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Zwei Adler in der FUPA-Elf  des letzten Spieltags !!

Mit Leif Linnig und Timo Dapprich gelang gleich zwei Spielern der Sprung in die Elf des Tages. Ihre herausragenden Leistungen am Fraeitagabend gegen Jülich-Garzweiler für FUPA Grund genug, die beiden Adlerträger mit der Berufung auszuzeichnen.

Herzlichen Glückwunsch !

DJK AdlerUnion Frintrop        vs.     VfL Viktoria Jüchen-Garzweiler 4:2(2:2)

1:0(2.) Dapprich, 2:0(15.)Linnig, 2:1(24.)Tekadiomona, 2:2(38.) Inoue, 3:2(51.), 4:2(59.)  Stukator

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Arnd Brechmann:

Hüpf, Adler, hüpf olé olé

Flutlichtatmosphäre verleiht Adlerträgern Flügel

Experten waren sich einig vor dem Heimspiel der DJK Adler Union Frintrop gegen der VFL Jüchen-Garzweiler: Das wird eine ganz enge Kiste werden mit maximal vier Ergebnisoptionen: 0:0, 0:1, 1:1 oder bestenfalls 1:0. Zu überragend war bis dato die Defensivstabilität der Gäste gewesen, dem mit Abstand stärksten Neuling in der Oberliga Niederrhein, der bei einem Auswärtssieg am Frintroper Wasserturm sogar auf den zweiten Platz hätte klettern können. Wäre, wäre, Fahrradkette, so würde Philosophiestudent Loddar Matthäus das wohl kommentieren. Doch es kam vollkommen anders bei einer knisternden Flutlichtatmosphäre unter dem Frintroper Wasserturm. Für den erkrankten Kapitän Dr. Jonas Rübertus wechselte Youngster Tristan-Tell Ornot in die Startelf und setzte dem Spiel seinen ganz persönlichen Stempel! Nach feiner Verlagerung von Capitano Elias Brechmann zitierte Ornot eine Kombination, die er gar nicht kennen konnte. Nämlich die des Kopfballungeheuers Horst Hrubesch – „Manni Flanke, ich Kopf, Tor!“ Tristans herausragende Bananenflanke köpfte Timo Dapprich in der ersten Spielminute ein. In der Folge entwickelte sich ein spektakulärer Schlagabtausch und Jüchen zeigte routinierten Tempofußball mit präzisen Diagonalwechseln und setzte die Gastgeber massiv unter Druck, kam zu mehreren Torchancen. Doch nach einer prima Kombination zwischen Leif Linnig und Timo Dapprich kam Ersterer frei vor Keeper Björn Nowicki zum Schuss und veredelte nervenstark zum 2:0. Die erfahrenen Gäste ließen sich nicht aus der Fassung bringen und verschärften noch einmal das Tempo. Und kamen binnen weniger Minuten zum Ausgleich, als die Gastgeber die Außenpositionen nicht wirklich schließen konnten. Das Momentum lag kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit bei den Mannen von der Abbruchkante zur Braunkohle. Doch ein Lattenknaller von Elias Brechmann sollte ein Weckruf werden.

Nach der Pause übernahmen die AdlerUnionisten das Heft des Handelns, während Jüchen dem hohen Tempo mehr und mehr Tribut  zollen musste. Und mit einem Doppelschlag erhöhte Dominik Stukator auf den alten Zwei-Tore-Vorsprung, gut in Szene gesetzt von Ornot (an drei Treffern beteiligt!) und Linnig. Der Defensivverbund der Wassertürmer bekam die starken Gäste Zug um Zug in den Griff, das Umschaltspiel ermöglichte weitere hochkarätige Chancen. Ende. Begeisterung auf den Rängen, der 12. Mann hatte unter Flutlicht die Wucht verstärkt, noch mehr Energie in die Mannschaft gegeben. Der Lohn: Über Nacht Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Ausgelassen hüpften erschöpfte, aber glückliche Sieger mit den Jung-Fans: Hüpf, Adler, hüpf olé olé!

Daniel Klinger und Marcel Cornelissen waren sich in der Analyse einig: Der Wiederaufsteiger hatte den besten Neuling verdient in die Schranken gewiesen und Gästecoach Klinger rieb sich die Augen. Die beste Abwehr der Liga hatte tatsächlich vier frische Eier im Nest!

