







DJK AdlerUnion Frintrop vs. VFB Hilden 0:2(0:0)
0:1(62.) Wagener, 0:2(81.) Cisse
Nach zwei unerwartet deutlichen Siegen starteten die Adler auch gegen den nächsten Aufstiegskandidaten alles andere als ein Team, das in den unteren Regionen des Oberligatableaus zuhause ist. Von Beginn an spielten sich die Turmkicker in eine Partie auf Augenhöhe. Zwar hatten die spielstarken Gäste zeitweise deutlich mehr Spielanteile, doch in der Chancenverteilung neutralisierten sich beide Mannschaft über die gesamten ersten 45 Minuten im Angriff auf das gegnerische Gehäuse. Kleiner Auszug: Bereits in der 9. Minute verzieht Stukator knapp, als Hilden den Ball nicht wegverteidig und nur wenige Minuten später verfehlt Hildens exzellenter Cisse knapp den Adlerkasten. Nach einer halben Stunde verarbeitet der gut aufgelegte Stukator zwar einen Pass in die Spitze doch sein Abschluss segelt hoch über’s Hildener Gehäuse. Wieder nur Minuten später noch eimmal Stukator mit einem Volley auf’s Hildener Tor und im direkten Gegenzug ein strammer Schuss von Hildens Weber der von Kirstein pariert wird, schließlich Yannik Reiners, dessen Abschluss nach starkem Einsatz noch abgeblockt wird…….. Gegen Ende der ersten Halbzeit schien völlig offen, wer in dieser rasanten Partie das erste Tor erzielen würde.
Mit beginnenden Regen in der zweiten Hälfte steigerten die Hildner Tempo und Druck und schnürten die Hausherren zeitweise bedrohlich in der eigenen Hälfte ein. Angriff auf Angriff verteidigten die Turmkicker bravourös, kamen auch noch zu dem einen oder anderen Konter, jedoch von Hilden sicher und abgezockt entschärft.
In der 67. Minuten war es dann doch geschehen! Wieder ein Standard!
Eine Ecke von Hilden segelt in den Adlerstrafraum, tickt kurz auf und wird, unhaltbar für Kistein, von Wagener ins Adlertor gedroschen. Adler reagierte allerdings wenig geschockt und kam in der Folge durchaus zu Ausgleichschancen. Die spektakuläste durch Dapprich, der nach einem Einwurf den Ball volley aber nicht platziert genug aufs Hildener Tor zieht. Gefühlt im Gegenzug dann der Knockout für die AdlerUnion als sich der technisch brillante Cisse durch etliche Adler zauberte und, umringt von etlichen Gegenspielern, ins linke untere Eck spitzelt. In der Folge versuchten es die Adler mit aller Wucht und den letzten Kräften. Sie rannten und kämpften, versuchten es aus allen Lagen, doch sicher und souverän verteidigten die Gäste ihre knappe, aber absolut verdiente Führung bis zum Schlusspfiff. Mit Beifall wurden beide Mannschaften in den Freitagabend verabschiedet, und die meisten Besucher gingen mit der Überzeugung nach Hase, dass sie heute keinen Absteiger am Turm gesehen haben.
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Wieder eine klasse Partie lieferten: Kirstein, Herzog(75. Zwikirsch), Rübertus(45. Rauschtenberger), Y. Reiners, Dapprich(83. Bönisch), Engelberg, Büttner(66. Wissing), Tigbedji, Linnig, Stukator(50. Brechmann), Van den Woldenberg
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Marcel Cornelißen:
„Ich habe heute eine überragend kämpfende Mannschaft gesehen, die gegen ein absolutes Topteam alles gegeben hat und es dem Gegner maximal schwer macht. Aber da muss man auch anerkennen, wie gut Hilden ist, wenn die ein solch schweres Spiel über einen Standard und einen Ballverlust gewinnen. Trotzdem: mit der Leistung und dem Engagement der Jungs kann ich mich voll identifizieren. Mit dem Ball war’s in der ersten Halbzeit auch in Ordnung, das wurde etwas schwächer im zweiten Durchgang. Das Feuer war aber durchgängig da und daher bleibt alles möglich.“
Tim Schneider (Hilden):
„Gegen so eine Truppe war es ein hart erkämpfter Sieg. Man hat heute gesehen, dass man in der Konterabsicherung richtig gut aufpassen muss. Da waren wir schon klar spielbestimmend. War der Ball weg, haben wir ihn uns direkt wieder geholt. Ich will nicht wissen, wer von den Jungs heute mindestens zehn oder zwölf Kilometer gemacht hat“
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So sah ein AUF-Junior das Spiel:
or guter Kulisse und bei durchwachsenem Wetter lieferten sich die Fußballer der DJK Adler Union Frintrop und des VfB Hilden 03 am Freitagabend ein intensives Duell. Während Hilden wichtige Punkte im Aufstiegsrennen sammeln wollte, kämpfte Adler Union um den Klassenerhalt.
