









VoraVVorba Vorab: Mach‘s gut Noah!
Es war sein letztes Spiel für die DJK Adler Union Frintrop, wie er es nach dem Auswärtsspiel bei RWE2 im Kreis verkünden musste. Beruflich geht es für Noah Daragmeh, Neuzugang vom VFB Homberg nach Hamburg. Nach guter Vorbereitung und Einsatzzeiten in Pflichtspielen verliert der Kader einen spielstarken Offensivgeist. Beruf geht vor. Danke
, Noah.
Wir sehen uns gerne wieder am Wasserturm!
DJK Adler Union Frintrop vs. SF Niederwenigern 6:1(1:1)
1:0(30.) Van den Woldenberg, 1:1(45)Unruhan, 2:1 Rübertus, 3:1(73.) Brechmann, 4:1(77.) Dittner, 5:1(80) Stukator, 6:1(84.) Y. Reiners
Eine sehr gute Bank macht den Unterschied!
Zu deutlicher Heimsieg der Adler Union gegen die SF Niederwenigern
Der Berichterstatter arbeitet bei Essens bester Bank, der Sparkasse Essen. So entsteht dann eine Überschrift und in der Folge eine Überleitung. Ein Joker (englisch für Spaßmacher, von lateinisch iocus, Scherz, Spaß oder joculator, Gaukler, Narr, Harlekin), in Österreich, Deutschland und Frankreich auch Jolly genannt, ist eine Spielkarte verschiedener Kartenspiele. Darauf findet sich gewöhnlich das Bild eines Hofnarren. Der Joker hat verschiedene Funktionen, wird aber meist als Ersatz für eine beliebige Karte eingesetzt, wobei er keiner der übrigen Kartenfarben zugeordnet ist, sondern in diesem Sinne ungebunden (engl. „wild card“) ist. Joker heißt auch der Erzfeind des Superhelden Batman.
Wikipedia sei Dank diese Überleitung zur Wertung es Reporters von fupa.net: https://www.fupa.net/news/joke
Das Derby am Frintroper Wasserturm war zunächst kein fußballerischer Leckerbissen. Tief gestaffelte Gäste machten die Räume eng, mussten sehr viel Laufarbeit zwischen den Linien verrichten und wurden vom Tabellenführer Zug um Zug mürbe gemacht. Scheinbar in Hälfte eins!
Bei den Gastgebern gab es erneut Wechsel in der Startelf, der zuletzt sehr gut aufgelegte Joel Zwikirsch hatte sich eine Blessur zugezogen an der Hüfte. Sein Vater Holger bekam unter der Woche sogar eine neue. Das ist aber eine ganz andere Geschichte,
Und es war Tim Bönisch, der für „Zwiko“ startete und der dann zum 1:0 mindestens 93 % beisteuerte. Sein Tempolauf über außen war allein das Eintrittsgeld wert. Nils van den Woldenberg musste nur mehr einschieben. Doch die Gäste mit den zwei auffälligen Sturmkanten Bohdan Unhurian und Moreno Mandel erackerten sich den nicht unverdienten Ausgleich, nachdem vor den beiden Toren Joel Frenzel sogar einen Rückstand hatte verhindern können. Halbzeit 1:1 in einem intensiven, aber keinesfalls hochklassigen Landesligaspiel. Der Pfostentreffer von Dittner aus dem Nichts heraus muss erwähnt werden.
