Dritte: Neuer Bericht – Erste verliert Härtetest – Zweite siegt bei RuWa – Dritte verlässt das Glück im Endspurt

 

Heute stand den drei Seniorenteams der eigentliche Auftakt in die Saison 22/23 ins Haus. Die Erste fuhr zu einem echten Härtetest nach Meerbusch, die Zweite trat beim Aufstiegsanwärter an und die Dritte sammelte bei der Wundertüte Alemannia Essen erste Liga-B-Erfahrungen. Überall gab’s was zum  Mitnehmen. Für die Erste, dass sie Bäume nicht in den Himmel wachsen und es ohne 100 % stimmigen Auftritt bei guten Langesligisten schwer was zu holen ist, Für die Zweite, dass man vorab KEIN Spiel abschreiben sollte und die Qualität bisher noch lange nicht ausgeschöpft scheint. Für die Zweite, dass ein Spiel. sei es noch so gut gelaufen, oft erst mit der letzten Puste in den letzten Minuten entschieden wird.

 

FC Büderich  –  AdlerUnion I  2:1(2:1)

1:0 (29.) ET, 1:1 (34.) Büttner

 

Spielbericht folgt alsbald

 

Für AdlerUnion am Ball: Baldus, N.Toepelt, Rübertus, Reiners, Ohters, L.Toepelt, Tißen, Engelberg, Büttner, Swoboda, Uehmann – Nübel, Pirredda, Groll, Espenhahn, Schneemann, Strömann, Bönisch, Wischnat, Ruf

 

Der Trainer resümiert:

Joa, absolut verdient verloren. Wir hatten zwar auch unsere Chancen, aber Büderich hat uns mal gezeigt, was einen in Sachen Intensität und Zweikampfverhalten erwartet. Das ist schon `nen richtiges Topteam,  und da wurden dann auch die Grenzen gesetzt.

Arnd B. nach der Begegnung:

53 Kilometer vom Adlerhorst entfernt, verliert AdlerUnion bei einem starken Mitaufsteiger. Die Elf von Marcel Cornelißen verliert 2:1. Gerade im Defensivverhalten gab es Gesprächsbedarf auf der Zielgeraden der Vorbereitung. Gefühlte 60 % Zweikämpfe für den Gastgeber. Die Torleute im Adlerdress konnten sich bei 34 Grad Celsius bewähren. Ein toller Freistoß entschied das Match verdient für Büderich

 

 

RuWA Dellwig I   –   AdlerUnion II 1:4

0:1 Schraven, 0;2 Wahl, 0:3 (EM) Rotthäuser, 1:3Obinna Offor, 1:4 Rustemeyer

Mit gemischten Gefühlen reisten die Adler zum ersten Meisterschaftsspiel zum Sommerbad. Immerhin stand ihnen beim  starken und ambitionierten Bezirksliga-Absteiger RuWa Dellwig eine der schwersten Brocken bevor. Eindringlich hatte das Trainerteam die Stärken der Ruwaner rausgearbeitet. Nur mit kompaktem Mittelfeld würden die schnellen Ruwaner, bedient mit langen Bällen, beherrscht werden können. Entsprechend startete der Gastgeber in den ersten Minuten temporeich und druckvoll in die Partie, ohne allerdings Entscheidendes zu bewirken. Dann aber übernahm AdlerUnion zunehmend die Spielkontrolle und entwickelte zunehmend Druck nach vorne. Das 1:0 durch Schraven war dann auch der Lohn für die zunehmende kontrollierte Offensive. Mit der Führung im Rücken und zunehmendem Ballbesitz verwalteten die Adler diesen Vorsprung in die Halbzeit.

