Nach dem Landesliga-Auftakt der Ersten : Zweite, Dritte, die Frauen und die AI vervollständigen das Super Adlerwochenende – Dritte und AI jetzt in Bildern

 

FC Saloniki I   –   AdlerUnion II  2:4(1:2)

0:1(2.),0:2(14.) Schraven, 2:3(65.), 2:4(86.) Bergermann

 

Wie die Feuerwehr startete die Zweite an der Bäuminghausstraße in das Duell mit dem FC Saloniki. Das Spiel lief noch keine drei Minuten, und AdlerUnion führte durch Bergermann mit 1:0. Mit dem Tor festigte sich auch die Dominanz der Adlerträger, so dass der zweite Schraventreffer nach einer Viertelstunde quasi zwangsläufig fiel. Doch nach 20 Minuten dann der Knacks im Grün-Weißen Spiel, als ein krasser Fehler der Adler den Anschlusstreffer des FCS einleitete. Danach erstarrten die Gäste und Saloniki übernahm über die Halbzeit hinaus das Kommando. Als dann in der zweiten Minute dann der Ausgleich erzwungen wurde, schienen die Adler für den Rest des Spiels abgemeldet. Nach einem wuchtigen Lattentreffer des FC dann allerdings die Wende. Wie aus dem Nichts die erneute Adlerführung durch den schnellen Bergermann und kurz vor Ende das 4:2 wieder durch Bergermann, als Adler höchst effektiv mit seinen schnellen Offensiven die Defensivschwäche der Gastgeber bestraften. Beim umjubelten Schlusspfiff stand ein klarer Auswärtssieg der Turmkicker, der allerdings über die wahren Kräfteverhältnisse hinwegtäuscht. Ein wenig glücklich angesichts  der einstündigen Dominanz der keinesfalls schlechten Gastgeber. Egal!!  AdlerUnion freut sich zu Recht über sieben nicht unbedingt eingeplante Punkte für den Klassenerhalt!!

Für AdlerUnion am Ball: Ruf, Dluszewski, Nübel, Büddeker, Schwarze, Rustemeyer, Janfelder, Bergermann, Wanning, Schraven, Rotthäuser – Wahl, Piria, Petrat, Lütkenhoff

TGD Essen West II    –   AdlerUnion III 1:5(1:4)

0:1(5.)Glaubitz, 0:2(8.), 1:5(71.) Löwenberg, 0:3(10.) Carel, 0:4(21.)Berger

 

Welche Möglichkeiten und Qualität in AdlerUnions Dritter liegen, bewiesen die Trainer, als sie an der Haedenkampstraße eine leicht veränderte Mannschaft auf das Spielfeld schickten.

So legten die Adlerträger gleich mit dem Anpfiff einem Sturmlauf und faszinierenden Kombinationen auf den flatschneuen Kunstrasen hin. Die  Turngemeinde konnte in den ersten 20 Minuten eigentlich nur zuschauen, was die Adler da so zauberten.

Bereits in der fünften Minute eröffnete Sascha Glaubitz mit einem schönen Kopfball den Torreigen. Dann schloss  M. Löwenberg souverän in Minute acht zum 2:0 ab, und als danach Nico Carell  in der 10. Minute zum 0:3 traf und Tim Berger in der  21. Minute die klare  0:4 Führung fix machte, war das Spiel an sich bereits gelaufen.

Obwohl die Turngemeinde in der 25. Minute irgendwie zum Torerfolg kam und die Adlerunionisten ihr Torkonto locker hätten erhöhen können, beklatschten die Adleranhänger zur Halbzeit sehr berechtigt ihre in allen Belangen überlegene Zuckertruppe.

Nach der Pause versuchten die Hausherren mit hohem kämpferischen Einsatz doch noch ins Spiel zu kommen. Souverän ließ  AdlerUnion sie außerhalb der Gefahrenzone gewähren und machte hinten weiter geschickt zu. Auch als das AUF-Trainerteam durchwechselte gab es keinen Bruch im Grün-Weißen Auftritt. Nahtlos passten sich die frischen Kräfte in das AdlerUnion Spiel ein.

