Adler verlieren Dreier in der letzten Nachspielminute!!

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SVG Schonnebeck     vs.     DJK AdlerUnion Frintrop1:1(0:0)

0:1(57.) Stukator, 1:1(90+6) Kourouma

Enttäuscht und geschockt sanken die Adler nach dem Schlusspfiff in der 96. Minute, nur Sekunden nach dem Schonnebecker Ausgleichstreffer, auf den Kunstrasen am Schettersbusch. Denn den Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten vor Augen, fühlte sich das durchaus verdiente Remis wie eine Niederlage an. Doch die Freude über den gewonnenen Punkt wird schon noch kommen.

Vorangegangen waren 90 Minuten, die Spannung  aber nicht unbedingt fußballerische Feinkost boten. Ziemlich ereignisarm die erste Halbzeit. Den optisch besseren Start hatten dabei die Schonnebecker, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Prickelnd wurde es nur bei einem Schuss von Jung in der 12.  Minute  ans Außennetz. Nach einer Viertelstunde fanden dann auch die Adler ins Spiel, doch die wenigen klaren Möglichkeiten bis zum Pausenpfiff hatten die Hausherren als die Adlerdefensive einen Baraza-Schuss noch auf der Linie entschärfte und der nächste Baraza-Versuch vom gut aufgelegten Nils Reiners pariert werden konnte.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild am Schettersbusch nicht. Die Spielvereinigung erspielte sich zu Beginn wieder die erwartete Platzhoheit, doch AdlerUnion schoss das erste Tor. Blitzschell reagierend  spritzte Stukator in ein Zuspiel auf den Schonnebecker Keeper und  bugsieret die Kugel liegend über die Linie. Fast hätte Brechmann danach die Schonnebecker Verwirrung zum zweiten Adlertreffer genutzt. Doch stattdessen entwickelte sich bis zum Schlusspfiff ein verzweifelter Schonnbecker Dauerangriff, der noch bis  zur 6. Nachspielminute seinen Meister im  bestens verteidigenden kompletten Adlerteam und letztendlich im souverän arbeitenden Reiners  fand. Nur noch ein Freistoß der Hausherren in den Schlusssekunden stand an. Und genau da fehlte den Gästen das Quentchen Glück.

Schonnebeck jubelte über einen Punkt gegen den Aufsteiger –  AdlerUnion nach einem Punkt beim Topp-Team niedergeschlagen.

Verkehrte Fußballwelt !

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Einen verdienten Punkt beim Vizemeister erkämpften: N. Reiners, Herzog, Rübertus(75. Reuschtenberger), Brechmann(75. Wissing), Zwikirsch(56. Y. Reiners), Dapprich,(75. Bönisch) Engelberg, Togbedji, Linnig, Stukator(64. Friessner), Van den Woldenberg

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Marcel Cornelißen:

Auf dem ersten Blick hat das Spiel heute zwei Verlierer. Schonnebeck wollte sicherlich mehr als den Punkt und uns trennt die letzte Sekunde von einem Sieg.
Aber beim genaueren hinsehen habe ich eine überragend kämpfende Mannschaft aus Frintrop gesehen, die die Stärken des Gegners gut aus dem
Spiel genommen hat. Wir hatten zweimal die Chance auf das 2:0, mussten aber auch defensiv einige heikle Momente überstehen.
Im Endeffekt fehlt mir die Einstellung um einen Punkt in Schonnebeck als Misserfolg werten zu können. Das ein letzter Ball mal durchrutscht ist jeder Mannschaft der Welt passiert.
In der jetzt folgenden Woche folgt die große Aufgabe genau diese Bereitschaft, Überzeugung und Kampfkraft in das Spiel gegen Kleve zu transportieren.

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Eli Brechmann sieht`s so:

Bittersüßer Punktgewinn in Schonnebeck

Nach aufopferungsvollem Kampf und einer 0:1-Führung bis in die Nachspielzeit hinein, wird Adler Union Frintrop dann doch noch durch einen Gegentreffer in aller letzter Sekunde um den Sieg gebracht. Dennoch ist der Punktgewinn beim Tabellenzweiten ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf und ein Ergebnis, das aufgrund des Verlaufs zwar schmerzt, aber mächtig Selbstvertrauen geben kann.

Kleine Galerie mit Fotos von M. Gohl u.a. im Anhang

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Vorberichte:

Marcel: Cornelißen:

„Schonnebeck ist und bleibt ein absolutes Topteam. Da muss man sich nur die Aufstellung vom Sonntag anschauen, selten so viel Erfahrung in einer Startelf gesehen und das werden die auch auf den Platz bringen. Aber ich empfinde unsere Mannschaft als sehr fokussiert, mutig und selbstbewusst. Wir haben richtig Bock auf eine große Überraschung und auch ein paar Pfeile dabei, die Schonnebeck weh tun können. Wir werden bereit sein uns zu wehren.“

A.Brechmann:

Dirk Tönnies, Trainerlegende am Schetters Busch, hat die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Oberliga Niederrhein mit einer eindeutigen Klarstellung beendet: Er hat seinen Vertrag verlängert! Punkt.

Der Tabellenzweite spielt eine astreine Saison und hat den gravierenden Umbruch vom Sommer exzellent gemeistert, das System verändert und damit Erfolg. Die routinierteste Defensive der Liga steht, das Quintett jenseits der Dreißig will die finale Karrierechance auf den Regionalligaaufstieg wahrnehmen. Punkt! In der Winterpause gab es Volatilität im Kader der Schonnebecker, eine Art Bereinigung. Bei der Gästen vom Frintroper Wasserturm gibt es im Kader die pure Langeweile. Kein Gamechanger der Preisklasse „gut und günstig“ kam dazu, einzig „Melle“ Ridder verließ den Adlerhorst. Das Lazarett hält Luca Pirredda, Burak Dermidere, Felix Ohters und Christian Büttner fest verankert mit unterschiedlichsten Comeback-Zeitpunkten. In der Vorbereitung hat das Team von Marcel Cornelissen -wie üblich und damit zu erwarten- Licht und Schatten geboten. Die Truppe ist gereift und will in der Rückrunde nicht weniger erreichen als den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des Frintroper Fusionsvereins: Den Klassenerhalt in der Oberliga.

In Schonnebeck gehen die AdlerUnionisten gerne als absoluter Underdog in die Party, wollen eklig sein, dem Favoriten Paroli bieten („Man lässt das alles nochmal Paroli laufen.“ Horst Hrubesch auf eine Frage eines Journalisten.). Und nach dem völlig überraschenden Hinspielsieg nach Milan Kunderas Romans und Weltbestseller „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ fahren die Adlerträger gerne zum „nördlich der A-40-Derby“ und hoffen auf sich wiederholende Geschichte. Beide Vereine und Teams kennen und wertschätzen einander, dennoch wird die Luft in den 90 Minuten plus x metaphorisch „brennen“, für beide Teams steht viel auf dem Spiel. Am Frintroper Wasserturm herrscht gebannte wie gespannte Vorfreude!

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