Einen packenden Fußballabend lieferten:

DJK Adler Union Frintrop: Nils Reiners, Leon Engelberg, Steffen Herzog, Nils van den Woldenberg, Koffi Jason Togbedji, Timo Dapprich (77. Tim Bönisch), Elias Brechmann (90. Christian Büttner), Leif Sören Linnig (84. Linus Wissing), Tristan-Tell Ornot, Yannick Reiners, Dominik Stukator (77. Joel Zwikirsch) – Trainer: Marcel Cornelissen – Co-Trainer: Torben Grzenia – Co-Trainer: Matthias Potthoff

VfL Jüchen-Garzweiler: Björn Nowicki, Tim Heubach, Jochen Schumacher, Justin Paul Francis (76. Miguel Jason Franz Bügler), Patrick Koronkiewicz (63. Tim Hintzen), Sebastian Wilms (87. Giovanni Multari), Tobias Lippold, Nils Friebe, Merveil Tekadiomona, Yuta Inoue, Paul Gelber (56. Vincent Zajaczkowski) – Trainer: Daniel Klinger – Co-Trainer: Stefan Schiffer – Co-Trainer: Torsten Müllers

Schiedsrichter: Marco Lechtenberg (Mönchengladbach) – Zuschauer: 350

So berichtete fupa.net:

https://www.fupa.net/news/frintrop-besiegt-juechen-ratingen-droht-vorsprung-einzubuessen-3161908

Marcel Cornelißen:

Ich denke, dass wir in Summe ein überragendes Spiel gesehen haben. In der ersten Halbzeit war Jüchen gerade in der Offensive die vielleicht stärkste Mannschaft, die hier angetreten ist. Daher war es okay, dass wir das 2:0 verspielen. Aber die Reaktion auf das 2:2 war überragend und während in der ersten Halbzeit nur das Offensivspiel stark war, war es in der zweiten Halbzeit eine überragende Mannschaftsleistung von allen. Ich denke, dass alle Frintroper heute zufrieden nach Hause gegangen sind und das auch völlig zurecht.

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Bommel: „Das war mal ne richtig geile 2. Halbzeit!!!!
1. auch gut! Aber in der zweiten richtig gut gestanden, alles reingeschmissen und gerannt.!“
Astrein, Jungs 👍🏻⚽🍻 

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Vorberichte:

Starker Neuling besucht den Wasserturm mit Beton-Bollwerk – Adlerträger vor Herausforderung unter Flutlicht

Der VfL Viktoria Jüchen-Garzweiler zählt zu den Überraschungen der bisherigen Oberliga-Saison. Mit einer beeindruckenden Heimserie, einem erfahrenen Trainerteam und gezielter Nachwuchsförderung mischt der Aufsteiger die Liga auf. Als Tabellensechster kommen die Mannen von der Abbruchkante zur Braunkohle in ehemalige Steinkohlegebiet am Frintroper Wasserturm. Erstmals! Und die Empfehlung: 32 Punkte und 34:18 Tore aus 20 Spielen. Eine Spitzenmannschaft, die auswärts stabil und defensivstark agiert! Auswärts 10:9 Tore aus 9 Spielen. Das ist eine Ansage! Das ist Beton.

Wer das Oberliga-Derby in der Oberliga Niederrhein am vergangenen Wochenende  auf tiefem Geläuf an der Stadionstraße verpasst hatte, den brachten nach Spielschluss drei Zitate ins Bild. Daniel Klinger räumte nach dem 2:0-Sieg des von ihm trainierten VfL Jüchen/Garzweiler ein: „Das war ein 0:0-Spiel.“ Und auch Vereinsvorsitzender Christoph Sommer bekannte: „Wenn die Holzheimer in Führung gehen, können sie hier auch gewinnen.“ Aussagen, die sich mit dem Fazit des ziemlich bedienten HSG-Coach Jesco Neumann deckten. Der resümierte: „Wir machen eigentlich ein gutes Spiel. Bis zum 0:1 haben wir nichts zugelassen.“

Qualität ist im Kader des stärksten Neulings in der Liga  satt und genug vorhanden. Individuelle Klasse entschied das Match in der Vorwoche: Der von Ex-Profi Heubach mit einem langen Schlag auf den Flügel mustergültig eingesetzte Paul Gelber wusste sich im Zweikampf zu behaupten und legte den Ball dann genau auf den Kopf des sträflich ungedeckten Benny Schütz. Der Rest war Formsache. 