Wie erwartet machte Ruwa nach dem Wechsel zehnminütigen Dauerdruck, den Adler jedoch konsequent und angesichts der großen Hitze respektabel verteidigte. Nach einem Konter durch Schraven, der Wahl in Schussposition brachte, fiel dann bereits das vorentscheidenden zweite Tor. Nun zeigten die Hausherren bereits leichte konditionelle Schwächen, so dass ihre Versuche, anzuschließen erfolglos blieben. Mit dem Elfmetertor durch Rotthäuser zum 3:0 schien die Partie entschieden. Doch Ruwa ließ nicht nach und nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 musste Reiners im Adlertor einige Male exzellent eingreifen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Erst mit dem 4:1 von Rustemeyer war alles klar. Der Sieg war perfekt und das Staunen der Zuschauer riesig, wie die mit ganz Jungen und den erfahrenen Adlerträger einen der Aufstiegsanwärter dominiert und schließlich verdient geschlagen hat.

Für AdlerUnion am Ball: N.Reiners, Dluszewski, Schraven, Büddeker, Wahl, Janfelder, Angjellos, Bergermann, Rotter, Wanning, Rotthäuser – Rustemeyer, Piria, Ruszcyk, Petrat

Alemannia Essen   –   AdlerUnion III 5:3(1:2)

0:1 Berger, 1:2 Grabenkamp, 2:3 Löwenberg

 

Es war heiß auf dem Sportplatz Krupp-Park an der Haedenkampstr.
Vorab gesagt, war es ein kämpferisches, lautstarkes, aber insgesamt faires Spiel. Das hat vor allem an dem souveränen Schiedsrichter gelegen.
In einer guten Anfangsphase konnte AUF mit  druckvollem Spiel nach vorne
 den Gastgeber beeindrucken.
Dann auch die frühe Führung  als der souveräne Schiedsrichter  in der 10. Minute einen berechtigten Elfmeter, den T. Berger verwandelte, pfiff. 
Noch überraschend konnte danach Alemannia in der 20. Minute durch einen Kopfball nach einer Ecke zum 1:1ausgleichen. Trotzdem machte AdlerUnion weiter Druck und spielte frisch und wenig beeindruckt auf das gegnerische Tor.
Durch  Grabenkamps Treffer zum 1:2 in der 23. Minute ging AdlerUnion wieder verdient in Führung 
Jetzt zeigten die Adlerträger geradezu erstklassigen Fußball, aber schafften es nicht, sogar  100%ige Torchancen zu veredeln.
Der Gegner war froh und teilweise schon müde, als der Schiri zur Halbzeit pfiff.
Nach der Pause kam AdlerUnion nicht mehr so richtig ins Spiel. Die Fehlpässe häuften sich und die Ordnung ging verloren. So nutzte Alemannia einen Freistoß und glich in der 51. Minute aus.
AdlerUnion war sichtlich beeindruckt und ließ die Allemannen immer mehr gewähren.
Trotzdem nutzte M. Löwenberg seine Chance und erhöhte gekonnt zur dritten Führung in der 58. Minute.
Doch in der 64. Minute glich Alemannia zum dritten Mal nach einem Standard aus. AdlerUnion versuchte weiter nach vorne zu spielen , aber kam nicht mehr konsequent in den gegnerischen Strafraum. Die Hitze zeigte Wirkung.
Der Gegentreffer mit einem Strafstoß in der 85. Minute zum 4:3 war ein echter  „Nackenschlag“.
AdlerUnion hatte danach noch einmal alles nach vorne  geworfen. Doch letztlich mussten die Jungs dann auch noch  nach einer kuriosen Freistoßentscheidung das K0ntertor zum 5:3-Endstand hinnehmen.

Fazit:
Alte Weisheit: Wer vorne kein Tor schießt, der bekommt hinten eins rein!
AdlerUnion hat in der 1. Halbzeit „den Sack“ nicht zugemacht und dann durch die Standardsituationen das Spiel noch verloren.
Die Standardsituationen im AdlerUnion-Strafraum wurden insgesamt nicht gut gelöst. Die Niederlage war ärgerlich! 3x geführt und doch noch verloren! Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.

PP

 

Für AdlerUnion am Ball: Lapzyna, Lingen, Kusuran, Grabenkamp, Dräger, Scharwacht, Berger, Carel, Küppers, Kraft, Küch – Hrtiti, Löwenberg, Belusa, Cebek