Marvin Löwenberg machte dann in der 71. Minute endgültig den Sack mit seinem zweiten Treffer zum 1:5 zu. Danach spielten die Spieler quasi die Zeit runter. Tgd konnte sich auch nicht mehr wehren.

Fazit: Ein verdienter Sieg auch in dieser Höhe. So eine furiose Anfangsphase haben die Zuschauer von der Dritten  noch nicht gesehen.

Das hat viel Spaß gemacht und macht Appetit auf den nächsten Auftritt diese Teams.

Für AdlerUnion am Ball: Fuchs, Becker, Lingen, Kusuran, Scharwacht, Löwenberg, Berger, Glaubitz, Carel, Küppers, Küch – Hartiti, Dräger, Belusa, Kriege, Möhlenbruch

 

AdlerUnion Frauen  –  SV Union Velbert 4:1(2:1)

1:0, 2:0 Gorks, 3:1 Riskow, 4:1 Fernges

Mit einem Blitzstart eröffneten AdlerUnions Frauen das Projekt  „Erster Dreier“ der Saison. Union Velbert schien dafür der geeignete Partner. Bereits nach wenigen Minuten schien der Plan aufzugehen. Die Adlerinnen führten mit 1:0. Dabei blieb‘ s dann fast bis zur Pause,  trotz heftigen Bemühens und etlicher guten Einschusschancen. Doch in den letzten beiden Minuten vor dem Halbzeitpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Adler erhöhte auf 2:0,aber postwendend die kalte Dusche, als Union völlig unnötig mit dem 1:2 wieder anschloss.  Nach einer schweren Verletzung einer Velberterin konnten die Gäste nur noch mit neun Frauen weiterspielen. Darauf  schalteten  die Adlerinnen vorbildlich im Fair-Play-Modus um. Trotzdem hatten sie weiterhin  die Dominanz und machten mit einem Doppelschlag in der 62. und 64. Minute den ersten sehr verdienten Dreier der Saison perfekt.

Für AdlerUnion am Ball: Lößner, Hoymann, Ziegler, Gorks, Saeed, Strauß, Schlüter, Döring, Barakat, Canak, Borgwardt –  Ristow, Schulte, Fernges

 

 

AdlerUnion AI  –  Fortuna Bredeney 9:0(3:0)

1:0, 4:0 Berrini, 2:0, 6:0, 8:0 Strelczyk, 3:0, 7:0  Bruns, 5:0 Yilmaz,9:0 Brocks

In einem sehr ansehnlichen Spiel schlug  AdlerUnions AI  überzeugend die Bredeyer Fortunen im ersten Pokalduell der Saison. Von der ersten Minute an spielten die jungen Adlerträger konzentriert und auf den Erfolg fokussiert.

Sie ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran, wem das Spiel gehörte. Ihnen gehörten die Umschaltmomente, Zweikämpfe wurden angenommen und gewonnen. Über 90 Minuten dominierten die AdlerUnionisten und ließen die durchaus engagierten Gäste nicht ins Spiel kommen.

Zu Beginn allerdings taten sich die Hausherren beim Abschluss noch ziemlich schwer. Pech am Fuß und ein toller Fortunen-Schlussmann verhinderten klare Verhältnisse. Dann allerdings wurden die Gäste mit Standard-Toren geknackt und im weiteren Spielverlauf mit zahllosen fein ausgespielten Spielzügen regelrecht überrollt.

Nun war der Kreisligist sicher kein Maßstab für die bald beginnende Meisterschaft, aber für`s erste Pflichtspiel war das schon ein ziemlich guter Pflichtspielstart des neu komponierten Teams!!

Für AdlerUnion am Ball: Schepers, Gawronski, Bücking, Bachleda, Erdogmus, Berrini, Bruns, Strelczyk, Yilmaz, El – Haouari, Günther – Schoofs, Brocks, Laynaui, Nau, Kamau