Formsache das Stichwort auch für Marcel Cornelissen und seine grünen Wassertürmer. Die knappe, vermeidbare, aber nach der zweiten Halbzeit auch nicht ganz unverdiente 1:2 Auswärtsschlappe beim TSV Meerbusch wurmte, denn die Chance auf einen Puffer nach unten wurde liegen gelassen. Wunde lecken, Mund abputzen, auf die eigene Heimwucht vertrauen! Die AdlerUnionisten hatten bereits 11 Gastspiele, durften daheim erst neun Mal an der Start!

Flutlicht, das lieben die Adlerträger. Gut analysiert und trainiert haben sie auch. 14 Spiele sind es noch in der laufenden Saison, die Crunchtime um den Klassenerhalt ist eröffnet. Ob die Co-Trainer Torben Grzenia und Mattes Potthoff ihren Headcoach in der Fastenzeit bei der Spieltagsanalyse an den 1. Thessalonicher Brief des Apostels Paulus erinnert haben mögen, ist nicht bekannt, in der Tendenz trotz DJK-Hintergrund wohl auch eher unwahrscheinlich. Das Fazit indes passt in der Vorbereitung auf das Duelle der Aufsteiger in die Oberliga Niederrhein: „Prüft alles und behaltet das Gute“. 

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Marcel Cornelißen:

Wir treffen auf die beste Abwehr der Liga, eine Mannschaft gespickt mit ehemaligen Profis. Theoretisch treffen zwei Aufsteiger aufeinander, aber es sind auch zwei grundverschiedene Herangehensweisen bei der Kaderplanung. Allein die Vita des Gastes zeigt die schwere der Aufgabe, die Tabelle belegt das erneut.
Aber Freitag Abend am Wasserturm, da ist immer alles möglich.

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Interview mit AdlerUnions Head-Coach von David Parke  im Reviersport:

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Durchwachsen war der Start ins Kalenderjahr 2026 für die DJK Adler Union Frintrop in der Oberliga Niederrhein.

Für den Rest der Saison ist das Motto klar: „Über dem Strich!“

Die DJK Adler Union Frintrop steht in der Oberliga Niederrhein derzeit zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. „Über dem Strich“ ist auch das Motto für den Rest der Saison.

1:1 bei der SpVg Schonnebeck, 3:2 gegen den 1. FC Kleve und ein 1:2 beim TSV Meerbusch – die DJK Adler Union Frintrop ist durchwachsen in das Kalenderjahr 2026 gestartet. Vor dem Spiel gegen den VfL Viktoria Jüchen-Garzweiler (Freitag, 27. Februar, 19:30 Uhr), der mit nur 18 Gegentreffern die beste Defensive der Oberliga stellt, sprach Frintrop-Trainer Marcel Cornelissen mit dem RevierSport.

Marcel Cornelissen, ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage. Wie zufrieden sind Sie mit dem Rückrundenstart?

Marcel Cornelissen:

„Das Wort „okay“ fasst es wohl gut zusammen. In Schonnebeck hätten wir gewinnen können und kassieren den, wohlgemerkt verdienten, Ausgleich erst ganz spät. Gegen Kleve waren es wichtige drei Punkte, gegen Meerbusch leider in der zweiten Halbzeit nicht gut genug.“

Jetzt wartet ein Spiel gegen den VfL Viktoria Jüchen-Garzweiler. Was erwarten Sie von der Partie?

Marcel Cornelissen:

„Wir haben noch einige Duelle gegen direkte Konkurrenten bei uns zu Hause. Wir haben noch acht Heimspiele, da dürfen wir gerade in den direkten Duellen nicht verlieren. Das ist ein unheimlich abgezocktes Team rund um einige Ex-Profis. Da treffen zwei komplett entgegengesetzte Philosophien aufeinander. Wir treffen auf die beste Defensive, es wird ein Geduldsspiel. Ich hoffe, dass wir an einem Freitagabend am Wasserturm genug Energie tanken, um sie niederzukämpfen.“

AUF-HP

Seit sechs Spieltagen ohne Niederlage. Darunter ein klarer Sieg gegen den ETB, Unentschieden gegen Uerdingen und Homberg…. Das ist die Visitenkarte, die der bärenstarke VfL aus Jüchen am Freitag unter Flutlicht am Turm abgeben wird. Nach der unglücklichen Niederlage in Merrbusch also die nächste Hürde für die Turmkicker auf dem Weg zum Klassenerhalt. Im torlosen Hinspiel holten die Adler einen Punkt aus dem Braunkohlerevier. Ziemlich unwahrscheinlich, dass sich am Freitag die Torbilanz beider Teams nicht ändern wird!  Die torhungrigen Priebe, Schütz und Inoue werden die Adlerdefensive sicher fordern!

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