DJK Sportfreunde Katernberg vs. DJK AdlerUnion Frintrop 2:7(1:4)
0:1(3.), 0:4(20.), 1:5(60.), 2:7(82.) Y. Reiners, 0:2(9.) Brechmann, 0:3(19.) Van den Woldenberg, 2:6(78.)Thamm
Feueralarm an der Meerbruchstraße-Auswärtssieg mit Ausrufungszeichen!
Zum Saisonauftakt tolle Atmosphäre in Essen-Katernberg. Fast 400 Zuschauer an einem sonnigen Freitagabend erlebten dann ein echtes Spektakel. Augenzwinkernd von den Gastgeber-Supportern mit „Absteiger! Absteiger!“ empfangen legten die Gäste vom Frintroper Wasserturm los wie die Feuerwehr. Die DJK/Sportfreunde Katernberg wurden von den Adlerträgern mit Spielbeginn unter Dauerdruck gesetzt. Es brannte lichterloh im Katernberger Strafraum, als Yannick Reiners in Minute 3 -der „Lange“ ist Spieler der Feuerwehr-Nationalmannschaft!- zum 0:1 traf. Assist: Tim Bönisch. Nur wenige Minuten staunten die Zuschauer: „Nein! Der wird doch nicht etwa!“ Doch: Elias Brechmann schraubte sich wie weiland Klaus Fischer in die Luft und traf mit einem traumhaften Fallrückzieher (nach Flankenball von Dr. Jonas Rübertus in Abramczik-Manier) zum 0:2 am verdutzten Keeper Unger vorbei ins Netz. Atemlose Katernberger mussten dann nach einer Viertelstunde das 0:3 durch Penalty von Nils van den Woldenberg nach Foul am durchgebrochenen Tim Bönisch nolens volens hinnehmen. 120 Sekunden später legt Joel Zwikirsch den Ball gekonnt auf Yannick Reiners, der eiskalt zum 0:4 löschte. Was für ein Tempo, was für ein Druck. Coach Sascha Hense reagierte und wechselte in Minute 20 zweifach, und Eken traf zum 1:4. Die Dominanz brach nun, die Gastgeber hatten eine weitere Großchance und die Adlerträger etwas Fortune, als nach einem Zweikampf mit Keeper Joel Frenzel im 16-Meter-Raum der Pfiff ausblieb.
Pausentee: Nach dem Wechsel schöpften die Gastgeber erneut Mut und drängten auf eine Ergebniskorrektur. Diesem Druck hielt die Dreierkette mit Steffen Herzog. Kofi Togbedji und Leon Engelberg mit dem bärenstarken „6er“ Linus Wissing erfolgreich stand. Im Gegenteil: Nach feinem Zuspiel von Tim Bönisch machte der „Lange“ mit dem 1:5 den „Sack zu“, allerdings nur vermeintlich in der 61. Minute. Die couragierten Katernberger machten weiter Druck und erneut Berkan Eken war es, der zum 2:5 in Minute 69 traf. Kommt die Wende? Die AdlerUnionisten hatten an der Meerbruchstraße schon einmal einen Drei-Tore-Vorsprung verspielt. Aber nein. Der Adlerzug hatte an diesem Spieltag keine Bremse. Neuzugang Linus Thamm traf nach Vorarbeit von Neuzugang Lasse Dittner zum 2:6, ehe der tatsächlich überragende Yannick Reiners seinen Vierer-Pack zum 2:7 schnürte.
„Hier schießen nicht viele Mannschaften 7 Tore und gewinnen mit 5 Toren Vorsprung“, so ein sichtlich zufriedener Gästecoach Marcel Cornelissen. „Heute dürfen wir uns freuen und werden sicher in der Turmbude ein wenig feiern. Die ersten 20 Minuten waren klasse, anschließend haben uns die spielstarken Katernberger allerdings sehr deutlich auf unsere Baustellen hingewiesen!“
Für den tollen Saisonauftakt verantwortlich: Frenzel, Herzog, Rübertus, Brechmann, Wissing, Reiners, Zwikirsch, Bönisch, Engelberg, Togbedji, Van den Woldenberg – Dittner, Paul, Ornot, Daragmeh, Thamm
Für den tollen Saisonauftakt verantwortlich: Frenzel, Herzog, Rübertus, Brechmann, Wissing, Reiners, Zwikirsch, Bönisch, Engelberg, Togbedji, Van den Woldenberg – Dittner, Paul, Ornot, Daragmeh, Thamm
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Marcel Cornelißen:<
„.Der Start war am Ende natürlich besser, als wir uns das erhofft hatten. Natürlich wollten wir gewinnen, aber in dieser Deutlichkeit war das nicht zu erwarten. Wobei wir die ersten 20 Minuten auch am absoluten Limit gespielt haben, da hat alles funktioniert. Danach hatten wir bis zur Pause durchaus Probleme und wenn das 2:4 fehlt, dann kann das ungemütlich werden. Da haben wir schon ne Mängelliste, die wir abarbeiten müssen.