Die Gastgeber erwischten dabei einen sehr guten Start in die Partie. Adler Union trat mutig auf, gewann viele Zweikämpfe und setzte früh erste offensive Akzente. Im Laufe der ersten Halbzeit entwickelte sich das Spiel jedoch zunehmend zu einer körperbetonten Begegnung mit vielen intensiven Duellen im Mittelfeld.
Torchancen gab es auf beiden Seiten. Vor allem Mohamed Cisse sorgte mit seinem Tempo und der schnellen Ballführung immer wieder für Probleme in der Defensive von Adler Union. Wirklich Zählbares sprang für Hilden im ersten Durchgang allerdings nicht heraus.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der VfB Hilden 03 spürbar den Druck und übernahm zunehmend die Kontrolle über die Partie. Adler Union verteidigte weiterhin leidenschaftlich, hatte jedoch immer mehr Schwierigkeiten, für Entlastung zu sorgen. Eine der besten Möglichkeiten für die Gastgeber hatte Yannick Reiners, dessen Abschluss im letzten Moment noch entscheidend weggegrätscht wurde.
In der 61. Spielminute gingen die Gäste dann in Führung. Nach einer flach ausgespielten Ecke fand der Ball den Weg zum 0:1 ins Netz. Auch danach blieb Hilden spielbestimmend und ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen.
Die endgültige Entscheidung fiel in der 81. Minute: Die auffällige Nummer 13 des VfB Hilden 03 setzte sich erneut stark durch und erzielte das 0:2. Adler Union versuchte zwar noch einmal alles, konnte offensiv jedoch nicht mehr entscheidend zurückschlagen.
Am Ende stand ein insgesamt verdienter Sieg für Hilden, das seiner Favoritenrolle gerecht wurde und im Aufstiegsrennen wichtige Punkte mitnahm.
Linus W. AI
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Vorberichte:
Alle Mann in Grün: Meisterschafts- beim Abstiegsfavoriten – Hoch brisantes Flutlicht Duell am Frintroper Wasserturm
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„Diese Oberliga ist ein Geschenk“, so meinte es fupa.net auf diesem Link: https://www.fupa.net/news/diese-oberliga-niederrhein-ist-ein-geschenk-3183845
Außenstehende mögen die Spannung durch die gesamte Liga hindurch mit Begeisterung begleiten, anders ist es bei den Betroffenen. Es gibt keine Atempausen, kein Pardon, viele Matches sind sehr ausgeglichen und die Unterschiede auf dem Platz sind manchmal marginal.
Mit dem VfB 03 Hilden kommt die mit Abstand beste Rückrundenmannschaft am Freitagabend an den Frintroper Wasserturm. 12 der 14 Rückrundenspiele konnten die Hildener für sich entscheiden, haben eine Regionalliga-Lizenz beantragt und die Finanzierung des Umbaus der Heimstätte zugesagt bekommen. Und auswärts ist die Truppe des zum Saisonende scheidenden Trainers Tim Schneider eine Wucht! 11 Auswärtssiege aus 15 Begegnungen, meisterlich! Mit 86 Treffern sind die Hildener in der Offensive das Maß der Dinge nach Maßstäben der Oberliga Niederrhein. 86 Buden bereits gemacht, besonders (tor-)hungrig sind Etienne Freese (17), Mohammed Cisse (13), Pascal Weber (10) und Muskelpaket Nick Sangl (9).
Mit dem VfB 03 Hilden kommt der statistische Lieblingsgegner der DJK Adler Union Frintrop in den Essener Westen. Die derzeitigen statistischen Analysen bedeuten indes anderes: Goliath kommt zu David, die Römer nach Gallien, Real Madrid zu Eintracht Borbeck, so das eigentliche statistische Votum.
Die DJK Adler Union Frintrop hat gemeinsam mit dem FC Monheim in den letzten drei Saisonspielen das mit Abstand schwerste Restprogramm und ist bei den Buchmachern wie Fußballexperten am gesamten Niederrhein als Absteiger Nummer Eins hochgehandelt! Nach dem Besuch des Titelkandidaten aus Hilden geht es zu Tabellenführer Ratingen, bevor am letzten Spieltag der beste Neuling der Saison, der tabellarisch bereits gesicherte BW Dingden zum heimischen Adlerhorst kommt. Monheim hat ebenfalls die beiden Spitzenteams auf der Agenda, dazu den FC St. Tönis, derzeit Vierter.
