
Adler versuchen ihr Glück im Schwalbennest
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SVG Schonnebeck vs. DJK AdlerUnion Frintrop
Anstoß: Sonntag, 01.02.2026 – Schettersbusch
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Marcel Cornelißen:
„Schonnebeck ist und bleibt ein absolutes Topteam. Da muss man sich nur die Aufstellung vom Sonntag anschauen, selten so viel Erfahrung in einer Startelf gesehen und das werden die auch auf den Platz bringen. Aber ich empfinde unsere Mannschaft als sehr fokussiert, mutig und selbstbewusst. Wir haben richtig Bock auf eine große Überraschung und auch ein paar Pfeile dabei, die Schonnebeck weh tun können. Wir werden bereit sein uns zu wehren.“
A.Brechmann:
Dirk Tönnies, Trainerlegende am Schetters Busch, hat die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Oberliga Niederrhein mit einer eindeutigen Klarstellung beendet: Er hat seinen Vertrag verlängert! Punkt.
Der Tabellenzweite spielt eine astreine Saison und hat den gravierenden Umbruch vom Sommer exzellent gemeistert, das System verändert und damit Erfolg. Die routinierteste Defensive der Liga steht, das Quintett jenseits der Dreißig will die finale Karrierechance auf den Regionalligaaufstieg wahrnehmen. Punkt! In der Winterpause gab es Volatilität im Kader der Schonnebecker, eine Art Bereinigung. Bei der Gästen vom Frintroper Wasserturm gibt es im Kader die pure Langeweile. Kein Gamechanger der Preisklasse „gut und günstig“ kam dazu, einzig „Melle“ Ridder verließ den Adlerhorst. Das Lazarett hält Luca Pirredda, Burak Dermidere, Felix Ohters und Christian Büttner fest verankert mit unterschiedlichsten Comeback-Zeitpunkten. In der Vorbereitung hat das Team von Marcel Cornelissen -wie üblich und damit zu erwarten- Licht und Schatten geboten. Die Truppe ist gereift und will in der Rückrunde nicht weniger erreichen als den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des Frintroper Fusionsvereins: Den Klassenerhalt in der Oberliga.
In Schonnebeck gehen die AdlerUnionisten gerne als absoluter Underdog in die Party, wollen eklig sein, dem Favoriten Paroli bieten („Man lässt das alles nochmal Paroli laufen.“ Horst Hrubesch auf eine Frage eines Journalisten.). Und nach dem völlig überraschenden Hinspielsieg nach Milan Kunderas Romans und Weltbestseller „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ fahren die Adlerträger gerne zum „nördlich der A-40-Derby“ und hoffen auf sich wiederholende Geschichte. Beide Vereine und Teams kennen und wertschätzen einander, dennoch wird die Luft in den 90 Minuten plus x metaphorisch „brennen“, für beide Teams steht viel auf dem Spiel. Am Frintroper Wasserturm herrscht gebannte wie gespannte Vorfreude!