Ganz wichtig war dann das 5:1, das hat das Spiel endgültig gekillt. Auf jeden Fall ein sehr gelungener Auftakt, der gezeigt hat, dass man mit uns rechnen muss. Aber es war halt nur ein Spiel, es darf niemand glauben oder erwarten, dass es immer so weitergeht und wir durch die Liga pflügen. Schon nächste Woche kommt die nächste große Herausforderung.
Vielen Dank an die vielen Zuschauer aus Frintrop. Ich hoffe, dass die nächste Woche auch alle zum ersten Heimspiel kommen und dann im Anschluss an die Hafenstraße fahren. Es gibt auch Dauerkarten zu kaufen „
Marcel Cornelißen:
Katernberg auswärts ist natürlich ein absoluter Knaller zum Auftakt. Jeder weiß wie schwierig es ist dort zu bestehen, das wird auf jeden Fall ein brutal intensives Spiel. Am Ende ist es aber geil, dass man sofort so startet, da braucht man niemanden zu motivieren, jeder weiß was einen erwartet. Katernberg hat eine super Mannschaft, in jedem Bereich gut aufgestellt. Aber das gleiche sagen wir über uns. Es bleibt dabei, dass wir maximal ambitioniert in dieses Spiel und in die Saison gehen. Und daher wollen wir auch sofort ein Ausrufezeichen setzen, dass mit uns wieder zu rechnen ist.
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Vorfreude auf eine knisternde Landesliga-Gruppe in der Spielzeit 2026/27
Die intensive Vorbereitung ist vorbei, die Vorfreude steigt. Endlich geht es wieder um Punkte. Die DJK Adler Union Frintrop als denkbar knappster Oberligaabsteiger wird von vielen Trainern der Landesliga Niederrhein und von Experten zum Favoritenkreis in der neuen Saison klassifiziert. So ist das im Business, doch die Adlerträger nehmen die Rolle an, wollen im oberen Drittel reüssieren und haben in Summe eine sehr ordentliche Vorbereitung geliefert. Nie Neuzugänge schnuppern vom spezifischen Wasserturm-Geist und integrieren sich in das eingespielte System. Der Kader ist breit und kompetitiv aufgestellt.
Und am Freitag, dem 14. August 2026, beginnt an der Meerbruchstraße in Katerberg beim Fusionsverein DJK/Sportfreunde 13/19 e. V. die neue Spielzeit. Anstoß zum Knaller Derby ist um 19:30 Uhr vor einer sicherlich erstklassigen Kulisse.







Nach dem Aufstieg im Vorjahr führt Kult-Coach Sascha Hense nun die DJK Sportfreunde Katernberg in die zweite Landesligasaison. Mit Platz sieben hat das Team in der vergangenen Saison klasse performt, lange sah es für den Aufsteiger sogar noch sonniger aus.
„Mit den Transfers haben wir uns qualitativ nochmal nach vorne bewegt“, glaubt Sascha Hense im Saisoncheck der WAZ-Gruppe von Maximilian Köster, und stapelt damit tief, denn mit den beiden Fazlijas kommt Oberliga-Level in den Essener-Norden und mit Berkan Eken ein absoluter Topstürmer der Landesliga, der aus dessen Schönebecker und Rellinghauser Tagen großes Renommee besitzt und gemeinsam mit Vize-Kapitän Luca Campe ein absolutes Top Duo in der Offensive bilden wird. Mit 21 Feldspielern und zwei Torhütern geht das Team aus dem Essener Norden in die Saison. „Ich hoffe, dass die Neuzugänge gut einschlagen. In der Breite sind wir sicherlich besser aufgestellt als im Vorjahr, jedenfalls können wir besser nachlegen“, kündigt der Trainer an.
Gästecoach Marcel Cornelissen geht mit seinem eingespielten Team optimistisch in die Saison. Allerdings ist die DJK/Sportfreunde Katernberg nicht unbedingt ein Lieblingsgegner und die Platzanlage mitunter kein gutes Pflaster für die Mannen vom Wasserturm. Hier verlor man im Stadtpokalfinale denkwürdig gegen Burgaltendorf. Trainer damals dort: Sascha Hense! Im Pokal beim damaligen Bezirksligisten Katernberg zogen die klassenhöheren AdlerUnionisten den Kürzeren und bekleckerten sich sportlich nicht gerade mit Ruhm. „Zeit, dass sich was dreht“, sang Ruhrgebietsbarde Hebbert Grönemeyer 2006. Das gilt auch 20 Jahre später.
Die Gäste werden zahlreich von ihrem „12. Mann“ unterstützt werden, Derbytime. Die Vorfreude ist da auf ein intensives, enges und ganz sicher knappes Match. Die Adlerträger werden beinahe vollständig antreten können. Silas Niebaum wird definitiv ausfallen, dazu auch Felix Ohters. Mögen die Spiele beginnen
Arnd Brechmann









