







Ratingen 04/19 vs. DJK AdlerUnion Frintrop 3:1(1:0)
1:0(4.) Hammoud, 1:1(64.) Dapprich, 2:1(84.) Silberbach, 3:1(93.) Zimmerling
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Der Fußballgott trägt (noch) nicht grün! Adlerträger nach eindrucksvoller Partie beim Aufstiegsfavoriten unter dem Strich!
Marcel Conrelissen gratulierte Coach Damian Apfeld zu einem knappen Heimsieg, vor allem aber seinem Team zu einer famosen Leistung beim Aufstiegskandidaten Germania Ratingen. Viel investiert, alles gegeben, leider nicht mit einem Punkt belohnt, der so so wichtig gewesen wäre. Vor toller Kulisse wurde in Minute 4 der eigentliche Matchplan bereits verworfen, als Hammoud ohne Gegenwehr den Führungstreffer erzielte. Die mit Regionalliga-Kickern und hochdotieren Könnern gespickten Gastgeber zeigten technische Kabinetts Stückchen en gros, doch so richtig gefährlich wurde es im Strafraum der Gäste eigentlich nicht. Die wackeren Adlerträger legten mehr und mehr den übergroßen Respekt vor dem namhaften Favoriten ab, tasteten sich vor und hatten mit Elias Brechmann, Timo Dapprich, Dominik Stukator und Tim Bönisch eine Reihe von Optionen und auch der Fallrückzieher von Fynn Rauschtenberger fällt dann ins Tor, wenn es der Fußballgott so bestimmt. Nach der Halbzeit dominante Ratinger, fightende Adlerunionisten, die mit dezimiertem Kader eine Wende einleiteten und nicht nur den verdienten Ausgleich nach feiner Flanke von Tristan Ornot auf „Dappi“ erzielten, sondern danach diverse Möglichkeiten zur Führung hatten. Die zahlreichen Zuschauenden rieben sich die Augen. Die Wassertürmer werden doch wohl nicht ….? Und dann 6 Minuten vor Schluss eine verunglückte Abwehr nach einer Ecke und Kapitän Silberbach hämmert das Ding dicht mit vollem Risiko und feiner Technik unter den Balken. An manchen Tagen lenkt der Fußballgott solche Dinge an die Latte, aber eben nicht heute. Die tapferen Frintroper versuchten nun endgültig alles, Konter, 3:1 Ende, Finis. Auf den anderen Plätzen Ergebnisse, die in der Tabelle nicht guttun. Am vorletzten Spieltag Viertletzter, der erste Abstiegsplatz nach dem Fiasko der Fortunen aus Düsseldorf…. Fußball-Gott sei wachsam!
Es gibt am kommenden Sonntag das Endspiel um den Ligen Verbleib. Die Adlerträger haben es noch in der Hand. Mit einem Heimsieg über Mitaufsteiger BW Dingden sollte es klappen, wenn alle anderen Spieltags Ansetzungen seriös gekickt werden! Lediglich ein Absteiger steht fest! Der Aufstiegskrimi geht ins Endspiel zwischen Hilden und Ratingen, den beiden jüngsten Gegner der Adler-Unionisten. Der Fußball-Gott und die Saisonplanung![]()
Enorm investiert, klasse gekämpft und Selbstvertrauen für das Endspiel getankt haben: N. Reiners, Herzog, Rauschtenberger(65. Ornot), Brechmann, Wissing, Dapprich(85. Friessner), Bönisch(60. Büttner), Engelberg(91. Grigoleit), Stukator, Togbedji(85. Linnig), Van dem Woldenberg
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Marcel Cornelißen:
Für uns wieder ein ganz schlimmer Tag. Die Jungs haben nach schwachen 10 Minuten ein herausragendes Auswärtsspiel gemacht. Wir müssen dieses Spiel eigentlich gewinnen, aber wir belohnen uns einfach nie für die Leistungen.
Wir müssen nächste Woche einfach nochmal alles reinwerfen und hoffen, dass der Fußballgott kein solch ………. ist und diese Mannschaft absteigen lässt. Aber erstmal müssen wir unsere schwierige Aufgabe lösen.
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Fabrice Nühlen und Felix Hoffmann in der WAZ:
Adler Union Frintrop muss wieder zittern, keine Schützenhilfe vom ETB
Besonders ärgerlich war das Ergebnis (Niederlage des ETB in Kleve) für die DJK Adler Union Frintrop, die sich auf keine Schützenhilfe vom Essener Rivalen verlassen konnten. Lange sah es so aus, als würde sich die Mannschaft von Marcel Cornelissen für ihren couragierten Auftritt belohnen und beim Top-Team Ratinger SV Zählbares mitnehmen. Doch erneut konnten die Frintroper ihre gute Leistung nicht in Punkte ummünzen und stehen nach der 1:3-Niederlage einen Spieltag vor Saisonende auf einem Abstiegsplatz. Nach dem Abpfiff kämpfte Trainer Marcel Cornelissen mit den Tränen.
