DJK AdlerUnion Frintrop  I     vs.     Holzheimer SG  0:1(0:0)

0:1(85.) Wolf

Nun ist‘ spassiert! Mit der hn eutigen 0:1-Niederlage gegen die SG Holzheim war  die Serie von vier 0:1-Spielen komplett und der erste Abstiegsplatz Fakt. Dabei starteten die Adler durchaus ansehnlich gegen einen bieder auftretenden  Gegner. Doch die Dominaz der Adler  mit reichlich Torraumszenen blieb allemal unbelohnt. Es fehlte immer wieder die letzte Durchschlagskraft! Relativ leicht gelang es dabei den mitbedrohten Neussern, ihr Gehäuse zu verteidigen. Schade, dass Zwikirsch bereits in der fünften  Minute knapp zurückgepfiffen wurde und seine Direktabnahme kurz vor dem Wechsel über das Tor ging.

Im zweiten Durchgang wurde es dann hektisch zwischen den beiden Abstiegskonkurrenten. Unsauberkeiten und Fouls häuften sich. Erstes „Opfer“ in dieser Phase wurde dann Linus Wissing, der nach einer überharten Entscheidung des Schiedsrichters mit Gelb-Rot vom Feld gestellt wurde.  Ein glückliches Händchen erwies in der Schlussphase schließlich der Gästetrainer mit der Einwechselung von Paul Wolf. Mit einem Spieler in der Unterzahl gelang es den Turmkickern nicht, Wolf daran zu hindern, energisch zwei Adler  stehen zu lassen und aus 15 Metern entschlossen  die Kugel knapp neben dem Pfosten ins Adlernetz zu dreschen. Ausgleichsmöglichkeiten gab‘s auch danach noch. Doch über die Torlinie lief auf beiden Seiten nichts mehr. AdlerUnion kann einfach keine Tore mehr schießen!

„Ich kann in den letzten Wochen in Dauerschleife wiedergeben, woran es bei uns liegt, denn es wiederholt sich. Wir haben jetzt in vier Spielen kein Tor geschossen, am Ende des Tages ist es also auch eine Frage der Qualität.“ räsonierte ein frustrierter AUF-Coach. „Wir haben stets unsere Chancen, wir verwerten sie nur nicht, so wie auch in diesem Spiel. Es kommt bei uns momentan alles zusammen“   „Würde man eine Abstiegssuppe kochen, würden wir gerade alle Zutaten dafür liefern: Die vergebenen Chancen, diese fehlenden letzten fünf Prozent, außerordentliches Verletzungspech, dazu dann die Gelb-Rote Karte, die man nicht zwingend geben muss. Das Gegentor war einfach zu billig, das darf uns so nicht passieren“

Weiter ohne Torerfolg kämpften: N. Reiners, Herzog, Rübertus, Zwikirsch(61. Y.Reiners), Wissing, Friessner(66. Dapprich), Bönisch(66. Togbedji), Engelberg(84. Verwold), Büttner(87. Niebaum), Stukator, van den Woldenberg

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Marcel Cornelißen:

„Wir brauchen da nicht mehr zu analysieren. Haben jetzt 4 mal kein Tor geschossen, obwohl wir wieder nicht schlechter waren, läuft mit Entscheidungen und Verletzungen alles weiter gegen uns, aber wenn es immer knapp gegen dich ausgeht, dann reicht es einfach nicht. Wir wollen uns jetzt die 5 Spiele noch gut verkaufen und dann schauen wir mal, wofür es noch reicht.
Im 11 gegen 11 waren wir die bessere Mannschaft. Müssen in der ersten Halbzeit wieder mal in Führung gehen, Holzheim hat zum ersten Mal in Überzahl auf unser Tor geschossen. Aber ist am Ende auch egal, weil es final dann doch um Ergebnisse geht und die holen wir halt nicht mehr.“

Unten kleine Galerie!

