Vorfreude auf eine knisternde Landesliga-Gruppe in der Spielzeit 2026/27

Die intensive Vorbereitung ist vorbei, die Vorfreude steigt. Endlich geht es wieder um Punkte. Die DJK Adler Union Frintrop als denkbar knappster Oberligaabsteiger wird von vielen Trainern der Landesliga Niederrhein und von Experten zum Favoritenkreis in der neuen Saison klassifiziert. So ist das im Business, doch die Adlerträger nehmen die Rolle an, wollen im oberen Drittel reüssieren und haben in Summe eine sehr ordentliche Vorbereitung geliefert. Nie Neuzugänge schnuppern vom spezifischen Wasserturm-Geist und integrieren sich in das eingespielte System. Der Kader ist breit und kompetitiv aufgestellt.
Und am Freitag, dem 14. August 2026, beginnt an der Meerbruchstraße in Katerberg beim Fusionsverein DJK/Sportfreunde 13/19 e. V. die neue Spielzeit. Anstoß zum Knaller Derby ist um 19:30 Uhr vor einer sicherlich erstklassigen Kulisse.

Nach dem Aufstieg im Vorjahr führt Kult-Coach Sascha Hense nun die DJK Sportfreunde Katernberg in die zweite Landesligasaison. Mit Platz sieben hat das Team in der vergangenen Saison klasse performt, lange sah es für den Aufsteiger sogar noch sonniger aus.

„Mit den Transfers haben wir uns qualitativ nochmal nach vorne bewegt“, glaubt Sascha Hense im Saisoncheck der WAZ-Gruppe von Maximilian Köster, und stapelt damit tief, denn mit den beiden Fazlijas kommt Oberliga-Level in den Essener-Norden und mit Berkan Eken ein absoluter Topstürmer der Landesliga, der aus dessen Schönebecker und Rellinghauser Tagen großes Renommee besitzt und gemeinsam mit Vize-Kapitän Luca Campe ein absolutes Top Duo in der Offensive bilden wird. Mit 21 Feldspielern und zwei Torhütern geht das Team aus dem Essener Norden in die Saison. „Ich hoffe, dass die Neuzugänge gut einschlagen. In der Breite sind wir sicherlich besser aufgestellt als im Vorjahr, jedenfalls können wir besser nachlegen“, kündigt der Trainer an.

Gästecoach Marcel Cornelissen geht mit seinem eingespielten Team optimistisch in die Saison. Allerdings ist die DJK/Sportfreunde Katernberg nicht unbedingt ein Lieblingsgegner und die Platzanlage mitunter kein gutes Pflaster für die Mannen vom Wasserturm. Hier verlor man im Stadtpokalfinale denkwürdig gegen Burgaltendorf. Trainer damals dort: Sascha Hense! Im Pokal beim damaligen Bezirksligisten Katernberg zogen die klassenhöheren AdlerUnionisten den Kürzeren und bekleckerten sich sportlich nicht gerade mit Ruhm. „Zeit, dass sich was dreht“, sang Ruhrgebietsbarde Hebbert Grönemeyer 2006. Das gilt auch 20 Jahre später.

Die Gäste werden zahlreich von ihrem „12. Mann“ unterstützt werden, Derbytime. Die Vorfreude ist da auf ein intensives, enges und ganz sicher knappes Match. Die Adlerträger werden beinahe vollständig antreten können. Silas Niebaum wird definitiv ausfallen, dazu auch Felix Ohters. Mögen die Spiele beginnen

Arnd Brechmann

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