
DJK AdlerUnion Frintrop vs. TSV Eller 3:0(1:0)
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Comeback von Burak Dermidere
Cornelissen-Elf mit achtem Sieg in Folge
In der 85. Spielminute ein besonders herzlicher Applaus: „Man of the match“ Lasse Dittner geht, Burak Dermidere kommt. Was für eine Geschichte. Da der 20jährige Neuzugang mit einem Hattrick, nicht lupenrein, weil in zwei Halbzeiten erzielt, da der Stammspieler, der 15 Monate nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder für die Erste agieren darf.
Der Tabellenführer der Landesliga Niederrhein Gruppe2, die DJK Adler Union Frintrop, legte los wie die Feuerwehr. Und Brandmeister Yannick Reiners war es, der in der vierten Spielminute das 1:0 durch Lasse Dittner servierte. Doch wer nun dachte, dass Aufsteiger Eller 04 Düsseldorf jetzt die „Flinte ins Korn werfen“ würde, der sah sich getäuscht. Der Liganeuling war wehrig, im tiefen Block resilient und muckte mit diversen Kontern gefährlich auf. Die quirligen Stürmer waren brandgefährlich, ein Abseitstor wurde nicht gegeben, aber es war durchaus „Feuer unter dem Adlerdach“.
Die AdlerUnionisten mussten umstellen, weil Domme Stukator krankheitsbedingt ausfiel. In Halbzeit zwei kontrollierte der Oberligaabsteiger das Spiel zusehends, doch echte Chancen waren Mangelware. Die Konsequenz: Qualität einwechseln. Tim Bönisch kam rein und legte direkt zum 2:0 durch Lasse Dittner auf. Joel Zwikirsch kam für den „Langen“ und wirbelte. Und es war Linus Wissing mit seinem ersten Scorerpunkt in der laufenden Saison, der erneut Dittner in Szene setzte. Die knapp 250 Zuschauer waren zufrieden. Der Sieg war verdient, die nackte Statistik hatte andere Erwartungen geweckt. Aber Experten wissen ja seit Lukas „Poldi“ Podolski: „Fußball ist wie Schach nur ohne Würfel!“
Coach Marcel Cornelissen war zufrieden mit dem achten Sieg im achten Match. Er lobte vor allem das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. „Zu Null“ ist auch eine Qualität. Und der Blick geht nach vorne. Am Sonntag, dem 11. Oktober geht es gen Gnadental nach Neuss. Jetzt ausruhen, den runden Geburtstag von Kapitän Dr. Jonas Rübertus mannschaftlich geschlossen feiern, die Konzentration hochhalten und die Wettbewerber beobachten. Den FC Kosova hat es am Abend zeitgleich in Born erwischt!
„Dittner-Festspiele in Frintrop
Die DJK Adler Union Frintrop ist weiter auf perfektem Kurs in Richtung direktem Wiederaufstieg. Auch das achte Spiel in dieser Saison bestritt die Elf vom Wasserturm siegreich. Bereits nach zwölf Minuten brachte Lasse Dittner die Frintroper in Führung, dann konnte das Schlusslicht TSV Eller den Kasten eine ganze Weile sauber halten. Erst nach dem Seitenwechsel konnte der Gastgeber den Vorsprung ausbauen. Wieder war es Dittner, der damit bei neun Saisontoren steht (72.). In der Schlussphase erhöhte Frintrop noch einmal. Dittner, wer auch sonst an diesem Abend, schnürte den Dreierpack (81.).“
Quelle: fupa.net
AB
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Den 8. Sieg in Folge holten: N. Reiners, Herzog, Rübertus(74. Ornot), Brechmann, Wissing, Y. Reiners(74. Zwikirsch), Dittner(87. Demirdere), Engelberg, Thamm(65. Bönisch), Matthes(85. Paul), Van den Woldenberg
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Marcel Cornelißen:
Ich bin heute stolz auf die Mannschaft. Nicht, weil sie wahnsinnig gut gespielt hat, sondern weil sie erkannt und akzeptiert hat, was es heute für den Sieg brauchte. Eller hat keine Minute wie ein Schlusslicht gespielt und dann musste man akzeptieren, dass man nicht mit 80 % Ballbesitz den Gegner dominiert, sondern es wichtig ist auf letzter Linie brutal intensiv zu verteidigen und das haben wir gemacht. In der zweiten Halbzeit keine Chance zugelassen, vorne auf den Konter gewartet und dann 3:0 gewonnen. Das ist das Mindset einer Spitzenmannschaft und daher bin ich heute sehr zufrieden mit dem Auftritt.
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Vorberichte:
Primus empfängt Schlusslicht
Marcel Cornelißen:
„Es ist ein Spiel der Gegensätze. Tabellarisch, von der Ausgangslage her etc.
