FVN – Verbandspokal . 2. Runde

DJK AdlerUnion Frintrop I        vs.         SSVG Velbert I   1:2(1:1)

0:1(13.) Brill, 1:1(28.) Brechmann, 1:2(64.) Torrens

Schiedsrichter: David Rus

Zuschauer: 400

Zufrieden trotz Pokalaus

Verdiente Niederlage mit Hader an kniffligen Entscheidungen

Vor rund 400 Zuschauern machte es Underdog DJK Adler Union Frintrop dem haushohen Favoriten und Regionalliga-Absteiger SSVG Velbert in der Bastion Wasserturm mächtig schwer. Die Gäste zeigte über 90 Minuten brutale Qualität und individuelle Klasse. Der Gastgeber präsentierte sich defensiv geschlossen und setzte gelegentliche Nadelstiche. Das 1:2 für die Gäste ging grundsätzlich in Ordnung! Wären da nicht aber aus Adleraugen drei strittige Entscheidungen zu betrachten. „Sei fair zum 12. Mann!“ ist klarer Ethos in Frintrop. Doch vor dem 0:1 gab es ein klares Foulspiel an Abwehrchef Leon Engelberg, das ungeahndet blieb, aber das Gegentor erst ermöglichte. Ein rüdes Notwehrfoul an Nils van den Woldenberg wurde nicht so eingewertet, das daraus resultierende Tor für AdlerUnion angeblich wegen Anseits nicht gewertet. Rot und Freekick wäre die Alternative gewesen. Und dann gab es ein Handspiel im Sechzehner der Gäste, das von der Seite aus gut sichtbar war, nicht für den Referee David Rus, dafür aber für den Linesman, der die Fahne indes nicht hob.

Das chancenarme Match wurde von den Gästen dominiert. Der Ausgleich nach Einwurf von Yannick Reiners wurde durch ein Solo von Elias Brechmann regelrecht erzwungen. Der beste Spielzug des gesamten Matches führte am Ende zum Siegtreffer. Tapfere Adlerträger fanden aber kein probates Mittel mehr, um den Ausgleich zu erzwingen. Coach Marcel Cornelissen gratulierte seinen Mannen zu einem engagierten und staken Match, das Rückenwind für die wesentlichen Saisonziele geben sollte: Ober dran bleiben in der Landesliga und im Kreispokal an Pfingstmontag einen Pflichtspieltermin zu ergattern.

Gegen den Favoriten haben sich bestens „verkauft“: N.Reiners, Herzog, Rübertus(84. Ornot), Brechmann, Wissing(27. Thamm), Y. Reiners, Dittner(62. Bönisch), Engelberg, Matthes, Stukator(94. Zwikirsch), Van den Woldenberg

A.B

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Marcel Cornelißen:

Ich denke, dass wir der Mannschaft keinen Vorwurf machen können. Die haben läuferisch und kämpferisch alles abgerufen. Man muss aber auch anerkennen, dass wir gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt haben, das war selbst für die Oberliga schon richtig stark. An einem solchen Tag muss halt alles passen und da gab es halt noch 2-3 Sachen, die wir nicht beeinflussen können und die an dem Tag nicht für uns ausgefallen sind. Der Sieg für Velbert geht unter dem Strich in Ordnung, aber wir müssen uns da nicht verstecken mit der Leistung.

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Vorberichte:

Adlerträger klarer Underdog im Pokalspiel gegen starke Velberter

Ein faktischer Regionalligist stellt sich am Wasserturm einem Flutlichtduell im Niederrhein-Pokal

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5 Spielzeiten Regionalliga West, die anderen Oberliga Niederrhein, so die Bilanz der Spielvereinigung Velbert in den vergangenen 13 Jahren. Für die Oberliga zu gut, für den dauerhaften Verbleib in der vierthöchsten Spielklasse (mutmaßlich vor allem finanziell) sportlich etwas zu knapp. Solidität pur also bei den Gästen aus Velbert, der Heimat des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums. Nach dem jüngsten Abstieg wollen die Bergischen mit Coach Bogdan Komorowski (40) in der sehr stark besetzten Oberliga Niederrhein den Wiederaufstieg feiern. Nach sechs Spieltagen haben die Gäste bereits 4 Siege eingefahren, aber auch zwei Mal „Haue“ bekommen mit dem 3:5 gegen Schonnebeck und dem 4:2 beim SV Sonsbeck. So erklärt sich auch das Torverhältnis von 15:11. Die Truppe besitzt Regionalliga-Format, wenn man sich nur eine Auswahl der Kicker anschaut und deren fußballerischer Vita: Linksfuß Artur Golubytskij, „Zehner“ Calvin Marion Mockschan, Knipser- Routine durch Robin Hilger und Abwehr-Bollwerk Ismail Remmo. Eine bärenstarke Truppe stellt sich als Favorit am Frintroper Adlerhorst vor unter Flutlicht mit großem Publikumszuspruch.