Felix Magath meinte dereinst „Qualität kommt von Qual!“, am Wasserturm kommt sie indes von der Bank. Wie bereits in der ersten drei Matches schätzte sich Chefcoach Marcel Cornelissen glücklich, einen breit aufgestellten und sportlich kompetitiven Kader zu besitzen. So wechselte er nach knapp einer Stunde mit Kapitän Dr. Jonas Rübertus, seinem Vize Elias Brechmann und Sturmtank Dominik Stukator einen veränderten Spielverlauf ein, später kamen obendrauf noch dazu Nils Grigoleit und Mick Matthes. Und die wackeren Hattinger hatten bereits müde Beine, als die Adlerträger Tempo und Spielfluss beschleunigten. Reife Früchte im Herbst bedeuten Erntezeit. Und die Adlerträger ernteten die Früchte der gesamten Mannschaftsarbeit. Dr. Rübertus zum 2:1, Mittelfeldmotor Elias Brechmann zum 3:1, der angehende Sparkassenkaufmann Lasse Dittner zum 4:1, Domme Stukator zum 5:1 und der „Lange“ Yannick Reiners zum 6:1 veredelten das Ergebnis in Summe etwas zu hoch, doch die Defense der Hattinger was schlussendlich tatsächlich mürbe gearbeitet. Dazwischen Pfosten- und Lattenknaller von Linus Thamm und dem „Langen“, klare Kopfballoptionen von zwei Spielern, die am kommenden Dienstag Sondereinheiten am berüchtigten Magath`schen Kopfballpendel zu absolvieren haben.
Marcel Cornelissen, Mattes Potthoff und Torben Grzenia wissen, dass das Ergebnis am Ende nicht den tatsächlichen Spielverlauf abbildet. Demut und Fleiß bleiben die Themen vor den kommenden Wochen gegen Gegner aus unbekannten Landen, bislang unentdeckten Welten für die Adlerträger. Dennoch berechtigte Freude über den vierten Sieg im vierten Spiel gegen allesamt Mannschaften, die am Saisonende mindestens in der oberen Tabellenhälfte erwartbar sind.
Über einen klaren, aber holprigen Heimsieg freuen sich mit dem 12. Mann und den Junior-Ultras:
Frenzel, Koltermann, Herzog, Togbedji, Ornot, van den Woldenberg, Thamm, Wissing, Dittner, Reiners, Bönisch, Dr. Rübertus, Brechmann, Stukator, Matthes und Grigoleit.
Arnd Brechmann
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Marcel Cornelißen zum klaren Sieg:
„Das Ergebnis ist natürlich super, aber deutlich zu hoch ausgefallen. Wir hatten 60 Minuten richtig Probleme, waren auch in vielen Bereichen nicht so gut wie in den Spielen zuvor. Entscheidend war auch die Qualität von der Bank, die da nochmal richtig Power gebraucht hat. Am Ende haben wir dann jede Chance genutzt, die uns Niederwenigern präsentiert hat. Der Start ist top, aber man sieht ja schon, dass wir wahrscheinlich sehr, sehr viele Punkte brauchen werden, wenn es am Ende für oben reichen soll.“
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Vorberichte:
Zwei Vereine mit vielen Parallelitäten: Ortsverwurzelt, sehr gute Jugend- und Nachwuchsarbeit, finanzielles Augenmaß, dazu Nikolaus Groß.
Ja, auch der deutsche Widerstandskämpfer, der am 23. Januar 1945 von Nazihenkern in Plötzensee umgebracht wurde, verbindet Niederwenigern mit Frintrop. Nikolaus Groß war ein deutscher christlicher Gewerkschafter, führend in der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und NS-Opfer. Am 7. Oktober 2001 wurde Nikolaus Groß von Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz seliggesprochen. Die südliche Seitenschiffskapelle des Essener Münsters ist seit dem 10. Oktober 2004 Nikolaus Groß gewidmet. Die gleichnamige Stiftung betreibt in Frintrop und Bedingrade drei Einrichtungen unter dem Slogan: „Das Leben lebenswert erleben“.
Ja, auch sportlich haben die Vereine einiges gemein. Niederwenigern schaffte es, im Jahre 2019 historisch das erste Mal aufzusteigen in die Oberliga Niederrhein, als die Adler Unionisten in der Bezirksliga Mittelmaß darstellten. Als Niederwenigern dann 2022 in die Landesliga abstieg, gelang es den Adlerträgern, in diese Liga aufzusteigen. Ein spannendes Titelrennen entschieden die Grünen trotz zweier Niederlagen gegen die Hattinger knapp und stiegen 2023 ihrerseits historisch in die Oberliga auf. Dem knappen Abstieg am Ende entgegneten die Sportfreunde mit dem erneuten Aufstieg. Und während die Adlerträger den sofortigen Wiederaufstieg zeitigten, stiegen die Nachbarn erneut ab. In der letzten Saison dann bei Niederwenigern die Konsolidierung, am Wasserturm der knappste Abstieg ever! Und jetzt: Duell der Fahrstuhlfahrer an der Tabellenspitze der Landesliga Niederrhein 2.
