VfB Homberg         vs.       DJK AdlerUnion Frintrop  I  1:0(1:0)

1:0(31.) Ben Saleh    

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Arnd Brechmann:

AdlerUnion verliert „0:0 Spiel“ beim VfB Homberg unglücklich

Im Keller-Kracher der Oberliga Niederrhein entschied ein Standard über Sieger und Verlierer. Der VfB Homberg hat die DJK Adler Union Frintrop mit 1:0 geschlagen und hat die Essener wieder deutlich tiefer in den Abstiegsstrudel geschickt, sich selbst indes ein wenig befreien können. Standard, da war doch was? Defensiv nicht nur die Lieblingssituation der AdlerUnioniten. Auf dem schwer zu bespielenden Naturrasen – Lebens-Ältere erinnern sich noch an das Geläuf von Juspo Frintrop an der Dellwiger Straße-, demnach  tendenziell eher ein Ascheplatz in grün, war das ein Oberligaspiel, das von Risikoscheu geprägt war im Stress, den Klassenerhalt  irgendwie einzutüten. Die Gastgeber setzten auf Standards, entweder ganz kurz oder ganz lang, um die Langen in der Frintroper Deckung auszuschalten. Und so fiel dann auch das 1:0 aus heiterem Himmel heraus natürlich durch den exakt zweiten Standard auf den zweiten Pfosten. Kopie der ersten Ecke, nur dieses Mal eben drin. Die Gäste vom Wasserturm, gebeutelt durch die Ausfälle von Abwehrchef Leon Engelberg und Mittelfeldmotor Elias Brechmann, waren stets bemüht… Insgesamt sahen die knapp 250 Zuschauenden etwa sechs Torchancen, je drei auf beiden Seiten. Zwingendes? Übersichtlich! Die größte Chance hatten die Gäste in einer 1:1 Situation, als der Keeper Leon Schübel als Sieger gegen Yann Montas Friessner hervor ging. Stets bemüht ist manchmal im Zeugnis auch ein nicht ganz ausreichend.

Im Keller ist es jetzt extrem eng für die Grüenweißen. Der Klassenerhalt beim Restprogramm eine Monsteraufgabe! Also wird jetzt gelesen nach dem dritten 0:1 in Folge, der passende Buchtitel ist ein Zitat von Günter Jauch: „Ein Tor würde dem Spiel guttun“. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten. „Erfolg tut nur der haben, der hart arbeiten tut.“ Diese Weisheit von Trainer Klaus Toppmöller nahm Herausgeber Ben Redelings wörtlich. Drei Mal in Folge haben die Adlerträger nicht ins gegnerische Tor getroffen! Der frisch 70jährige Herbert Grönemeyer sang 2006: „Zeit, dass sich was dreht!“ Fazit: Buch lesen und dann wieder treffen!

Die Ausfallwahrscheinlichkeiten im Adlerkader haben sich erhöht. Verletzungen und Gelbsperren dominieren die Vorbereitung auf das anstehende erneute 6-Punkte-Match am kommenden Sonntag gegen den Mitaufsteiger aus Holzheim.

Eine harte Trainingswoche steht an mit einem Lackmustest am Sonntag! Crunchtime! Do or die!

Schiedsrichter: Felix May. Auch hier Bekanntes aus der Vorwoche. Gefühlt wurde die Mehrzahl der kniffligen Situation nicht für die Wassertürmer entschieden. Gefühlt. Entscheidend für das Ergebnis war die Leistung der Referees final aber nicht!