Die Partie begann furios. Bereits in der vierten Minute gingen die Hausherren durch Ali Hammoud in Führung. Mit einem sehenswerten Distanzschuss überrumpelte er die noch unsortierte Frintroper Hintermannschaft. Sehr zum Ärger ihres Trainers: „Das ist die Geschichte unserer Saison. Wir kommen die ersten fünfzehn Minuten gar nicht rein und sind danach die restliche halbe Stunde klar besser.“ Vom frühen Rückstand wenig geschockt, fanden die Gäste in der Folge immer besser ins Spiel.
Der Ausgleich reicht nicht
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen zunächst kaum. Die Gäste kamen immer wieder in aussichtsreiche Positionen, scheiterten jedoch meist an ungenauen Pässen oder der Abseitsfalle. In der 66. Minute fiel schließlich der verdiente Ausgleich. Der kurz zuvor eingewechselte Tristan Tell-Ornot fand mit einer scharfen Hereingabe den einlaufenden Timo Dapprich, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Mit dem längst überfälligen 1:1 im Rücken drängte Adler Union auf mehr. Doch wie schon zuvor fehlte im letzten Drittel die nötige Präzision – und das sollte sich rächen. Nach einer Ecke von Giuliano Zimmerling landete der Ball über Umwege bei Ratingens Kapitän Gianluca Silberbach, der in der 83. Minute zur erneuten Führung einschob. In der Nachspielzeit sorgte der ehemalige ETB-Akteur Giuliano Zimmerling mit dem Treffer zum 3:1 für die endgültige Entscheidung.
Durch die Niederlage muss Adler Union am kommenden Sonntag gegen BW Dingden gewinnen und gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen. Entsprechend emotional zeigte sich Cornelissen nach der Partie: „Dass wir hier heute verlieren, ist gar nicht das Schlimmste. Wir müssen nächste Woche gewinnen und dann kann der Fußballgott nicht so ein Arschloch sein und diese Mannschaft absteigen lassen.“ Damit spielte der Frintroper Coach auf die vielen starken Auftritte seiner Mannschaft an, die in dieser Saison zu selten mit Punkten belohnt wurden
Insgesamt steigen am Ende der Saison vier Teams direkt ab – und viele Klubs sind noch in der Verlosung: Zwischen Platz 14 und 17 liegen gerade einmal drei Punkte. Der Abstiegskampf droht ein echter Nervenkitzel zu werden. So ist die Ausgangslage: 1. FC Monheim (40 Punkte), FC Büderich (39 Punkte), Adler Union Frintrop (38 Punkte, erster Abstiegsplatz), 1. FC Kleve (38 Punkte), VfB Homberg (36 Punkte). Auch Jüchen-Garzweiler (41 Punkte) ist noch nicht gerettet.
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Vorberichte:
Arnd Brechmann:r)
Auswärtsspiel in der Höhle des Löwen- Germania Ratingen unter Megadruck gegen widerborstigen Aufsteiger vom Frintroper Wasserturm
Die Ratinger Spielvereinigung Germania 04/19 hat ihre Heimstätte hier: Stadionring 5, 40878 Ratingen. Das Stadion Ratingen ist fernsehtauglich und hat ein Fassungsvermögen von 5.000 Zuschauern!
Die Mannschaft von Trainer Damian Apfeld hat nach einer sensationellen Hinrunde mit einer spielerischen Dominanz in der Rückrunde etwas Momentum verloren. Als Tabellenzweiter mit nur einem Punkt Rückstand auf den VfB Hilden 03 will der Herbstmeister in den letzten beiden Spielen den Aufstieg in die Regionalliga West unbedingt erzwingen! Die zweitbeste Offensive der Liga verfügt mit den erfahrenen Emre Demircan sowie den Ex-Profis Sven Kreyer und Rinor Rexha über immense Torgefahr, vor allem aber spielerische Leichtigkeit für ein gepflegtes One-Touch-Spiel, das am Wasserturm in der Hinrunde zu einem nie gefährdeten 4:2 Auswärtserfolg führte, in dem die AdlerUnionisten alles reinlegten, aber nicht die Spur einer Chance auf einen Punktgewinn besaßen. Giuliano Zimmerling, Marvin Gomoluch oder auch Gianluca Silberbach, alles Namen im durchgängig topbesetzten Kader das Gastgebers, die ein jeder Oberliga-Trainer gerne in seiner Startelf hätte. So sicher auch Marcel Cornelissen, der seine Startelf aus diversen Gründen wohl substanziell variieren wird müssen. Höhere Gewalt ist bei gewissen Prioritäten in seinem Kader der Anlass.
