Erste erkämpft sich stark und mutig den ersten Heimsieg in der LL – Das Spiel in Bildern – Zweite kassiert die erste Niederlage – Dritte erkämpft Remis

Wohl selten gab es am Turm so viel Spannung am Wasserturm, wie bei der diesjährigen Saisoneröffnung. Schon früh eröffnete vor dem ersten Spiel ein feines, von Müttern  der Ersten Mannschaft klasse organisierte Kuchenbuffet, die Bratwürste bräunten sich und Getränke waren kaltgestellt. Und das sollte sich auszahlen. Denn selten brauchte die Adlerfamilie so viel Nervennahrung wie heute.

Bereits im Spiel der Dritten wurden die Zuschauer gefordert. Obwohl bereits nach einer halben Stunde das Endergebnis beim Adlerausgleich zum 1:1 fix war, gab es in den folgenden 60 Minuten kein verschnaufen. Das Spiel wogte hin und her, Torchancen auf beiden Seiten. Und wenn spielerisch nicht mehr viel ging, gerieten die Gäste ziemlich aufgeregten regelmäßig in Wallung. Der Ordnungsdienst stand parat, wurde aber schlussendlich nicht gebraucht.

Einmal mehr entpuppte sich die SGS zum Angstgegner der Zweiten. Nach ausgeglichenen erste Hälfte mit der frühen Adlerführung spielten die Schönebecker im zweiten Durchgang  wie aufgedreht. Offensichtlich beseelt vom wichtigsten SGS-Saisonziel, AdlerUnion zu schlagen, übernahmen die Männer von der Ardelhütte energisch das Kommando und fügten der Zweiten die erste deftige und unnötige Saisonniederlage zu. Immerhin erwiesen sie sich im Nachgang beim Spiel der Ersten gegen Velbert als perfekte AUF-Supporter!

Eine tollen Auftritt bereiteten die E1-Junioren des SC Velbert  und der AdlerUnion  als Einlaufkinder der Ersten bei ihrem Landesligaheimdebut. Ein tolles Bild, das allerdings  von den Ereignissen im folgenden Spiel schnell verwischt wurde. Zwar erkämpften die Adler unerhört energisch den zweiten Sieg in der Landesliga, doch der Kollateralschaden war dann doch erheblich. Rot und Gelb-Rot gegen AdlerUnion und Rot gegen die Gäste, verhängt von einem merkwürdigen Schiedsrichter ohne erkennbaren Maßstab! Dazu eine schwere Verletzung Fußverletzung von Niklas Toepelt. Respekt der unerbittlich fightenden „Restmannschaft“. Den Sieg wird man am Turm nicht vergessen.

 

AdlerUnion I   –   SC Velbert I  3:1(2:0)

1:0(31.) Groll, 2:0(45.) Y.Reiners, 3:1(90) Tißen

 

 

Was für ein Heimauftakt für die DJK Adler Union Essen-Frintrop e.V. gegen den SC Velbert. Die Gäste als Absteiger aus der Oberliga präsentierten sich ungewöhnlich. Fairness scheint keine Kernkompetenz zu sein. AdlerUnion legte eine blitzsaubere erste Halbzeit vor. Tommy Groll mit einer sehenswerten Einzelleistung zur Führung! Yannick Reiners nach Foul an Elias Brechmann mit Elfmeter.

In der zweiten Hälfte dann ungewöhnlich merkwürdig das Gespann. Christian Büttner wurde überraschend mit Gelb-Rot raus gesendet, dann Groll mit Rot, wobei selbst der Linesman eine andere Meinung äußerte. Die doppelte Unterzahl führte zum Anschluss der Gäste, AdlerUnion rührte Beton an. Und das Publikum zeigte lautes Engagement. Tim Bönisch wurde zum „MAN of the Match“. Erst wurde sein Konter mit einer Notbremse gestoppt. Rot für den Velberter, der sich provokativ verabschiedete.

Die Adlerträger wurden leidenschaftlicher und ebenso getragen von 200 begeisterten Zuschauern. Dann setze Tim Bönisch einen phantastischen Konterlauf, den Maxi Tissen zum 3:1 vollendete. Marcel Cornelissen und seine Elf sind in der Liga nicht nur angekommen, sondern eine Bereicherung. Ob das auch für den SC Velbert gilt? Am Wasserturm hat sich eine Meinung gebildet!

Leider am Rande: Niklas Niclas Toepelt hat sich eine schwere Fußverletzung zugezogen. Gute Besserung!

AB

Für AdlerUnion am Ball: N.Reiners, Rübertus, Groll, Y.Reiners, Ohters, Dapprich, Schneemann, Bönisch, Engelberg, Büttner, N.Toepelt – Brechmann, Rotter, Swoboda, Strömann, Tißen

 

Bes.Vorkommnisse: Rot Groll (65.), Gelb-Rot Büttner (63.), Rot Velbert (77.)

