
DJK AdlerUnion Frintrop vs. SC 1911 Kapellen-Erft
An nächsten Sonntag um 15:00h elektrisiert der Besuch des bisher ebenfalls ungeschlagenen Verfolgers aus Kapellen-Erft (Grevenbroich) den Wasserturm. AdlerUnion-Anhänger dürfen sich auf den Top-Favoriten der Landesliga Gruppe II freuen. Gespickt mit exzellenten und erfolgshungrigen Fußballern werden die Männer aus Kapellen, unabhängig vom Ausgang der vor uns liegenden Begegnung, bis zum Saisonende ganz sich ganz oben mitspielen. Hochspannung einmal mehr am Wasserturm.
Anstoß: Sonntag, 08.11. 15:00h Wasserturm
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Marcel Cornelißen:
„Allein an der Tabelle sieht man, dass es ein absolutes Topspiel ist. In fast jeder anderen Liga würde Kapellen mit der Bilanz auf Platz 1 stehen, dazu sind sie seit Dezember 2025 in der Liga ungeschlagen. Und wenn man sich die Mannschaft anschaut, dann weiß man auch warum. Das ist super zusammengewachsen, die Abläufe passen egal in welcher personeller Konstellation die spielen. Was ich in den Spielen gesehen habe, fand ich größtenteils beeindruckend. Das ist eine Mannschaft auf Oberliganiveau. Wir haben bislang gezeigt, dass wir auch auf gutem Niveau abliefern können, aber um Kapellen zu schlagen, brauchen wir unser bestes Saisonspiel. Wir wissen aber auch, dass wir in den nächsten beiden Wochen sehr viel in unsere Richtung ziehen können.“
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Arnd Brechmann:
SC 1911 Kapellen-Erft: Mehr Spitzenspiel geht nicht!
Titelfavoriten treffen sich am Frintroper Wasserturm
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Trainer Lennart „Inge“, 30, war seinerzeit noch als Stürmer, 7 Netze(!) dabei, als der SC 1911 Kapellen-Erft, bislang letztmalig in der Saison 2016/17 in der Oberliga Niederrhein kickte. Und er möchte den Traum von der baldigen Rückkehr in die fünfthöchste Fußball-Liga Deutschlands für den Traditionsklub von der Erft Wirklichkeit werden lassen. Die Gäste sind seit Dezember 2025 (!!!) ungeschlagen, mit 9 Siegen und zwei Remis bei einem Monsterprogramm in das Spieljahr gestartet und im Formbarometer bei Fupa.net tatsächlich Erster. Dieses wertet die fünf letzten Spiele aus und rechnet die Tabellenstände ein. Und bei diesem Ranking sind die Adlerträger „nur“ Zweiter! (https://www.fupa.net/league/l
Die Gäste besitzen einen bärenstarken Kader, Keeper Jan Pillekamp (27) gehört zu den stärksten der Liga, im Mittelfeld sind Nils Mäker (9), sechs Scorer aus sechs Spielen, und Alex Fuchs, 26, 8 Netze und 7 Assists, die Spielentscheider. Die drei Sturmspitzen Azdouffal (22), 7+3, Yannick Joosten (29), 4+3 sowie Kazuki Hayashi (23), 3+3, nur schwer zu bändigen. Auswärts trafen die Gäste bereits 14-mal in fünf Matches, bei gerade einmal 6 Gegentoren. In beiden Vorjahren wurde der sympathische Traditionsverein jeweils Vize-Meister und verpasste knapp den Aufstieg in die Oberliga. In der laufenden Saison soll es endlich klappen. Und bliebe die Abstiegskonstellation in der Regionalliga West auf dem status quo, stiegen aus den beiden Landesligen am Niederrhein jeweils zwei Teams auf. Daumen drücken für den VfB Hilden und den FC Bocholt also angesagt. Stiege eines der beiden Mannschaften ab, gäbe es eine Relegation der Tabellenzweiten!
Die DJK Adler Union Frintrop ist ein Jahr länger Traditionsverein
und ist mit Marcel „Corne“ Cornelissen, 37, bis dato makellos in die Saison gestartet.11 aus 11, ein echtes Brett. Doch die letzten Partien bewiesen, dass die Gegner die Grünweißen beobachtet und „gelesen“ haben, dass sie unbedingt den bisherigen Primus packen wollen. Und die Partien belegten, dass es bei der Adlerträgern in besonderen Maßen auf Konzentration, Disziplin und Konsequenz ankommt. Die Truppe ist inzwischen routiniert im Umgang mit engen Spielen, kennt sie diese Konstellationen doch seit sechs Jahren de facto ununterbrochen, sei es im Abstiegskampf oder sei im Aufstiegsrennen. Bangemachen ist per du, seriöser Respekt vor dem bei den Experten höher gewetteten Gästen mehr als geboten.
Die Qualität in der Breite des Kaders ist ein Wesensmerkmal. Sollte mal ein Knipser nicht treffen, springen andere ein, knarzt es mal auf dem Spielfeld, bringen Wechsel frischen Schwung. Das Trainerteam hat den Kader incl. den Rekonvaleszenten aktuell fast komplett auf Startelflevel und damit „süße Sorgen“. Der Antipode ist die „schwere Entscheidung“ und die stabil positive Stimmung in der Breite!
Ein Testspiel bei Sterkrade-Nord wurde verdient mit 1:4 vor dem Fest Allerheiligen gewonnen.
Mehr Spitzenspiel geht nicht am kommenden Sonntag. Der unfassbar knappe Oberligaabsteiger trifft auf die Elf, die zweimal Millimeter am Aufstieg vorbei schrammte, das hat Drehbuch-Qualität! OB Thomas Kufen und Kultstadionsprecher Walter Rüge können zwar leider nicht, drücken aber hochoffiziell den AdlerUnionisten die Daumen und werden sich noch sehen lassen im Saisonverlauf.
Der amtierende Tabellenführer setzt auf den 12. Mann und eine sehr breite Unterstützung, verspricht noch dazu echten Wasserturm-Fußball. Ob eine Serie endet, wird sich nach dem Anstoß um 15 Uhr zeigen. Besondere Vorfreude also auf ein spektakuläres Duell, denn mehr Spitzenspiel in einer Liga geht tatsächlich nicht! Und egal bei welchem Ausgang, das Tabellenbild wird oben zunächst unverändert sein!









