




SV Solingen 08/10 vs. DJK AdlerUnion Frintrop 1:2(1:1)
1:0(14.) Zäh, 1:1(22.), 1:2(91.) Brechmann
Marcel Cornelißen:
„Zunächst einmal muss ich die Mannschaft ein wenig in Schutz nehmen: die letzten Wochen waren echt intensiv, dazu kamen einige Spieler aus Krankheiten und Verletzungen.
Trotzdem war das heute deutlich die schwächste Leistung der letzten Monate. Wir waren körperlich und mental überhaupt nicht bereit für dieses Spiel, gegen einen Gegner, der um sein Leben gekämpft hat und sich eigentlich sogar drei Punkte verdient hätte.
Umso wichtiger, dass wir selbst diese Spiele gewinnen, wo es eigentlich überhaupt keinen Anlass für gibt.
Es ist klar, dass man nicht 34 mal eine Gala spielen kann, aber heute haben wir einen klaren Warnschuss bekommen, dass Mentalität und Wille die Grundlage für Erfolg ist.“
Arnd Brechmann:
Gratulation an tapfere Gastgeber vom SV Solingen zu einem Megaspiel
Tabellenführer mit „Dusel“ zum Auswärtssieg in der Klingenstadt
Unter www.reviersport.de liest es sich wie folgt: „Was für ein Finish in der Landesliga Niederrhein 2. Die DJK Adler Union Frintrop bleibt das Maß der Dinge in der Gruppe 2 – das auch dank eines späten Lucky Punchs. In der 92. Minute war es Elias Brechmann, der für den Spitzenreiter traf und damit einen weiteren Sieg perfekt machte. Dabei musste Adler Union einem 0:1 hinterherlaufen. Frintrop steht damit nach sieben Spieltagen mit der maximalen Ausbeute von 21 Punkten an der Tabellenspitze. Auch das Torverhältnis ist beeindruckend: 34 Treffer erzielte die Mannschaft bereits, nur sieben Gegentore kassierte sie.“
Faktencheck in Solingen. Der Aufsteiger war in puncto Einsatzfreude, Laufbereitschaft, Kämpferherz und Chancenvielfalt klar die bessere Mannschaft. Die zahlreichen Gästefans können sich in der jüngeren Vergangenheit an kein Spiel erinnern mit einer derartigen Unterlegenheit in vielen Facetten. Nach den englischen Wochen und dem psychischen Highlight des Verbandspokalspiels gegen Velbert kamen auch physische Defizite zum Vorschein. Die Akkus waren leer. Einzig Nils Reiners in starker Tagesform zeigte mit einigen Paraden Widerstand. Zur Pause hätte Headcoach zehn Wechsel vornehmen können, er zeitigte zwei „Stellvertreter-Wechsel“ (Ornot für Dr. Rübertus, Wissing für Thamm) als Signal und wechselte dann in den letzten Minuten den Auswärtssieg ein!
Max Zäh war die Führung gelungen nach einem individuellen Rückpass-Lapsus in Minute 14. Und die an sich unterlegenen Adlerunionisten warfen individuelle Qualität in die Waagschale. Eine toller Diago von Dominik Stukator in die Schnittstelle wurde von Lasse Dittner eiskalt verwandelt. Der Ausgleich zur Pause: Schmeichelhaft für den Tabellenführer.
Nach dem Wechsel trotz der Wechsel dasselbe Bild. Die Adlerträger fanden nicht ins Spiel, nicht in die Eröffnung, die Zweikämpfe, in die Tiefe. Anders der mutige Aufsteiger, der die statistisch stärkste Defensive das ein oder andere Mal in arge Bedrängnis brachte. Coach „Corne“ wechselte erneut, brachte mit Tim Bönisch und Joel Zwikirsch Offensivimpulse. Keine Wende im Spiel. Dann kam Nils Grigoleit und der machte dann im besten Angriff des Oberliga-Absteigers Grigoleit-Dinge. Der kluge und perfekt getimte Tiefenpass erreichte Elias Brechmann, der in Minute 92 das erlösende 1:2 für den Tabellenführer erzwang. Vorsprung gehalten, die wackeren Gastgeber temporär auf einem Abstiegsplatz. So bitter kann Fußball sein. Der SV Solingen ist eine Bereicherung für die Liga und wird diese halten. Der aktuelle Tabellenführer muss jetzt erste einmal in die Eis Tonne, sich dort erholen, dann in die Analyse, um am kommenden Freitag unter Flutlicht die nächste Bewährungsprobe zu meistern! Mit Wucht, Laufbereitschaft, spielerischer Finesse und Elan in den Zweikämpfen. Träumen muss erlaubt sein nach einem brillanten Saisonstart: Sieben Siege in sieben Spielen!