 

Marcel Cornelißen:

Am Ende überstrahlt die letzte halbe Stunde das ganze Spiel. Was die Mannschaft da geleistet hat ist atemberaubend und man hat ja wirklich viel versucht um uns heute um Punkte zu bringen. Aber das Herz und die Leidenschaft ist einzigartig und dadurch hat die Mannschaft den ganzen Stadtteil und den ganzen Verein hinter sich versammelt. Das hat man heute nochmal gemerkt, an Pfeifkonzerte und Jubel in der Meisterschaft wie heute, konnten sich selbst die Älteren nicht erinnern.

Daher fällt es auch gar nicht so richtig auf, dass wir in den ersten 60 Minuten gar nicht gut gespielt haben. Zu viele Ballverluste, zu wenig Abläufe und einfache Fehler. Da werden wir bis nächste Woche drüber sprechen, um es besser zu machen. Da müssen wir einige Jungs ersetzen, aber der Kader kann das auffangen.

Für den Moment: Hut ab, überragender Start

 

AdlerUnion II    –    SG SchönebeckII  2:4(1:0)

1:0(12.) Bergermann, 2:3(90.) Wanning   

In der ersten Halbzeit dieses immergrünen Lokalduells gingen nach kurzer Abtastphase die Adler in Führung. In der Folge schienen sich die Turmkicker endlich von ihrem SGS-Komplex zu befreien. Sicher und konzentriert dirigierten sie die Partie und hätten ohne weiteres den einen oder anderen Treffer nachlegen können oder sogar müssen!  Doch mit einem Doppelwechsel nach der Pause entfaltete die SGS zusehends Druck . Insbesondere über die rechte Seite liefen nun die schnellen Angriffe der Gäste, abgeschlossen mit scharfen Hereingaben vors Adlertor. Lage hielt der vorzügliche Scheffler dabei die Null, aber nur bis zur 65. Minute. Mit dem Ausgleich erhöhten die Schönebecker gegen verunsicherte Gastgeber noch die Schlagzahl. Möglich, dass einige AUF –  Auswechselungen zur Verunsicherung beitrugen. Schlagartig war bei den Turmkickern in der Defensive die Ordnung weg. Von richtiger Zuordnung kaum was zu sehen. Diese Phase nutzten die jetzt unerhört dynamisch auftrumpfenden Gäste unter dem Jubel ihrer zahlreichen Anhänger gnadenlos. In der 72. Minute dann die Schönebecker Führung. Zum erfolgreichen Kontern fehlte den Adlerunionisten sowohl die Kraft als auch die zündende Idee. Zwei weitere SGS-Treffer und ein Adlertor in der Schlussphase änderten nichts am Ergebnis und Eindruck. Wie in letzter Zeit üblich gingen die Punkte an die Ardelhütte. Schade, aber absolut verdient!

 

Für AdlerUnion am Ball: Scheffler, Dluszewski, Nübel, Rustemeyer, Wahl, Janfelder, Piria, Angjellos,   Bergermann, Uehmann, Rotthäuser – Schwarze, Espenhahn, Tole, Wanning, Petrat   

Besondere Vorkommnisse: Rot für AUF  

AdlerUnion III   –    Fatihspor II  1:1

1:0 ( 28.) Carel

 

 

Adler DJK Adler Union 3 holt Punkt gegen Fatihspor

In einer druckvollen Anfangsphase der Gäste, hielten die Gastgeber vom Wasserturm dagegen, dennoch verpufften die Angriffsbemühungen im letzten Drittel. Das etwas unorganisierte Abwehrverhalten der Gastgeber nutze Fatihspor bei einem Standard in der 17. Spielminute m mit 0:1 in Front zu gehen. In der 28. Spielminute konnte der gut in Szene gesetzte Nico Carel einen Konter zum 1:1 abschließen. Das war auch der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie giftiger, blieb jedoch sportlich fair. Es war über weite Strecken der zweiten Halbzeit ein gegenseitiger Abnutzungskampf auf beiden Seiten, der keine nennenswerte Aktionen hatte. In der Schlussphase vergab Adler Union zwei hochkarätige Chancen, um den Deckel drauf zu machen. Am Ende sahen die zahlreichen Zuschauer eine über 90 Minuten temporeiche Partie, mit einer unterm Strich gerechten Punkteteilung.

MG

Für AdlerUnion am Ball: Lapczyna, Lingen, Küch, Berger, Löwenberg, Carel, Grabenkamp, Glaubitz, Kriege, Becker, Hartiti,  – Belusa, Dräger, Cebek, Möhlenbruch, Kusuran,

 

AdlerUnion I  – SC Velbert in Bildern

Fotos:  Gohl Essen