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Vorberichte:

Marcel Cornelißen:

„Wenn Amateurfußball die wichtigste Sache der Welt wäre, wäre das das wichtigste Ereignis der letzten Jahre. Beide Mannschaften haben ein brutales Restprogramm und die Wichtigkeit des Spiels braucht man auch gar nicht runterspielen, der Verlierer wird es sehr schwer haben. Für uns ist es durch den Punkt Rückstand natürlich noch entscheidender. Also kurz gesagt: wir müssen und wir wollen dieses Spiel gewinnen um eine Chance auf den Klassenerhalt zu erhalten.
Trotzdem wird es wichtig sein, mit Freude am Spiel anzutreten, nur mit Krampf wird es nichts werden. Wir wissen auch, dass wir Sonntag wegen RWE kaum Zuschauer haben werden, trotzdem muss die Bereitschaft und Entschlossenheit genauso so groß sein wie zuletzt, dann sind wir auch in der Lage das Spiel zu gewinnen.“

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Arnd Brechmann:

Duell auf Augenhöhe in der Crunchtime der Saison-Abstiegsgespenst kreist am Wasserturm

„Eingespieltheit als Faustpfand“ der Holzheimer SG, so das Motto des erstmaligen Oberligisten zum Saisonstart. „Zehn von Zehn“: so wertete Abteilungsleiter Michael Volz die Vorfreude um die Holzheimer SG auf die Saison 2025/2026 in der Oberliga Niederrhein ein. Und als Vizemeister der Landesliga galten die Holzheimer bei allen Fachleuten und Experten der Fußballszene genau wie der Vizemeister der anderen Gruppe, die DJK AdlerUnion Frintrop, als „Topfavoriten“ auf den direkten Wiederabstieg.

Beide Teams kämpfen auf Augenhöhe Spieltag um Spieltag um den Verbleib in der Oberliga Niederrhein, was für beide Clubs auch den größten Erfolg der jeweiligen Vereinsgeschichte bedeutete! So die unmissverständliche Ausgangslage. Beide Teams können die Liga sechs Spieltage vor Saisonende noch aus eigener Kraft packen. Auch das ist bereits für beide Teams ein ehrlicher Erfolg!

Beide Teams eint die Niederlagenserie von drei Matches in Folge mit ausgesprochen schlechtem Timing. Die Gastgeber jeweils mit 0:1, die Holzheimer erwischte es gegen Topteams ärger, schossen aber immerhin ein Tor! Beide Teams eint die Punktzahl der Vorrunde, genau 19 an der Zahl, also knapp die Hälfte der wohl notwenigen magischen Zahl von 40 zur erneuten Ligaqualifikation, was zu den Rängen 15 und 16 in der Winterpause führte. In der Rückrunde rangieren die Gäste auf Rang 9, die Adlerträger auf Rang 10.

Duell auf Augenhöhe also in der Crunchtime der Saison. Das berüchtigte Abstiegsgespenst wird am Sonntag ab 15 Uhr am Wasserturm sehr aktiv kreisen über beiden Teams samt Fans!

Duell auch auf Augenhöhe mit Blick auf die Kader. Für die Crunchtime der Saison müssen beide Trainer gehörig auf Alternativen setzen, die Verletzten- und Gesperrten-Liste ist umfangreich. Marcel Cornelissen will ein „Fußball-Wunder“ schaffen angesichts des hoch ambitionierten Restprogramms. Sein Kader für die neue Saison steht Liga unabhängig. Das nimmt sehr viel Druck von Team und Staff. Bei den Holzheimern zeichnet sich dagegen einiges an Bewegung ab. Für den beim Fußball-Oberligisten aus Neuss zum 30. Juni ausscheidenden Aufstiegs- und Erfolgs-Coach Jesco Neumann übernimmt in der nächsten Saison Sven van Beuningen. Der 36-Jährige ist aktuell im Nachwuchsbereich des Wuppertaler SV im Einsatz. Und der 38jährige Jesco Neumann will sich natürlich mit einem erneuten Erfolgserlebnis verabschieden. Dazu steht im Kader der Neußer wohl ein gründlicher Relaunch an, was aus „gewöhnlich gut unterrichteten“ Kreisen verlautet. Das Restprogramm der Gäste hat es durchaus in sich in dieser unfassbar engen Oberliga Niederrhein, in der es beide Teams in der Vorsaison mit dem aktuellen(!) Punktestand tatsächlich geschafft hätten mit Rang 15, den damals Nettetal mit 30 Punkten nach 34 Matches belegte! Und die 15 reicht in dieser Saison mutmaßlich zum  Klassenverbleib, selbst wenn es nach einem Abstieg der Fortuna aus Düsseldorf deren Reserve zwangsweise aus der Regionalliga West vertriebe.

Ein „Do oder die“-Spiel also? Mag sein, muss es aber nicht! Vorfreude auf einen unfassbar spannenden Thriller am Frintroper Wasserturm für die Frintroper Adlerträger, wo laut FuPa.net „deren Heimspiele echte Fußballevents sind“. Und was auf der Domain steht, stimmt ja gerade im April immer.

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