Auf diesen 12. Mann setzen die Mannen des Trainerteams Cornelissen, Grzenia und Potthoff. Und auf „good vibrations“ aus so manchem Pokalfight unter Flutlicht gegen hochgewettete Oberligisten. Gänsehaut erinnert sich gerne an der aktuellen Bastion Wasserturm. Der Absteiger aus der Oberliga hat in den Etage darunter einen „Monsterstart“ hingelegt. Doch gegen den Favoriten aus Velbert ist Demut angesagt trotz allen gerechtfertigten Selbstvertrauens nach sechs Siegen aus sechs bisherigen Meisterschaftsspielen. Jetzt muss der Defensivverbund liefern. Ackern nach hinten, eklig und unangenehm im Zweikampfverhalten, Laufarbeit in der anaeroben Zone ist angesagt und dezidiertes Umschaltspiel in den sicher nicht so zahlreichen Optionen gegen die zu erwartende Dominanz der Gäste. Krasser Außenseiter daheim, Adler als Underdog, so das Fazit im Ausblick.

Im Kader etwas Entspannung, die Mannschaft stellt sich nicht allein von allein auf. Und frische Erfahrung aus dem Kreispokal beim SV Vogelheim: Die wackeren Bezirksligisten waren gegen die AdlerUnionisten bis zur Minute 90 nahe einer Sensation. Vorfreude auf ein solches Zielbild. Anstoß ist um 19:30 Uhr bei klasse Pokalatmosphäre hat die DJK Adler Union Frintrop tatsächlich keine Chance gegen die starke Spielvereinigung aus Velbert. Aber wie hat es die „Pop-Ikone mit Herz“, Nena, 1989 erfolgreich als Ohrwurm platziert?  „Wunder gescheh’n! 

Ich hab’s geseh’n

Es gibt so Vieles was wir nicht versteh’n

Wunder gescheh’n

Ich war dabei

Wir dürfen nicht nur an das glauben was wir seh’n“

A.B.

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Marcel Cornelißen:

Wir erwarten eine absolute Topmannschaft der Oberliga, die das klare Ziel verfolgt, im nächsten Jahr wieder Profifußball zu spielen. Da kommt eine brutale individuelle Qualität auf uns zu, die man kaum 90 Minuten beherrschen kann. Daher gehen wir als krasser Außenseiter ins Spiel. Aber wir haben erst vor einigen Tagen am eigenen Leib erfahren, wie schwer man es dem Favoriten machen kann, besonders im Pokal. Daher wollen wir aus der Position des Außenseiters einen großen Kampf liefern und dann schauen wir, wofür es am Ende reicht.

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Infos  für Besucher:

Liebe Freunde von Adler Union!

Ja, das ist nochmal gut gegangen!
Ein bissiger Gegner und „der Pokal hat seine eigenen Gesetze“.
Genauso ist es im bevorstehenden Spiel im Niederrhein Pokal gegen die SSVg Velbert.
Gespielt wird am Mittwoch, den 23.09.2026, Anstoß 19.30 Uhr.
Die Eintrittspreise richten sich nach der eine Liga höher spielende Oberligamannschaft, sodass wir 10,00 € für Vollzahler und 6,00 € ermäßigten Einzritt nehmen müssen.
Gleichzeitig haben auch die Dauerkarten bei Pokalspielen keine Gültigkeit.
Wir bitten um euer Verständnis und hoffen das ihr trotzdem zahlreich den Weg zum Wasserturm findet um unsere Mannschaft zu unterstützen.

Bis nächste Woche Mittwoch!

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