Beide Teams sind noch mitten in der Saison und können ihre Ziele erreichen. Während Ratingen auf einen Ausrutscher von Hilden hoffen muss, dabei zugleich beide verbleibenden Spiele unbedingt gewinnen muss, schauen die Adlerträger auf dem aktuell ersten Nichtabstiegsplatz zunächst auf eigene Aufgaben im Restprogramm und dazu auf das Geschehen auf den anderen Spielorten. Best Case ist der Klassenerhalt mit eigenen Mitteln. Die Germanen sind nicht im Soll, ganz anders die Adlerträger, die als Underdog schlechthin tatsächlich zwei Spieltage vor dem Ende einer unfassbar engen Oberligasaison vom Ligaverbleib träumen können! Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht!
So werden die Adler-Unionisten am Sonntag alles reinwerfen müssen, um das Reiseziel tatsächlich zu erreichen. Unterstützt fast wie der RWE beim Auswärtsfahrten nur in Gün braucht es klugen, mutigen und disziplinierten Wasserturm-Fußball bei der komplexen Aufgabe gegen das spielerische Top-Team der Liga. Mentalität besteht gegen Qualität, so die Zielfunktion beim letzten Auswärtsmatch der laufenden Runde! Dabei sind die Ratinger das zweitbeste Heimteam der Oberliga direkt hinter dem KFC Uerdingen! Eine Mammutaufgabe für die Nummer 14 der Auswärtstabelle! Und das nicht nur statistisch.
Marcel Cornelissen wird eine Elf aufstellen, die zu spielen eklig sein muss, alles reinwirft und für die Resignation kein Gesichtspunkt ist ganz getreu einem Zitat des großen Erich Kästner! Es geht für die Adler buchstäblich in die Höhle des Löwen! Echtrasen im Stadion Ratingen!
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Marcel Cornelißen:
„Es gibt wohl kaum ein Spiel, welches auf dem Papier schwieriger ist als in Ratingen. Das ist die individuell beste Mannschaft der Liga und die zweitbeste Heimmannschaft. Aber wir mussten am letzten Spieltag leidvoll erfahren, dass in dieser Liga wirklich alles möglich ist und wir wollen dafür sorgen, dass wieder alle die Hände über den Kopf zusammenschlagen und sich denken, wie es sein kann, dass Frintrop was in Ratingen holt.“
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Für Auswärtsfahrer: Autobahn A52 bis Abfahrt Ratingen-Tiefenbroich/Lintorf. Weiter Richtung Ratingen. An der dritten Ampel rechts in den Stadionring einbiegen. Parken ist hinter der Friedrich-Ebert-Realschule möglich. Weitere Parkplätze stehen an der Eissporthalle (Am Sandbach 12) zur Verfügung. Von dort aus erreicht man das Stadion in 5 Minuten zu Fuß.
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AUF-Info:
Nun hat der unberechnenbare Spielplan für den kommenden Sonntag zu einer Begegnung zweier Teams unter Extremdruck gesorgt. Unbedingter Aufstiegskampf begegnet unbedingtem Kampf gegen den Abstieg. Nach der Papierform sind dabei die Adlerträger durchaus in einer komfortableren Situation. Immerhin haben sie es noch in der eigenen Hand, den Weg in die Landesliga aus eigener Kraft zu vermeiden. Dass ihnen dabei allerdings die Begegnung im Ratinger Stadion den Weg in die 3. Oberligasaison ebnen wird, ist schwer vorstellbar. Der mit einigen Edelkickern gespickte Regionalliga-Aspirant ist auf JEDEN Punkt aus den letzten beiden Spielen angewiesen, um den Aufstiegstraum zu realisieren. Punktverlust gegen AdlerUnion bedeutet den Abschied von diesem Traum. Die Regularien des DFB haben nach Abstieg der Düsseldorfer Fortuna an der dramatischen Abstiegssituation der Oberliga wenig bewegt. Da der Dritt- und Viertletzte jeweils 36 Punkte haben, ist davon auszugehen, dass bei drei oder vier Absteigern 40 Punkte nicht sicher zum Klassenerhalt führen werden. In bis zu 16 Begegnungen dreht es sich an den letzten beiden Spieltagen um den Abstieg.
Und die Adlerträger sind mittendrin! Eine Konstellation, auf die die Pessimisten nach dem Wiederaufstieg nicht unbedingt gesetzt hatten. Unabhängig vom Ausgang eine grandiose Leistung des gesamten Teams auf dem Platz und an der Linie. Nach Lage der Dinge wird der Klassenerhalt am Wasserturm am allerletzten Spieltag gefeiert oder abgehakt werden. Dass AdlerUnion alleine DAS erreicht hat, wird in jedem Fall ein Grund zum Feiern sein!!
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