Im Tabellenkeller – dieser beginnt auf Platz 9 und endet auf Platz 17, der sympathische SV Biemenhorst steht als erster Absteiger bereits fest- herrscht Alarmbereitschaft und/oder Alarmstufe „Rot“. Im Saisonfinale braucht es Mut, Fitness, Moral und Nerven wie Drahtseile.
Headcoach Marcel Cornelissen zollte seinem Team von Nummer 1 bis Nummer 22 (!) ehrliche Komplimente – und das nicht nur in der Vorwoche! -. Jeder Einzelne stellt seine persönlichen Ziele zurück, dafür die gesamte Energie, den vollen Teamspirit und jede Menge Ehrgeiz in den Dienst des mannschaftlichen Erfolgs. Gibt es woanders die eine oder andere „blutarme“ oder laut Presse gar „blutleere“ Vorstellung, so ist das bei den Adlerträgern vollkommen ausgeschlossen. Das 1:4 beim direkten Konkurrenten FC Monheim auf Echtrasen stellte das unter Beweis.
„Wir müssen und wollen noch punkten“, gibt der Trainer die Parole heraus und erinnert an das Hinspiel in Hilden, das verdient mit 1:2 drei Punkte auf das Habenkonto brachte nach einer vorherigen Minikrise von den Ergebnissen in der Hinrunde her. Und: „Wir haben noch nichts erreicht! Vor zwei Jahren waren wir in keiner Statistik, Hin- und Rückrunde, Heim oder Auswärts auf einem Abstiegsplatz, das Ende kam dann aber mit voller Wucht!“ Mattes Potthoff und Torben Grzenia pflichten bei: „Wir wollen die Geschichte vom Fußballmärchen am Frintroper Wasserturm mit einem Happy End verfassen!“
Und dazu braucht es Wasserturm-Fußball, viel beschworen, unter Flutlicht mit jeder Menge Support vom 12. Mann. Was der Defensivverbund in den letzten Monaten alles von unserem Tor ferngehalten hat, das ist ein Schlüssel. 5 € in das Phrasenschwein auf die Frage, wo Meisterschaften und Teamerfolge nachhaltig erarbeitet werden… Der andere ist das zurück erworbene Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Kasten. „Mentalität trifft auf Qualität!“ so heißt die Serie seit dem ersten Spieltag.
Der VfB 03 Hilden ist unstreitig haushoher Favorit am Freitag mit dem unbändigen Selbstvertrauen aus dem jüngsten und wuchtigen 5:0 Heimerfolg über die defensivstarke SG Holzheim .
„Für uns ist dieses Match ein Geschenk! Wir träumen vom und arbeiten für den Klassenerhalt, der drei Spieltage vor Saisonende nicht ganz unrealistisch erscheint!“ sind sich Marcel Cornelissen, Team und Staff bewusst! Knisternde Vorfreude auf das vorletzte Heimspiel der Saison 2026/27!
So wie damals in der Premierensaison in der Oberliga Niederrhein am 12.August 2023 vor mehr als 800 Zuschauern ebenfalls an einem Freitagabend gegen den VfB03 Hilden, den seinerzeit amtierenden Vizemeister. Der Außenseiter schaffte das Unmögliche. Das 3:2 von damals ging in die Annalen der Vereinsgeschichte ein. (https://www.youtube.com/watch?v=SSJ7jyv_-7A)
Mark Twain hat einmal gesagt: „Geschichte wiederholt sich nicht!“ um zu ergänzen: „Sie reimt sich!“
Hochspannung pur an diesem Wochenende von Frintrop bis Hilden, von Homberg bis Ratingen! Alle Mann in Grün!
Arnd Brechmann
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Marcel Cornelißen:
„Wir spielen gegen die mit Abstand beste Mannschaft aus 2026. Überhaupt sind die nächsten beiden Spiele sicherlich die härteste Abfolge, die man sich in dieser Liga überhaupt vorstellen kann. Alles andere als zwei klare Niederlagen wären große Überraschungen, wenn man sieht, dass beide über 80 geschossen haben und Hilden sogar bei 86 steht. Wir brauchen die komplette Magie des Wasserturms am Freitag Abend, einen ganz starken Tag von uns und einen schwächeren von Hilden, nur dann ist da was möglich.“