Ein Hinweis zuletzt: Das Verhalten von wenigen Vereinsmitgliedern während und vor allem nach dem Pokalspiel gegen Velbert gegenüber dem Referee und den Linienrichtern ist inakzeptabel, schadet dem Vereinsethos „Sei fair zum 12. Mann“, dem Fußballsport an sich und dem Image des Gesamtvereins. Eine Entschuldigung innerhalb des Vereins und auch gerade gegenüber den drei Unparteiischen ist alternativlos!
Den siebten Sieg in Folge holten: N. Reiners, Herzog, Rübertus(46. Wissing), Brechmann, Y. Reiners, Dittner(78. Zwikirsch), Thamm(46. Ornot), Matthes, Stukator(68. Bönisch), Engelberg, Van den Woldenberg(85. Grigoleit)
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Vorberichte:
Marcel Cornelißen:
„Wir treffen auf einen Aufsteiger, der schon bewiesen hat, dass er in der Liga mithalten kann. Wir stellen uns auf reichlich Gegenwehr ein, ein offensives und gradliniges Spiel von Solingen. Wir uns wird eine Herausforderung sein das Pokalspiel aus den Köpfen und Beinen zu bekommen. Wir werden ein Stück weit rotieren, ohne die Struktur zu verhindern.“
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Arnd Brechmann:
Als statistischer Favorit zum SV Solingen 08/10
Tabellenführer gastiert bei energiegeladenem Landeliga-Neuling
Knapp eine Stunde Anfahrt bedeutet das kommende Auswärtsspiel am Sonntag, dem 27. September 2026 zur Baverter Str. 45 in 42719 Solingen. Dort wird um 15:30 Uhr eine Premiere angepfiffen werden, denn beide Vereine begegnen sich tatsächlich erstmalig in der Fußballhistorie.
Trainer Erdin Soysal und sein Team haben ein knüppelhartes Startprogramm in der für die neuen Liga. Der Aufsteiger musste bereits gegen Titelfavoriten wie DV Solingen, SC Kapellen und den SC Velbert ran. Und der Sieg über den ESC Rellinghausen gelang als Außenseiter, dafür aber sehr offensivstark. Tabellenplatz 14 mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von 9:19 ist trügerisch. Das Team ist deutlich stärker! Stahlhaus, Schnittert, Yalcin, Zäh und Co. sind in der Liga angekommen, die sie naturgemäß unbedingt halten wollen. Der Aufstiegselan wird das Team gegen den Tabellenführer DJK Adler Union Frintrop ganz sicher tragen. Rein statistisch reisen die Wassertürmer allerdings als Favorit gen Solingen. Hauptübungsleiter Marcel Cornelissen wird nach den englischen Wochen mit gleich zwei kräftezehrenden englischen Wochen mutmaßlich Frische reinrotieren in die Startelf. Die Kaderqualität gibt das her, die Verletztenliste hat sich etwas eingekürzt, sieht man vom frisch operierten Keeper Joel Frenzel und dem angeschlagenen Fynn Rauschtenberger einmal ab. Der Oberligaabsteiger will dran bleiben an der Tabellenspitze. Die Grünen haben gegen die übermächtige SSVG Velbert beim knappen Pokalaus sehr gut gegen gehalten. Das Selbstbewusstsein ist damit ungebrochen, es darf allerdings nicht in Überheblichkeit überschwappen. Wenn die Adlerträger so diszipliniert wie in den ersten sechs Spielen agieren, ist auch beim SV Solingen Punkteernte einfahrbar! Und das ist wichtig vor dem anstehenden Oktober. Dieser Monat ist aus der letzten Landesligaspielzeit der AdlerUnionisten in sehr schlechter Erinnerung.









