Test im Trainingslager

Sportlicher Höhepunkt des diesjährigen Trainingslagers im beschaulichen Westfälischen ist natürlich das Testspiel gegen den Traditionsklub GW Nottuln. Seit Jahren haben sich die Grün Weißen in der Westfalenliga etabliert und mischten in der zurückliegenden Saison im oberen Drittel mit. Ein vortrefflicher Gegner für die Adler wenige Wochen vor dem Ligastart. Ob sich das Trainingslager bzgl. Teambuilding etc. schon auszahlt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall dürfen sich die mitgereisten AUF-Hardcore-Fans   auf eine interessante und sportlich hochklassige Begegnung freuen.

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Grün Weiß  Nottuln      vs.       DJK AdlerUnion Frintrop I 3:1(3:0)

1:3(85.)Dittner

Beim Tr aingslagerspiel dabei: N.Reiners, Herzog, Koltermann, Rübertus, Brechmann, Zwikirsch, Niebaum, Nowack, Thamm, Daragmeh, Van den Woldenberg – Wissing, Y. Reiners, Demirdere, Dittner, Paul, Bönisch, Engelberg, Togbedji, Grigoleit, Stukator

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Marcel Cornelißen:

Das Trainingslager war wieder ein großer Erfolg. Zwar konnten wir sportlich leider nicht das ganz hohe Niveau anbieten und auch die erste Halbzeit im Spiel gegen Nottuln war nicht so, wie wir uns das gewünscht haben, aber der Rest war wirklich gut. Das Hotel mit dem besten Personal, dass man sich vorstellen kann, das Wetter, das Essen, alles top. Und das wichtigste: es scheint wieder eine ganz tolle Gruppendynamik zu herrschen. Da ist final etwas tolles zusammengewachsen in den Tagen und das sind genau die Werte, die es benötigt. Nur dann können wir wieder erfolgreich sein. Und manchmal ist Fußball dann auch mehr als Sport, wenn Freunde Erinnerungen kreieren, dann kann das an solchen Tagen genauso wichtig sein. Um Ergebnisse und Leistungen geht es dann ab nächster Woche wieder.

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Marcel Cornelißen auf der Fahrt ins Trainingslager: :

„Wir haben das große Glück, dass mit einer Ausnahme alle Spieler dabei sind. Teilweise fliegen diese sogar ein um das Wochenende zusammen mit der Mannschaft zu verbringen. Daher sind wir mit 28 Spielern und 8 Mitgliedern aus dem Staff vor Ort. Wie immer gilt der Dank dem Verein, der uns diese Möglichkeit bietet. Inhaltlich werden wir uns auf das Umschaltspiel fokussieren, damit wir da das beste Level erreichen, bevor es dann in den Trainingswochen um das bespielen des Gegners im Pressing geht und um den Spielaufbau gegen tiefe Gegner. Dazu kommt ein starker Gegner aus der Westfalenliga, der seine Generalprobe gegen uns spielt und uns maximal fordern wird. Da erwarten wir auch sportlich einige Erkenntnisse, da wir mit verschiedenen Formationen und Herangehensweisen agieren werden.

Wer unser Trainingslager kennt, der weiß aber auch, dass mindestens 50 % der Zeit das Teambuilding im Zentrum steht. Natürlich gibt es sportliche Schwerpunkte, aber das wichtigste ist, dass alle Spieler die DNA der Mannschaft und Verein verinnerlichen, dass wir wieder eine Mannschaft sehen, die alles für den Verein investiert. Ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind und das Trainingslager diesen Weg entscheidend prägen wird. “

Marcel Cornelissen über Team-Building, den Stand der Vorbereitung und  die Rolle des Teams in der Liga

Auszug aus dem FUPA-Interview mit Markus Becker (Fupa Net)

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Cornelissen nimmt Favoritenrolle an, sieht aber noch Luft nach oben

Marcel Cornelissen geht mit Oberliga-Absteiger DJK Adler Union Frintrop mit viel Selbstvertrauen in die neue Landesliga-Saison. Trotz starker Testspielergebnisse sieht der Trainer noch reichlich Entwicklungspotenzial.