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Alles gegeben, aber ohne Ernte: N.Reiners, Herz0g, Rübertus(71. Bönisch), Wissing, Y.Reiners, Friessner(71. Rauschtenberger), Büttner, Togbedji(71. Zwikirsch), Linnig(85. Verwold), Stukator(46. Dapprich), Van den Woldenberg

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Marcel Cornelißen:

„Ich höre mich wahrscheinlich an wie eine Platte mit Sprung. Wieder Augenhöhe, wieder ein enormer körperlicher Aufwand, wir lassen aus dem Spiel im Grunde gar nichts zu und diesmal killt uns ein Standard. Die Jungs hauen wirklich alles rein, malochen und tun, aber leider ohne den Ertrag. Jetzt werden uns nächste Woche eine ganze Reihe an Spielern fehlen. Es kommt gerade alles zusammen. Aber jammern gilt nicht, wir müssen alles probieren um die Chance auf das Wunder am Leben zu halten“

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Vorberichte:

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In Homberg geht es darum, sich auf dem Homberger Naturrasen aus dem Abstiegsstrudel zu kämpfen. Nur zwei Pünktchen trennen die Adler von den Hombergern und damit von den Abstiegsplätzen. Drei Punkte im PCC Stadion wären Gold wert.

Marcel Cornelißen:

„Im Grunde genommen ist es jetzt immer das Gleiche: das ist das erste von 7 Endspielen um den Klassenerhalt. In der Hinrunde haben wir exakt 8 Punkte aus den Spielen geholt. Sollten wir das wiederholen, haben wir eine Chance, bei weniger brauchen wir Glück. Und so sollte man das auch angehen.“

Arnd Brechmann:

Im Tabellenkeller herrscht Überdruck-Herzschlagspiel im PCC-Stadion Homberg

5000 Zuschauer fasst das ehrwürdige Stadion am Rheindeich 50 in Homberg. Das Team der Trainerlegende Stefan Janßen empfängt die Wassertürmer auf Echtrasen, auf dem sie in der laufenden Saison in 13 Matches vier gewannen und dazu drei Remis holten bei einer Torausbeute von 20:18.  Noch 2022 Regionalligist und danach zwei Mal stets im oberen Tabellendrittel der Oberliga Niederrhein waren die Homberger auch in der laufenden Saison zur Winterpause auf Rang 7. Warum die Rückrunde bis dato so lief, wie sie lief, das versteht kein Experte am Niederrhein. Im 6-Punkte-Match der Vorwoche platzte dann beim 0:3 in Holzheim der sprichwörtliche Knoten. Und so wollen die mit Luca Thissen, Emir Dermiri und Johann Noukomo offensiv stark besetzte Homberger gegen die DJK Adler Union eine Serie starten, um so schnell wie möglich die Gefahrenzone zu verlassen. Die mit sehr hohen Ambitionen in die Saison gestarteten Homberger haben Megadruck daheim gegen die Cornelissen-Elf, die in der Vorwoche im Derby gegen den ETB einen Punkt mindestens haben liegen lassen.

In der Oberliga herrscht ab Tabellenplatz 9, BW Dingden, bis 18, Biemenhorst, Überdruck im Kampf um den Klassenerhalt. Was für die Grünen vom Wasserturm vom ersten bis zum letzten Spieltag dauerhaft Agenda ist, nämlich den Kopf über dem Abstiegswasser zu behalten, ist für den VFB Neuland!

Die AdlerUnionisten werden in der Startelf anpassen (müssen), erinnern aber gerne ihr bis dato einziges Gastspiel in Homberg, als sie  vor zwei Jahren mit einem 1:2 drei Punkte entführen konnten. Im Hinspiel war das 2:2 für das Janßen-Team sehr schmeichelhaft. Es dürfte spannend, intensiv uend nervenaufreibend werden am kommenden Sonntag. Mit engagiertem und vor allem im Torabschluss konzentriertem Wasserturm-Fußball wollen die Adlerträger dem Gastgeber im aktuellen Aufwind Gegenwind bieten. Ein Herzschlagspiel steht in der Crunchtime der Saison an. Und im Keller müssen einige Teams punkten, spielen doch diverse gegeneinander. Auf Hilfe von Dritten zu hoffen, ist für die Wiederaufsteiger wie für die Homberger daher keine Option.

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