Niederwenigern erneut „runderneuert“ mit dem Sturmtank Moreno Mandel in Topform, dem herausragenden Frederik Lach, Legende am Uhlenkrug bei den Schwatten, in der defensiven Schaltzentrale, 3.Liga-Erfahrung und seit der letzten Saison Topscorer mit 14 Buden und 15 Assists, dazu im Abwehrzentrum Marvin Schurig, der auch in der Regionalliga schon mitmischte. Also ein besetzungstechnisch großkalibriges Team, das mit sieben Punkten aus drei Speilen schon Akzente setzte, darin der Auswärtssieg im Spitzenduell beim ESC Rellinghausen -dieser hatte gegen RWE2 beim 0:0 klare Vorteile gehabt!- , ein spektakuläres 3:3 daheim gegen Bergisch-Born und ein Defensivspektakel beim 1:0 gegen den FC Kray.
Es ist angerichtet, der Showdown zum nächsten Oxer für das Team von Marcel Cornelissen. Als einen Oxer bezeichnet man im Springreiten ein Hindernis für einen Hochweitsprung.
Das Auftaktprogramm der Frintroper in den ersten vier Spielen war und ist sehr herausfordernd. Das vierte Derby gegen Teams, die allesamt ober erwartet werden sollten!
Die Truppe hat sich rasch akklimatisiert in der neuen Liga und zeigt Tiefe und Breite. Der Kader schafft es sehr gut bislang, etwaige Lücken zu schließen, temporäre Blockaden dagegen zu lösen. Die Youngsters im Kader wollen es allen zeigen und schaffen das bis dato ausgesprochen gut. Und das Trainerteam hat bislang immer echte Qualität mit den Einwechslungen im Spielverlauf zu bringen! Ein Luxus, aber Achtung: „Euphorie trübt die Sinne!“
Gegen starke Sportfreunde aus Niederwenigern muss die Konzentration hoch bleiben. Der Verein aus St. Mauritius, Hattingen, wird in St. Josef, Frintrop ambitioniert agieren. Fupa.net meinte zu den Hattingern, den neuen Trainer Carsten Neuhaus zitierend nach dem ersten Heimspiel. „Wir haben viel Erfahrung verloren, der Kader wurde deutlich verjüngt“, erklärt der Trainer. „Zudem war der Verein in den letzten Jahren mit mehreren Spielzeiten in der Oberliga durchaus erfolgsverwöhnt. Davon müssen wir uns gerade ein wenig lösen.“ In der ohnehin ungewohnten Zusammensetzung der Landesliga-Gruppe 2 könnte Niederwenigern damit zu einer zusätzlichen Wundertüte werden.
Nach drei Spielen der neuen Saison wundern sich die Experten in der Essener Fußballszene keinesfalls. Die SF Niederwenigern muss man auch ganz oben „auf dem Zettel haben“. Beide Mannschaften gehen mit viel Selbstvertrauen in das Match am Frintroper Wasserturm. Vorfreude auf ein sicher spannendes und hochklassiges Spiel am Sonntag, 6. September 2026. Ganz besonders sicher bei Linus Wissing😉, aus Gründen!
Arnd Brechmann
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Marcel Cornelißen:
Wir erwarten am Sonntag einen kompakten Gegner, der einen guten Start hingelegt hat und viel von der Geschlossenheit lebt. Nach dem Umbruch wusste man wohl nicht genau, wo man steht, aber es scheint alles gut zu klappen. Dazu kommen zwei sehr körperlich starke Spieler im Sturm, gerade Moreno Mandel trifft bislang richtig viel. Wir müssen bei uns erstmal abwarten, welche Spieler uns zur Verfügung stehen, da gibt es schon sehr viele Fragezeichen. Aber die Mannschaft hat gezeigt, dass man sich auf jeden verlassen kann.
















