DJK  Adler Union Frintrop  vs.  TVD Velbert 3:3(0:0)

0:1(52.) Gilbo, 1:1(63.)Reiners. 2:1(59,), 3:2(88.) Dapprich, 2:2 (85.)Bosnja, 3:3(95.) EM Korczowski

Was für ein atemberaubendes Spiel am Frintroper Wasserturm. Nichts für schwache Nerven. Drama. Münchhausen. Alles geht noch! Der Reihe nach. In Halbzeit 1 Sommerfussball auf beiden Seiten, obwohl keines der Teams verlieren durfte, der TVD Velbert Matchball bei der DJK Adler Union Essen-Frintrop e.V. hatte. Marcel Cornelissen und Torben Grzenia hatten zwei Wechsel vorgenommen und wollten die Euphorie des überragenden Heimsiegs unter der Woche gegen Sportfreunde Hamborn 07 Fußballabteilung e.V. mitnehmen. Fehlanzeige. Dann aber Hallo wach! Velbert kam durch Kopfball zum 0:1, das DJK Adler Union Essen-Frintrop e.V. im Gegenzug durch Yannick Reiners egalisierte. Der folgende Dreifachwechsel beim Gastgeber zeigte umgehend Wirkung. Timo Dapprich erzielte die Führung, das 3:1 verhinderte ein Weltklassereflex der Gästekeepers. Stattdessen der plötzliche Ausgleich, doch wieder zogen sich die Adlerträger wie weiland Baron Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem Sumpf und gingen durch Timo Dapprichs Doppelpack kurz vor dem Ende erneut in Führung. Dimi Pappas wechselte und ging All-In. Ein Foulelfmeter in der Nachspielzeit der Nachspielzeit besiegelte den 3:3 Ausgleich. Jubel hier, Entsetzen dort! Doch die Aufsteiger bleiben in der Chancenposition auf direkten oder indirekten Klassenerhalt. In vierzehn Tagen beim 1.FC Kleve gilt es nun. Im Keller ist alles eng beieinander, viele direkte Duelle an den beiden letzten Spieltagen stehen an. Die Traumreise ist nicht vorbei. Mehr als 300 Zuschauer am Muttertag sehen ein in der zweiten Hälfte dramatisches Match. Krimi pur! Mit dieser Moral können die Grünweißen das Wunder realisieren! Jetzt heißt es, Wunden lecken und nach vorne schauen!

A.B.

F+r Adler Union am Ball: Jaschin, Rübertus, Pirredda, Reiners, Ohters, Karthaus, Hoffmann, Bönisch, Engelberg, Toepelt, Ridder – Dapprich, Zwikirsch, Alimusaj,Stukator

Marcel Cornelißen:

Natürlich unfassbar bitter. Wir hätten den letzten Ball noch einmal aus dem Strafaum befördern müssen und der nächste überlebenswichtige Dreier wäre bei uns geblieben. Trotzdem: sollte es einen Aufsteiger geben, haben wir alles in eigener Hand. Ein Sieg in Kleve und wir bleiben in der Liga. Das ist mehr als uns fast alle zugetraut haben.

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