team gelaufen“. Nach dem Frühstück folgte dann die erste Trainingseinheit des Tages, in welcher wieder kräftig geackert und weiterhin ein taktischer Schwerpunkt angegangen wurde. Im weiteren Verlauf des Tages stand noch eine weitere Trainingseinheit auf dem Plan, ehe es nach einem köstlichem Grillbuffet zum Teamevent überging. Nach kurzer Kegel- und Bowlingsession war jeder gespannt auf die Gesangseinlagen der neuen Adler Unionisten. Diese Darbietungen sollten es in sich haben. Von herzzerreißenden Balladen über hochemotional vorgetragene hawaiianisch-pazifische Sprechgesangseinlagen und eloquentem Deutschrap bis hin zu klassischen Schlagern, die die Menge elektrisierten, war für jeden etwas dabei. Die Neuzugänge ließen sich nach dieser Performance völlig zurecht frenetisch bejubeln. Als Zeichen des Respektes vor dem unglaublichem Mut der neuen Spieler wurde jedem Vortragenden eine Rose überreicht – eine sehr rührende Geste, die den ein oder anderen sichtlich berührte. Viel Zeit, um sich von dem Gesehenem zu erholen, blieb den meisten nicht, endete der Abend für einige doch erst bei Sonnenaufgang.

Beachtlich, wie viele Spieler sich daraufhin beim optionalen Frühstück um 08:30 im Speisesaal wiederfanden. Die letzte Trainingseinheit um 10 Uhr kann glatt als Schikane des Trainerteams gewertet werden, wurde jedoch vom kampferprobten Team ohne größere Verluste im Gegensatz zum Vorjahr gekonnt absolviert. Nach der Abreise in Goch stand dann noch das Testspiel bei B-Ligist TuS Kranenburg auf dem Programm, für die, wie wir erfuhren, der Champions-League-Erfahrene Aleh Putsila die Schuhe schnürt. Hießen für den heute betagten Stürmer die Gegner damals Mario Basler und Thomas Schaaf, so waren es heute nicht weniger prominente und performante Gegenspieler wie z.B. Marius Rotter und Timo Dapprich (hat auch mal bei Schalke gespielt). Am Ende war der tapfer kämpfende B-Ligist nicht ganz überraschend deutlich unterlegen, weswegen der Bericht diesmal kurz ausfällt. Zur Halbzeit sorgten z.T. sehenswerte Tore von Bergermann, 2x Pirredda und Bönisch für den Pausenstand von 0:4. Nach dem Seitenwechsel konnte die komplett durchgewechselte Erstvertretung weitere sieben Treffer verbuchen. Verantwortlich hierfür waren entgegen der Angabe bei Fussball.de Lucas Toepelt (anstelle von Y. Reiners), dreimal Timo Dapprich sowie der wiedergewählte Kapitän Jonas Rübertus und Nicolas Strömann, der ähnlich wie Luca Bergermann sein Premierentor für AUF1 erzielte und somit einen Kasten schuldig ist. Herrlich. Somit lautete der Endstand 0:11, ein passender Abschluss für ein hervorragendes Wochenende.

Der Dank der Mannschaft geht an dieser Stelle nochmals raus an den Vorstand sowie das Trainerteam und Staff, die letztendlich auch dieses Jahr das Trainingslager ermöglichten, was selbstredend alles andere als selbstverständlich ist. Darüber hinaus bedankt sich Adler Union beim Hotel de Poort für eine erstklassige Unterkunft und Gastfreundschaft.

 

 

…… so der Chef:

Nach Abschluss  eines perfekt organisierten und gelaufenen Trainingslagers gab es von Trainer Cornelißen durchweg Bestnoten. Mit einer guten Unterkunft mit feinem Essen und ordentlichen Betten als Background  zeigte sich einmal mehr, dass die Erste nicht nur hart arbeiten und Instruktionen verinnerlicht, sondern auch perfekt feiern kann. Insbesondere die Neuzugänge glänzten mit perfekt performten Songs. Auch im Grenzland präsentierte sich das Team einmal mehr als eingeschworene Einheit.