Mit dem dramatischen Oberliga-Abstieg und den anschließend zurückgezogenen Zusagen einiger Spieler hatte die DJK Adler Union Frintrop im Sommer zunächst einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Wenige Wochen später hat sich das Bild allerdings deutlich gewandelt. Die Vorbereitung verlief äußerst erfolgreich, der Landesliga-Absteiger gewann unter anderem gegen die Westfalen-Oberligisten SV Schermbeck (2:1) und DJK TuS Hordel (1:0).

Viel Selbstvertrauen, aber auch noch Luft nach oben

Trainer Marcel Cornelissen bremst die Euphorie trotz der positiven Resultate jedoch etwas ein. „Natürlich haben wir die beiden Spiele gewonnen. Aber gegen Schermbeck hatten wir in der zweiten Halbzeit große Probleme, als sie ihre beste Elf auf den Platz gebracht haben. Und auch gegen Hordel war gerade die zweite Halbzeit nicht gut. Da war Hordel die bessere Mannschaft“, ordnet der Coach die Siege ein.

Er weiß aber auch, dass die Ergebnisse nicht zufällig zustande gekommen sind. „Wenn man zwei Oberligisten schlägt, dann macht man das nicht mit einer blinden Truppe. Die Qualität muss man schon einbringen.“

Vor allem das gewachsene Selbstverständnis seiner Mannschaft stimmt Cornelissen optimistisch. „Wir nehmen momentan sehr viel Selbstvertrauen mit. Wir haben eine hohe Selbstverständlichkeit in unserem Spiel entwickelt und merken, dass wir mit solchen Gegnern mithalten können.“

Dennoch sieht der Trainer noch einige Baustellen. „Mit dem Ball war das zuletzt teilweise nicht gut. Wir haben in den kommenden zwei Wochen noch jede Menge Verbesserungspotenzial, an dem wir arbeiten müssen.“

Personell hielt sich der nach einem Abstieg häufig zu erwartende Umbruch tendenziell im Rahmen. Zwar zog für Cornellisen besonders der Wechsel von Leif Linnig zur SpVg Schonnebeck eine schmerzhafte Lücke nach sich, insgeamt konnte das Team aber die weiteren Abgänge personell gut verkraften. Dafür verstärken neun externe Zugänge den Landesliga-Kader von Marcel Cornelissen, darunter mit Bjarne Neumann, Mick Matthes, Lasse Dittner und Joel Frenzel gleich vier Spieler vom VfB Bottrop. Hinzu kommen Noah Daragmeh (VfB Homberg), Joel Nowak (eigene Jugend), Leon Zielonka (SG Finnentrop/Bamenohl), Linus Thamm (SC Werden-Heidhausen) und Jayden Paul (ETB Schwarz-Weiß Essen). Rein von der Qualität des Aufgebots dürfte die DJK Adler Union Frintrop damit zu den am stärksten besetzten Mannschaften der Landesliga zählen.

Cornelissen lobt vor allem die Breite seines Aufgebots. „Wir sind auf nahezu jeder Position doppelt besetzt“, sagt er. „Gleichzeitig haben wir einen Kern, der viel Verständnis dafür hat, wie wir Fußball spielen wollen.“

Dabei rechnet er damit, dass viele der Zugänge zunächst behutsam herangeführt werden. „Ich glaube aktuell nicht, dass im ersten Pflichtspiel viele Neue in der Startelf stehen werden“, verrät der 38-Jährige. Viele von den Neulingen müssen demnach noch erst in die Rollen und die gewachsenen Ansprüche am Wasserturm hineinwachsen. Cornelissen sieht seine Truppe dahingehend aber auch auf einem guten Weg.

„Von der Favoritenrolle können wir uns nichts kaufen“

Dass Frintrop nach dem Oberliga-Abstieg vielerorts als Titelanwärter gehandelt wird, überrascht Cornelissen nicht. „Als die Gruppeneinteilung kam, war mir klar, dass wir wahrscheinlich in fast allen Fällen genannt werden. Wir sind der einzige Absteiger in der Liga.“ Der Trainer nimmt diese Rolle zwar an, misst ihr aber wenig Bedeutung bei. „Von einer Favoritenrolle kann ich mir überhaupt nichts kaufen. Sie ist eine Belohnung für die vergangenen Jahre, aber keine Garantie, dass man diesen Status auch erfüllt.“ Den eigenen Anspruch formuliert er dennoch klar. „Wir wollen oben mitspielen. Alles andere wäre enttäuschend.“

