
Danke Danke für eine herausragende Spielzeit-Die DJK Adler Union Frintrop greift 2026/27 in der Landesliga Niederrhein wieder an! Mehr als unglücklicher Abstieg aus der Oberliga Niederrhein im Saisonfinale
Am Anfang stand heute die Trauer und der Dank. Ergreifend die Schweigeminute für Wolfgang Gottke, den Ehrenvorsitzenden des Fusionsvereins!
41 Punkte aus 34 Spielen! Das ist ein sicherer Mittelfeld-Platz in der Tabelle. Pustekuchen allen Experten zu Saisonbeginn! Am Ende stand heute die Trauer und der Dank!
Trotz eines dominanten 3:0 Heimsieg gegen den BW Dingden musste die Elf vom Frintroper Wasserturm am Ende heute staunend absteigen. Bereits in den Vorwochen gab es in der Oberliga – in der Oberliga ! – mehr und mehr erstaunliche Resultate. Dabei wird die wahre Ursachenforschung keine ehrlichen Ergebnisse liefern können! Die Tabelle lügt nicht, so die vielleicht etwas naive Sicht der Experten. Doch, wenn die Statuten etwa das Torverhältnis als Maßstab ignorieren,
Und der Konjunktiv ist nicht der einzige Unsicherheitsfaktor bei den wackeren Mannen von Coach Marcel Cornelissen und seinen Getreuen Mattes Potthoff und Torben Grzenia. Der Abstieg Fortuna Düsseldorfs löste eine Kettenreaktion aus, so dass es unerwartet vier Absteigende aus der Oberliga Niederrhein geben musste statt der „normalen“ drei… Und erwischt hat es am Ende den Wiederaufsteiger in Grün! Die DJK Adler Union Frintrop.
41 Punkte zu holen war vor der Saison abenteuerliche Prognose. Und damit absteigen zu müssen, Quatsch! Nun: Es ist so, wie es ist.
Die Adlerträger zeigten sich am heutigen Spieltag und an weiteren 31 als oberligatauglich. Einzig in Uerdingen und St. Tönis waren die Adlerträger klar unterlegen. Und die Offensive mit Domme Stukator, Timo Dapprich, Yannick Reiners und dahinter Eli Brechmann wirbelte. Die Folge: Ein 3:0 zur Halbzeit mit herrlichen Aktionen, in die auch Abwehrchef Leon Engelberg maßgeblich integriert wurde. Steffen Herzogs Flanke von Rechtsaußen hätte auch ein Kopfballtor von Dappi verdient gehabt. Die mehr als 600 Zuschauer sahen einen klasse Underdog.
Doch bereits zur Halbzeit wunderten sich viele über die Zwischenstände. Fremdbestimmt ist Mist!
Faktencheck: Der Kader hat geliefert. Ausgeglichenes Torverhältnis und in der gesamten Saison nur eine Klatsche in St. Tönis!
Der Kader hat sich gut weiterentwickelt, jeder Spieler ist besser geworden. Die Breite hat den teaminternen Entwicklungsprozess gefördert!
Tränen heute. Keine Sause in der Turmbude, Tränen auf und außerhalb des Platzes. Der Verfasser hat trotz Bluthochdrucks überlebt….
Die DJK Adler Union Frintrop hat als Verein Oberliga-Level bewiesen: Ehrenamt, Support, Empathie, Freundlichkeit, Services, Sport (!), dazu saubere Finanzen ohne Risiken!
Das neue Team ist zu einem Großteil das Alte. Danke den „Adler-Legenden“, die jetzt gehen, allen voran Christian Büttner und Timo Dapprich. Dabke aber auch dem Nukleus, der bleiben wird, der in der neuen Saison im oberen Tabellendrittel der Landesliga agieren will.
Schade, dass es heute nach zäher Rekonvaleszenz für Burack Dermiderre noch nicht zu Oberligaminuten gereicht hat: Ein neues Ziel!
Alle Fans begeistert hat nicht nur heute der gesamte Kader, Staff und Trainerteam.
Daher keine Aufstellung in diesem mutmaßlich letzten Bericht des hoch emotionalen Begleiters einer formidablen sportlichen Traumreise.
Arnd Brechmann

Ulli Hildener
OFFENER BRIEF AN ADLER UNION FRINTROP
(unverdienter Absteiger aus der Oberliga Niederrhein)
Ich möchte mich als langjähriges Mitglied und Anhänger von FORTUNA DÜSSELDORF ausdrücklich bei allen Mitgliedern und Anhängern von ADLER UNION FRINTROP für unsere UNFÄHIGEN VORSTÄNDE und ebenso UNTAUGLICHEN AUFSICHTSRÄTE entschuldigen.