 

 

Die anstehende Wahlen brachten nichts Neues. Spielführer bleibt Jonas Rübertus, sein Stellvertreter Leon Engelberg. Im Mannschaftsrat bleiben Yannik Reiners, Elias Brechmann und Lennart Dickmann.

 

 

Dank unermüdlicher Massagen von Detlef und Mirco konnten alle unverletzt zum Schluss zum lockeren „Auslaufen“ gegen den TUS 07 Kranenburg ran. Spaß gemacht hat der folgende Kantersieg, bei dem AdlerUnion quasi zwei komplette Mannschaften einsetzen durfte, allemal!!

Bilder für die Vereinschronik …….

 

TUS 07 Kranenburg  –  AdlerUnion I   0:11(0:4)

0:1Bergermann, 0:2, 0:4 Pirredda, 0:3Bönisch, 0:5 Reiners, 0:6, 0:8, 0:10  Dapprich, 0:7 Schraven,  0:9 Strömann, 0:11 Rübertus

Im Spiel keinerlei Probleme, Gegner jederzeit im Griff. Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg gegen den Kreisligisten

 

Für AdlerUnion am Ball: Baldus, Nübel, Pirredda, Schneemann, Rotter, Petrat, Bönisch, Büttner, Wischnat, Bergermann, Espenhahn – 2. HZ: N.Toepelt, Rübertus, Reiners, Ohters, Dapprich, Schraven, L.Toepelt, Swoboda, Hildebrandt, Strömann, Ruf

 

TsV Heimaterde II   –   AdlerUnion III  0:6(0:3)

0:1,0:4,0:6 Löwenberg, 0:2Kusuran, 0:3 Kriege,0:5 Grabenkamp

Der Testspielgegner der Unionisten war der TSV Heimaterde II. Gespielt wurde auf der auf der Sportanlage am Finkenkamp.

Mit dem Anpfiff neutralisierten sich in den ersten 10 Minuten beide Teams im Mittelfeld. In der 12. Spielminute markierte Marvin Löwenberg nach feinem Zuspiel, das 0:1.

Eine Minute später erhöhte Philipp Kusuran auf 0:2. Adler Union hatte fortan mehr Zugriff und dominierte das Spielgeschehen. In der 21. Minute erhöhte Pavel Kriege mit einem sehenswerten Treffer auf 0:3 und damit ging es nach 45 Minuten in die Halbzeit.

In der Halbzeitpause gab es vom Trainertrio Westkamp, Tingler und Bloch einige taktische Anweisungen und frisches Personal auf Seiten der Mannen vom Wasserturm. Es dauerte bis zur 53. bis die Taktik in den Köpfen ankam und Marvin Löwenberg auf 0:4 erhöhte.

Sekunden später überwand Fabian Grabenkamp den Gästekeeper per Lupfer zum 0:5. Den Endstand zum 0:6 besorgte ebenfalls Löwenberg. In der 89. Minute sorgte Franky Qynhausen mit einem guten Kopfballreflex auf der Linie, das sein Team sich noch einen Gegentreffer einfing und mit weißer Weste die Heimfahrt antreten konnte.

Alles in allem war es am Ende ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Adler Union 3 hat wieder einmal eine gute Moral gezeigt, mit ein wenig Luft nach oben ist sie auf einem guten Weg in die neue Saison.

Für AdlerUnion am Ball: Carel, Lingen, Grabenkamp, Scharwacht, Löwenberg, Kusuran, Kriege, Becker, Cebek, Rehberg, Hartiti – Belusa, Kraft, Glaubitz, Küppers, Fuchs, Möhlenbruch, Küch, Oynhausen  

(MG)

 

Vorschau auf die Woche:

Am morgigen Dienstag reist die Zweite zum Oberhauser Kreisliga -A-Ligisten RWO II

Anstoß 20.00 h Jugendleistungszentrum – Lindnerstraße 2-6

 

Am Donnerstag testet die Erste gegen den westfälischen Landesligisten SV Horst Emscher

Anstoß 19.30h Wasserturm