Trotzdem hat Eller Möglichkeiten, allen Mannschaften weh zu tun. Die Punkte wurden gegen zwei Top 5 Mannschaften geholt. Wir wollen auf jeden Fall wieder anders auftreten als am Sonntag und sollten wir unsere Leistung abrufen können, dann haben wir sicherlich die Chance auf 8 aus 8.“
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Vorfreude auf ein Flutlichtspiel am Wasserturm am Freitagabend
Spitzenreiter empfängt den Träger der Roten Laterne TSV Eller 04 Düsseldorf
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Die Tabelle nach dem siebten Spieltag der Landesliga Niederrhein Gruppe 2 erzählt bereits sehr viel. Wer auf die Domain des anstehenden Gegners schaut, der freut sich, denn die Spielberichte sind sehr lesenswert! Chapeau! Und deshalb eine literarische Warnung an dieser Stelle: „Wer seine Geschichte nicht erzählen kann, existiert nicht.“ so Salman Rushdie, der verfemte und bedrohte Autor der „satanischen Verse“. Verse nicht Fersen!
Der TSV Eller 04 existiert. Die letzten fünf Partien wurden zwar verloren, doch den Gästen gelang es in der laufenden Saison eindrücklich, gegen die Spitzenmannschaften SC Kappellen-Erft, sicher der Meisterschaftsfavorit Nr.1, und im Lokalderby gegen den FC Kosova Düsseldorf jeweils ein Remis zu erkämpfen! Kapitän und Routinier Adnan Hotic gehört im Mittelfeld zu den auffälligsten Spielgestaltern der Liga, Wirbelwind Fabian Stutz hat in der zurückliegenden Saison an den erzielten 119 Toren des Aufsteigers eine Beteiligung von über 40 % gehabt. Sturm-Riese Nico Stracke erzielte 29 Buden zum Aufstieg, die meisten als Joker. Und Abwehr-As Noah Karthaus kommt nach Hause, hat er schließlich zwei Spielzeiten Oberliga am Wasserturm gespielt. Der Aufsteiger ist gut besetzt und wird um den Erhalt der Liga fighten!
Die Statistik der Fußball-Geschichtsbücher erinnert an die Spielzeit 2018/19, als die Adlerträger 13 Spiele zu Beginn der Saison in der Bezirksliga ungeschlagen blieben, am Ende aber nach 34 Spielen nur Vierter wurde mit satten 10 Niederlagen. Spieler wie Dr. Rübertus, Y. Reiners, Felix Ohters oder Elias Brechmann kennen die Geschichte. Vorsicht an der Bahnsteigkante, denn es geht nicht immer so aus wie in der Spielzeit 2021/22, die in der Corona-Zeit einem Wunder ähnlich wurde…. .
Übungsleiter Marcel Cornelissen hat alle Hände voll zu tun, die Frische in Köpfe und Beine zurück zu bringen, die in den jüngsten englischen Wochen sichtlich verloren gegangen ist, ablesbar am sehr glücklichen 1:2 Auswärtserfolg beim starken Neuling SV Solingen. Hier schlug dann am Ende Qualität Mentalität. Es geht auch um Einstellung und Herz, denn gegen die sicher auf tiefen Linien agierenden Gäste wird es am kommenden Freitag eines starken Stücks Arbeit und viel Phantasie im Aufbauspiel bedürfen, um Eller 04 in die Schranken zu weisen. In ARD Sounds gibt einen spannende Hörbeitrag zum Thema: „Macht Erfolg dumm?“ Die These darin: „Erfolg hat etwas Verführerisches, etwas Einschläferndes. Erfolg schmeichelt, macht selbstverliebt. Und das ist nicht gut, wenn sich die Welt verändert. Möglicherweise verpennt man den Moment, Entscheidungen zu treffen, oder ignoriert, was um einen herum passiert.“ Adlerträger also zugehört: wach bleiben, demütig sein, aufmerksam und hoch konzentriert. Nur so kommt die Elf hinter die Linie, kann Torchancen kreieren, die Defensive nicht vernachlässigen. Der grandiose Saisonstart macht die Adlerträger tatsächlich bereits zu Gejagten! Ob berechtigt oder auch nicht.
Joel Frenzel, Fynn Rauschtenberger, Felix Ohters (kurz vor dem Comeback ) und Luca Pirredda fallen sicher aus am Freitag. Der Kader ist eng zusammengewachsen und leistungsmäßig auch gerutscht. Rotation ist eine Option auch und gerade nach den Individualleistungen der Vorwoche. Sicher kein Grund zur Panik, aber gewiss ein lauter Wecker, der in Solingen schrill zu vernehmen war. Anstoß ist um 19:30 Uhr am 2. Oktober. Ach ja, Herbst, Oktober… In der Landesliga-Saison 2024/25 setzte es von Spieltag 6 bis 8 drei unvergessene und deftige Schlappen gegen Kray, Rellinghausen und Wesel-Lackhausen. Gar nicht lustig. Doch die Trendwende gelang den AdlerUnionisten. Und die können schließlich ihre Geschichte(n) erzählen. Zeit für Wasserturm-Fußball im heimischen Hexenkessel!
A.B.
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Anstoß:
Freitag, 02.10. 19:30h Wasserturm