Nicht nur die Zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf, die sportlich den Klassenerhalt in der Regional-Liga West geschafft hätte, musste absteigen, ebenso schlimm, fast 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen rund um Fortuna Düsseldorf, ebenso Gemeinschaften innerhalb unseres Vereins, wie zum Beispiel unsere behinderten Sportler und so viele andere treue Fortunen haben Arbeit, Jobs und Funktionen rund um Fortuna Düsseldorf verloren.
Menschen, die zum Teil jahrzehnte lang für unseren Verein gearbeitet haben wurden „freigestellt“, während unsere „Vereinsspitzen“ nebst deren persönlichen „Referenten“ ein paar Krokodilstränen heulen und auch von „Gehaltseinbußen“ erzählen.
Diese Kettenreaktion zog sich auch aufgrund von selten dämlichen Regularien des zuständigen Fußballverbandes durch die angeschlossenen Ligen durch, ohne damit das anhaltende Dilletantentum unsers Vorstandes und Aufsichtsrates nur annähernd entschuldigen zu wollen.
Wenn ich mir vorstelle, das Euch heute , liebe ADLER UNION FRINTROP gut 600 Zuschauer zum letzten Meisterschaftsspiel in Eurem Stadion am Wasserturm unterstützt haben und ihr den Klassenerhalt mit 41 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis eigentlich sicher gehabt hättet, dann bin ich nicht nur traurig für Euch sondern schäme mich auch für unseren Vorstand und Aufsichtsrat, die es gemeinsam geschafft haben, die Fortuna (wieder einmal) abzuwirtschaften und obendrein noch völlig unbeteiligte Fußballvereine mit ins sportliche Unglück zu reissen.
Denn der Abstieg von Fortuna Düsseldorf war ja keine ungütige Fügung des Schicksals, sondern ein hausgemachtes Desaster. Mit weitreichenden Folgen nicht nur im eigenen Verein sondern für eine Reihe von engagierten Fußballvereinen, die betroffen sind.
Das reißt bei Euch garantiert nicht nur die Arbeit einer ganzen Saison in den Keller, sondern mehr, jahrelange Aufbauarbeit und ihr müst wieder ganz von vorne beginnen. Ein Schaden, den man gar nicht beziffern kann, wirtschaftlich gesehen. Von dem, was diese Entwicklung in Euren sportlichen Herzen und Seelen hinterlässt ganz abgesehen.
Unsere „Vorstände und Aufsichtsräte“ haben „versprochen“, die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung der Fortuna „lückenlos“ aufzuarbeiten und sind als Verursacher dessen natürlich genau die Richtigen.
Euch, lieben Sportkameraden von ADLER UNION FRINTROP wir das nichts nutzen.
Mir tut es aufrichtig leid für Euch.
Mit ebenso herzlichen wie traurigen Grüßen und allen besten Wünschen für Eure sportliche Zukunft.
Ulli Münsterberg, Hilden
.
Marcel Cornelissen und Yannik Reiners im „Kicker“interview mit Jörg Duddek
Trainer Marcel Cornelissen
…..“Am Ende hat man 34 Spieltage, an denen man alles regeln kann. Dass es am Ende so kurios wird, ist im Fußball normal.“
…..“Wir fallen nicht ins Bodenlose“
…..“Neun Spieler aus der Startelf werden wir nächstes Jahr behalten. Dazu kommen spannende Neuzugänge. Wir fallen nicht ins Bodenlose.“
…..“Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben“, sagte Cornelissen. „Aber der Fußballgott hat sich wirklich gegen uns verschworen.“
Yannik Reiners:
……“Wir konnten nur unsere Hausaufgaben machen“. „Mit 41 Punkten abzusteigen, das ist schwer zu erklären.“
……“Dieses Mal ist es tatsächlich schlimmer. Wir haben gemerkt, dass wir in der Liga mithalten können.“
Im Umfeld überwog trotz aller Enttäuschung der Zusammenhalt. Sven Sterzl, einer der treuesten Frintroper Anhänger, brachte die Stimmung nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Adler Frintrop war wer, Adler Frintrop bleibt wer. Wir kommen wieder. Ich bin stolz auf die Jungs“
Jörn Duddeck




