Einen großen Pluspunkt sieht Cornelissen in der Stimmung innerhalb der Mannschaft. „Ich bin optimistisch gestimmt, dass wir diese Gruppendynamik hinbekommen, die uns immer ausgezeichnet hat. Wenn Spieler ihren Urlaub unterbrechen oder sogar einfliegen, um beim Trainingslager dabei zu sein, dann ist das ein starkes Zeichen.“

Sportlich hält er den aktuellen Kader mindestens für vergleichbar mit den erfolgreichen Landesliga-Mannschaften der vergangenen Jahre. In den beiden vergangenen beiden Abstechern der Frintroper in die Landesliga (2022/23 und 2024/25), stieg das Team jeweils auf. Cornelissen stand auch damals jeweils als Coach an der Seitenlinie und sieht sein aktuelles Team im Vergleich auf einem ähnlichen Level. „Es gibt ein, zwei Abstriche gegenüber der Mannschaft vor zwei Jahren. Aber keine qualitativen Abstriche, sondern eher in Richtung Erfahrung und Eingespieltheit.“

Zum Pflichtspielauftakt wartet am 9. August im Niederrheinpokal der SV Friedrichsfeld. Unterschätzen wird Frintrop den Bezirksligisten keinesfalls. „Wir kennen die Dynamik solcher Pokalspiele. Wir werden uns intensiv vorbereiten und mit voller Kapelle antreten.

Unser Anspruch ist ganz klar, in Friedrichsfeld weiterzukommen.“

Neuer Anlauf der Zweiten

Nach dem wenig aufschlussreichen Test gegen den FC Sterkrade setzt die Zweite ihren Findungsphase gegen den MTV Hamborn fort. Nach der deftigen Pleite vom Vorsonntag ist zu hoffen, dass der  durch Urlaub und Verletzungen extrem dezimierte Kader sich nachhaltig auffüllt. Sonst dürfte auch der starke Duisburger A-Ligist eher zum Stolperstein als zum Testpartner auf Augenhöhe werden.

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DJK AdlerUnion Frintrop II       vs.    MTV Union Hamborn  3:5(3:1)

1:0(9.), 2:0(30.), 3:1(45.) Brechmann

Trotz des nach Info des Chronisten ersten Hattricks von Noah Brechmann in der ersten Halbzeit reichte es gegen Hamborn einmal mehr nicht zum Sieg.  Obwohl auch der Gegner nur mit einem Ergänzungsspieler angereist war, schien den Adlern nach der klaren Pausenführung in Halbzeit zwei die Luft auszugehen. Da half zu Schluss auch nicht mehr der bedankens- und bemerkenswerte Einsatz von Frank Oynhausen in der Schlussphase.  Man kann gespannt sein, wie sich die Zweite mit einem endlich kompletten Kader präsentiert!!

Arnd Brechmann:

Die Zuschauer des heutigen Testspiels von Adler Union 2 gegen Gäste aus Duisburg reiben sich die Augen. Kurz vor Saisonstart ein minimaler Kader, darin zwei Absagen am Spieltag. Beim verdienten 3:5 führten die Adlerträger 3:1, doch dann schwanken die Kräfte, Auswechseln angesichts von eineinhalb Dutzend Fehlenden war nicht machbar. Dr. Noah Brechmann erzielte dabei einen lupenreinen Hattrick. Bis zum Saisonstart in vierzehn Tagen beim Aufstiegskandidaten SV Borbeck bleibt einiges zu tun. Vielleicht auch einmal Fragestellungen zum Thema Haltung, waren sich die Zuschauer heute am Wasserturm nicht uneins.

AdlerUnion Frintrop III     vs.     FC Sportfreunde Rüttenscheid I 2:4(1:2)

1:2(28.) Grabenkamp. 2:2( 48.) Bücking.

Zweimal konnte die Dritte gegen den B-Ligisten  ausgleichen. Die Hoffnung auf mindestens ein Remis machten die Fusionskicker von der Veronikastraße dann allerdings mit Doppelschlag kurz vor dem Abpfiff zunichte.

AdlerUnion Frintrop Frauen        vs.         SG Wattenscheid 09 4:1(1:1)

1:1(26.)Schlüter, 2:1(48.) ET, 3;1(52,),  4:1(63.) Gaspers

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